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GP Bahrain
Formel 1 Bahrain 2020: Der Rennsonntag in der Chronologie
Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Heftiger Unfall von Romain Grosjean +++ Haas in zwei Teile zerrissen +++ Außer Verbrennungen keine größeren Verletzungen +++
Horner: Vor fünf Jahren hätte er nicht überlebt
Der Red-Bull-Teamchef findet klare Worte zum Grosjean-Crash und erklärt: "Vor fünf Jahren hätte ein Fahrer so einen Unfall nicht überlebt. Vorwärts in eine Leitplanke einzuschlagen, durchzubrechen, in Flammen aufzugehen und dann aus dem Auto zu springen, das ist unglaublich." Sein Lob gelte daher der FIA und der Arbeit, die "über die vergangenen 25, 30 Jahre" geleistet wurde.
Wie haben Magnussen und Gene Haas reagiert?
Kevin Magnussen, berichtet Steiner, habe im ersten Moment gar nicht glauben können, dass Grosjean nichts passiert ist. Als er in der Box mit dem Team sprach, beruhigte er sich aber. Verständlich, dass der Däne aufgeregt war. Doch Steiner findet, dass er die Situation sehr gut gemeistert hat.
Teambesitzer Gene Haas ist übrigens nicht in Bahrain. "Ich habe zwei-, dreimal mit ihm telefoniert, um ihn zu informieren, weil ihn ja auch Leute angerufen haben. Ihm ist klar, dass er Glück hatte. Mehr gibt's da nicht zu sagen. Wir hatten großes Glück", sagt Steiner. Ein passendes Schlusswort seiner Medienrunde.
Russell: Wie in einem Film ...
Der Williams-Pilot hat direkt aus dem Auto heraus gesehen, was passiert hat. "Ich sah, wie er in die Leitplanke krachte. Natürlich habe ich da direkt in den Spiegel geschaut und einen großen Feuerball gesehen. Es hat sich wie etwas aus einem Film angefühlt." Es sei eine Erinnerung an alle gewesen, dass Motorsport gefährlich sei. "Jeder in einem Rennwagen setzt sein Leben aufs Spiel", erinnert Russell. Das vergisst man in der Tat zu leicht ...
Feuerunfälle in der jüngeren Historie
Die meisten Personen aus dem Formel-1-Paddock sagen, dass sie so einen Feuerunfall in ihrer aktiven Zeit noch nie erlebt haben. Und in der Tat ist aus der jüngeren Historie nichts mit dem vergleichbar, was wir heute gesehen haben:
Fotostrecke: Feuerunfälle in der jüngeren Formel-1-Historie
Es ist eines der berühmtesten Bilder der Formel-1-Geschichte: die Aufnahme zum Boxenfeuer bei Jos Verstappens Benetton B194 im Deutschland-Grand-Prix 1994 in Hockenheim. Doch in der jüngeren Formel-1-Vergangenheit gab es noch viele weitere Feuer-Zwischenfälle, wie unsere Fotostrecke zeigt. Fotostrecke
Wurz: Autos haben sich "dramatisch verbessert"
Auch der Experte hat so einen Unfall noch nie erlebt. "Dass hier ein Fahrer bei so einen Unfall noch aussteigt. Unglaublich", sagt er im 'ORF' und erklärt: "Die Autos haben sich so dramatisch verbessert. Und da muss man sagen, dass alle Sicherheitsvorkehrungen, die so ein Monocoque durchläuft, vom Aufprallschutz vorne, auch das Halo - alles hat hier Leben gerettet."
Hamilton und Verstappen: Nichtantritt kein Thema
Beim Neustart waren alle anderen 19 Piloten wieder mit dabei - trotz der schockierenden Bilder. Lewis Hamilton erklärt, dass er auch nicht darüber nachgedacht habe, nicht mehr am Rennen teilzunehmen. "Wir sind hier, um einen Lob zu erledigen, und wir verlassen uns auf die FIA", stellt er klar. Noch deutlicher wird Verstappen, der sagt: "Wenn ich der Teamchef wäre und ein Kerl nicht fahren würde, dann würde ich ihm sagen, dass er nie wieder im Cockpit sitzt ..."
Das war's für heute!
Damit verabschieden wir uns nach diesem aufregenden Renntag in Bahrain an dieser Stelle auch. Morgen früh geht es natürlich wie gewohnt direkt weiter - unter anderem mit einem neuen Ticker, unseren beliebten Montagskolumnen und vielen weiteren spannenden Themen aus Bahrain, die heute etwas zu kurz gekommen sind. Hab noch einen schönen Abend, schlaf gut und bis dann!