Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Norris will mit McLaren Weltmeister werden

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Szanfauer über Vettel-Strategie +++ McLaren bleibt dabei: Maximal 20 Rennen +++ Giovinazzi widersetzte sich Teamorder +++

11:53 Uhr

Norris: Will mit McLaren Weltmeister werden!

In Russland hat Lando Norris nur knapp seinen ersten Formel-1-Sieg verpasst. Doch seine Ziele sind ohnehin noch viel größer. "Ich will mit McLaren Weltmeister werden", betont er und erklärt: "Ich weiß nicht, wann diese Möglichkeit kommen wird." Denn noch habe McLaren "im Gegensatz zu einigen anderen Teams" nicht alle Voraussetzungen, um den Titel zu holen.

"Wir brauchen noch immer einen guten Windkanal", nennt Norris ein Beispiel. "Es gibt einige Dinge, die wir im Vergleich zu Mercedes oder Red Bull einfach noch nicht haben", erklärt er. Es ginge aber in die richtige Richtung. "Darum werden wir 2023 oder 2024 eine bessere Chance haben", hofft Norris. 2022 rechnet er noch nicht damit, um den Titel kämpfen zu können.

08:14 Uhr

Zwischen Istanbul und Austin ...

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers. Die Königsklasse steht vor einem freien Wochenende. Das Rennen in der Türkei liegt hinter uns, nächste Woche geht es dann in die USA. Uns gehen die Themen in der Zwischenzeit aber sicher nicht aus, und so erwartet Dich hier auch in den kommenden Stunden wieder ein Ticker mit dem bekannten Mix aus News und Unterhaltung!

Ruben Zimmermann begleitet Dich an dieser Stelle durch den Tag und bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden kannst Du wie gewohnt unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findest Du uns auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube, und für Fragen steht Dir zudem unser Twitter-Hashtag #FragMST zur Verfügung. Auf geht's!


08:25 Uhr

Warum Aston Martin Vettel nicht überstimmte

Der Deutsche griff mit seiner Entscheidung, im Istanbul-Rennen auf Slicks zu wechseln, ziemlich ins Klo. Er selbst nahm das komplett auf seine Kappe. Doch welche Rolle spielte sein Team dabei? Hätte man ihm davon abraten sollen? "Er selbst wollte zocken und wir haben nicht Nein gesagt", berichtet Teamchef Otmar Szafnauer und erklärt, dass die Entscheidung auf abtrocknender Strecke in der Regel beim Fahrer liege.

"So haben wir gehandelt", betont er und erklärt: "Wenn es andersherum ist [und die Strecke nass wird], dann liegt es eher am Team." Doch in diesem Fall habe man Vettel vertraut. Schließlich habe der in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, wie gut er bei solch schwierigen Bedingungen sei. "Wenn er also sagt, dass er es hinbekommt, wer sind wir dann, mit ihm zu streiten?", so Szafnauer.

Letztendlich bereut der Aston-Martin-Teamchef die Entscheidung auch nicht - obwohl sie Vettel aus den Punkten warf. "Wenn es geklappt hätte und er Vierter geworden oder auf dem Podium gelandet wäre, dann wären wir glücklich gewesen. Ohne Risiko keine Belohnung", erinnert er.


08:40 Uhr

Sebastian Vettel: Harte Kritik an der Formel 1!

Video wird geladen…

Sebastian Vettel: Harte Kritik an der Formel 1!

Großes Interview mit Sebastian Vettel: Warum er sich für Umwelt und soziales Miteinander einsetzt und was er an der aktuellen Formel 1 kritisiert! Weitere Formel-1-Videos


08:40 Uhr

Apropos Vettel ...

Hast Du schon das große Interview mit Sebastian Vettel gelesen, das wir am Montag veröffentlicht haben? Die fünf interessantesten Themen daraus haben wir für einen neuen Videobeitrag herausgegriffen. Falls Du das Interview also noch nicht gelesen hast, macht Dir das Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de vielleicht Lust auf die vollständigen Aussagen von Sebastian Vettel. Das ganze Interview findest Du hier!


08:58 Uhr

Russell in Wembley

Wie vertreibt sich ein britischer Formel-1-Pilot zwischen den Rennen die Zeit? Im Fall von George Russell unter anderem beim Fußball. Der Williams-Pilot war gestern im Wembley-Stadion und hat sich das Spiel der englischen Nationalmannschaft gegen Ungarn angeschaut. Besonders viel Glück hat er den "Three Lions" aber wohl nicht gebracht, das Spiel endete nur 1:1.

Russells Botschaft auf Twitter mit einem Augenzwinkern: "Jeder Punkt zählt, glaubt mir!"


09:21 Uhr

Schumis Titelstrecke bleibt

Wir haben vorgestern darüber berichtet, dass ein Teil des Adelaide Street Circuit, auf dem Michael Schumacher 1994 seinen ersten WM-Titel gewann, abgerissen werden könnte. Inzwischen gibt es Entwarnung: Die Strecke bleibt! Der Kurs wurde nun nämlich als Kulturerbe eingestuft - und ist damit vorerst gerettet.

1985 fand in Adelaide der erste Australien-Grand-Prix im Rahmen der Formel-1-WM statt. Der GP blieb elf Jahre dort, bevor das Rennen 1996 nach Melbourne umzog. Unter anderem feierte Nigel Mansell dort 1994 seinen letzten Sieg.

Nigel Mansell Williams Williams F1Renault Renault F1 ~Nigel Mansell ~

  Zoom Download


09:39 Uhr

Apropos Mansell ...

Dessen angesprochener Sieg damals in Adelaide sorgte sogar dafür, dass der Brite 1995 noch einmal ganz groß angreifen wollte. War rückblickend nicht die beste Idee, wie unsere Fotostrecke beweist ...


Fotostrecke: Zehn Weltmeister, die sich beim Teamwechsel verzockten


09:58 Uhr

McLaren bleibt dabei: Maximal 20 Rennen!

23 Rennen und bis zu drei Triple-Header soll es im kommenden Jahr geben. "Insgesamt hat sich unsere Position nicht verändert. Wir sind für einen Kalender mit maximal 20 Rennen", stellt McLaren-Teamchef Andreas Seidl in diesem Zusammenhang klar. Gleichzeitig wisse er aber auch, dass die Realität momentan eine andere sei.

"Es ist keine Überraschung, dass es Triple-Header geben wird", zuckt er die Schultern und erklärt, er hoffe, dass diese "so wenig Einfluss wie möglich" auf die Mitarbeiter hätten. Andererseits sei es natürlich auch positiv, dass es so viel Interesse an der Formel 1 gebe, erklärt Seidl im Hinblick auf den immer größer werdenden Kalender.

Sein Vorschlag daher: 15 feste und fünf rotierende Rennen im Kalender. So könne man auch weiterhin "neue Märkte" erschließen, ohne den Kalender immer weiter aufzublähen. In diesem Jahr stehen mit Zandvoort, Katar und Saudi-Arabien gleich drei neue Rennen im Kalender. 2022 wird man zudem erstmals in Miami fahren.

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