GP Frankreich

Frankreich-Freitag in der Analyse: Red Bull kann Ferrari-Tempo nicht mitgehen

F1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Ferrari hängt Red Bull in FT2 ab +++ Hamilton: Bei Mercedes fehlt es "einfach überall" +++ AlphaTauri: Das Update funktioniert +++

20:27 Uhr

Der Freitag in der Analyse

Das war es an dieser Stelle für heute, aber für euch geht es natürlich noch weiter! Denn wie angekündigt melden sich jetzt Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll mit ihrer Liveanalyse auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Folgende Themen stehen auf dem Plan:

- Longrun-Analyse mit Kevin Hermann
- Die wichtigsten Stimmen zum Freitagstraining
- Gridstrafe für Sainz wegen Teiletausch
- De Vries: So lief seine Trainingspremiere auf Mercedes
- "Show & tell": Die Technik-Updates für Le Castellet
- Unterbodenregeln: Sechs Teams rebellieren gegen FIA
- 2023: McLaren bekennt sich zu Ricciardo
- Fragen der Kanalmitglieder aus dem Livechat

Morgen melden wir uns dann mit einer neuen Tickerausgabe zurück und auf unserem Portal geht es natürlich auch noch etwas weiter. Hier noch schnell der Blick auf die wichtigsten Zeiten am Samstag:

10:10 Uhr: PK der Teamchefs
13:00 Uhr: FT3
16:00 Uhr: Qualifying

Jetzt viel Spaß mit unserer Liveanalyse und bis dann!


Video wird geladen…

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20:21 Uhr

Schumacher: Trotz P19 ein guter Tag

P20 für Latifi, davor Schumacher auf P19. Sicher nicht repräsentativ, weshalb der Deutsche seinen Freitag trotz der Platzierung als "gut" bezeichnet und erklärt: "Wir hatten [für FT2] Änderungen vorgenommen am Auto, aber die gaben uns offenbar nicht die erhofften Schritte."

Im Hinblick auf seinen Dreher erklärt er: "Das ging ziemlich schnell. Es geschah an einer der schnelleren Punkte der Strecke. Es sieht aber so aus, als tun die roten Linien das, was sie tun sollen, nämlich das Auto rechtzeitig abbremsen. Ich glaube, wir hatten Glück."

"Aber das zweite Freie Training ist dazu da, Dinge auszuprobieren", erinnert er, weshalb der Vorfall auch keine Auswirkung auf sein Selbstvertrauen habe. Deswegen peilt er für den Sonntag auch durchaus die nächsten WM-Punkte an.

"Wenn wir uns in einer guten Ausgangslage befinden und aus den Top 10 losfahren, dann sehe ich keinen Grund, warum es nicht klappen könnte", so Schumacher, der erinnert: "Das Rennen hier ist meist ziemlich langweilig."

Das Qualifying morgen könnte also eine wichtige Rolle spielen.


20:11 Uhr

Latifi: Irgendetwas stimmte nicht

Und vom schnellsten zum langsamsten Mann. Latifi belegte in FT2 den 20. und letzten Platz und berichtet: "Insgesamt war es direkt ab FT1 ein schwieriger Tag. Ich hatte einfach nicht das beste Gefühl im Auto."

Man müsse jetzt schauen, "ob etwas nicht ganz richtig war." Immerhin: Mit dem Update, dass er an diesem Wochenende zum ersten Mal am Auto hat, hatte es seiner Meinung nach nichts zu tun.

Teamkollege Albon landete übrigens auf P16 und spricht von einem "guten Tag" und erklärt: "Das Auto fühlte sich auf dieser Strecke wirklich gut an." Er gehe daher mit einem "positiven" Gefühl in den Samstag.

Zwei verschiedene Welten heute also bei Williams.


20:02 Uhr

Sainz: "Updates scheinen zu funktionieren"

Vom Mittelfeld zurück zum schnellsten Mann des Tages: "Es war ein positiver Tag", sagt der Spanier nach seiner Tagesbestzeit wenig überraschend und erklärt: "Die Updates scheinen gut zu funktionieren, und das Auto fühlte sich gut an."

Vor allem auf einer schnellen Runde sei der Ferrari gut gegangen. "Die Longruns waren wegen des Grainings etwas herausfordernder", berichtet er. Blöd für ihn, denn seine gute Pace auf einer Runde ist an diesem Wochenende wertlos.

Noch einmal zur Erinnerung: Er muss am Sonntag mindestens zehn Startplätze zurück, wir rechnen sogar mit einem Start von ganz hinten.


19:54 Uhr

Aston Martin: Update nicht so gut wie erhofft

Und noch einmal das Mittelfeld: Aston-Martin-Teamchef Mike Krack erklärt bei 'Sky' im Hinblick auf das große Update aus Barcelona: "Wir hatten ein paar gute Rennen von Monaco bis Kanada. Silverstone war dann schon ein Rückschlag."

"Das Paket hat zwar etwas gebracht, aber nicht in dem Ausmaß, das wir uns erhofft hatten", gesteht er und erklärt: "Wir haben uns das im Detail angeschaut. Es geht auch nicht immer so schnell, das alles so direkt zu verstehen."

"Wir versuchen jetzt, mit kleinen Abhilfemaßnahmen dieses Paket so zum Funktionieren zu bekommen, wie wir uns das vorgestellt haben. Das sind Rückschläge, die muss man halt wegstecken und analysieren", so Krack.

"Das Fahrzeug ist eigentlich ganz gut in den langsamen Ecken", berichtet er und erklärt: "Wo wir Defizite haben, ist auf den Hochgeschwindigkeitspassagen - Silverstone ganz extrem, Österreich aber auch. Da sind wir am Arbeiten."

Mal abwarten, was das für dieses Wochenende bedeutet.


19:47 Uhr

Magnussen: Q3 sollte drin sein

Wir bleiben im Mittelfeld. Magnussen landete heute auf P8 und erklärt, er sehe "keinen Grund", warum Q3 morgen nicht drin sein sollte. "In FT1 schienen wir kleine Probleme zu haben", blickt er auf seinen Tag zurück.

"In FT2 sah es besser aus", sagt er und erklärt, dass man da "etwas Pace" gefunden habe. Da habe es auf einer schnellen Runde bereits "viel besser" ausgesehen. Nur bei den Longruns habe man noch "etwas Arbeit" vor sich.

Den Abflug vom Teamkollegen in FT2 gibt es hier übrigens noch einmal im Video. So wird es mit Q3 morgen natürlich eher schwierig ...


19:39 Uhr

Zhou: Alfa Romeo braucht Updates

Weil alle anderen Mittelfeldteams zuletzt (teils große) Updates gebracht haben, erklärt der Chinese, dass auch Alfa Romeo an dieser Front "definitiv" nachlegen müsse. In den ersten Rennen habe man nämlich noch "einen großen Vorteil" gehabt.

"Und ich denke, dass wir jetzt etwas hinter McLaren und Alpine sind", gesteht er und erklärt: "Sie hatten in den vergangenen Rennen mehr [Updates] und wir haben jetzt im Prinzip seit vielen Rennen das gleiche Auto."

Daher warte er jetzt auf das nächste Update. Den heutigen Tag beendet er übrigens nur auf P17, doch er erklärt angriffslustig: "Punkte sind immer ein realistisches Ziel." Mal sehen.


19:30 Uhr

Hat de Vries noch eine Formel-1-Chance?

Zweimal durfte er in diesem Jahr bereits an einem Freitag testen. Doch hat der amtierende Formel-E-Champion auch Chancen auf ein Stammcockpit? "Auf diese Frage habe ich keine Antwort", zuckt der inzwischen 27-Jährige die Schultern.

Er selbst könne lediglich Leistung auf der Rennstrecke bringen, alles andere stehe nicht in seiner Macht. "Natürlich haben wir eine Situation wie bei Brendon [Hartley] gesehen, der nach einer Weile im Langstreckensport in die Formel 1 zurückgekommen ist."

"Man kann also nie wissen, was in der Zukunft passiert. Aber man muss auch realistisch und ehrlich sein", so de Vries. Klingt nicht danach, dass er sich besonders große Chancen ausrechnet.

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