Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Sergio Perez: Mehr Rennen mache ich nicht mit!

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Perez will nicht noch mehr Rennen +++ Vettel spricht sich gegen DRS aus +++ Renault: Corona hat Zusammenarbeit verbessert +++

08:26 Uhr

Perez: Mehr Rennen ein "No-Go"

Mit 23 Rennen hat die Formel 1 einen Sättigungspunkt erreicht - oder schon überschritten. Las Vegas und Katar stehen für 2023 schon als neue Rennen fest, soch Sergio Perez hat keine Lust, dass der Rennkalender noch weiter anwächst: "Natürlich gibt es eine große Nachfrage, aber auf der anderen Seite sind mehr Rennen ein No-Go, zumindest für mich", sagt der Red-Bull-Pilot gegenüber 'The Athletic'.

"Wir haben so viele Rennen, wir haben vor jedem Rennen Simulatorsessions und wir haben viele Partnerevents. Wir habem im Grunde überhaupt keine Zeit für uns uns unsere Familie", ärgert er sich und droht: "Wenn der Kalender noch weiter wächst, werde ich das definitiv nicht mitmachen", so der bald dreifache Familienvater.

16:31 Uhr

Wochenende

Damit verabschieden wirs uns fürs Erste ins Wochenende. Der Ticker macht dann eine kleine Pause, bevor wir uns am Montag an dieser Stelle wiedersehen. Norman Fischer wünscht ein paar schöne Tage und einen guten Start in den Mai. Bis dann!


16:17 Uhr

Williams: Ingenieure wollten komplett schwarzes Auto

Um Gewicht zu sparen, haben viele Teams Teile ihrer Lackierung entfernt. Besonders auffällig ist das bei Williams, wo viel von dem bekannten Blau in das Carbon-Schwarz verwandelt wurde. Laut Dave Robson, dem Chef für Fahrzeugperformance, hätten die Ingenieure sogar darum gebeten, die komplette Lackierung zu entfernen - das war aber nicht mit den Vorstellungen der Marketing-Abteilung in Einklang zu bringen.

"Wir alle wollen, dass das Auto toll aussieht. Es setzt den Ton für die komplette Marke, was ziemlich wichtig ist", so Robson. "Natürlich ist es ein Kompromiss. Das Auto muss eine sichtbare Persönlichkeit haben. Aber gleichzeitig ist es im Interesse der Sponsoren, das Auto so schnell wie möglich zu machen."

Alexander Albon Ferrari Ferrari F1Williams Williams F1 ~Alexander Albon (Williams) ~

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15:58 Uhr

Bottas: Weniger Teampotenzial, dafür Teamleader bei Alfa Romeo

Zufrieden ist man bei Alfa Romeo auch mit Valtteri Bottas, der schon 24 Punkte holen konnte - mehr als das Team in den zwei Jahren davor zusammen. Der Finne war der Wunschfahrer von Vasseur, auch wenn er wusste, dass er schwierig zu verpflichten sein würde: "Mir war klar, dass wir Valtteri anders anpacken müssen", sagt er.

"Natürlich ist es so, dass wir Valtteri nicht das gleiche Potenzial anbieten können wie Mercedes. Andererseits haben wir ihm angeboten, unser Teamleader zu sein. Das macht für seine Herangehensweise und für seinen Mindset einen Riesenunterschied", betont der Teamchef.

"Er hat sich toll in diese Rolle eingefügt und hat von Anfang an klar gesagt, dass er diesen Wechsel möchte." Das komplette 1:1-Interview mit Frederic Vasseur kannst du am Sonntag hier auf unseren Portalen lesen.


15:38 Uhr

Vasseur: Teams haben bei Gewicht "Spielchen gespielt"

Dass das Mindestgewicht vor der Saison noch einmal von 795 auf 798 Kilogramm angehoben wurde, weil viele Teams Probleme hatten, das Limit einzuhalten, hat vor allem bei Alfa Romeo für Unmut gesorgt, weil ihnen das Gewicht keine Sorge bereitet hatte und sie so einen kleinen Vorteil verloren haben.

"Ich denke, viele haben damit gerechnet, dass die FIA das Mindestgewicht in letzter Minute erhöht. Da haben einige Teams Spielchen gespielt", sagt Teamchef Frederic Vasseur und hätte eine weitere Anhebung für "komplett unfair" gehalten. "Denn wir haben hinsichtlich der Komplexität einige Entscheidungen auch wegen des Gewichts getroffen", so der Franzose zu 'Motorsport-Total.com'.

"Aber so ist die Formel 1 halt: Jeder spielt seine Spielchen. Aber für uns war kristallklar, dass das Mindestgewicht erreichbar ist und wir kein Übergewicht haben würden."


14:44 Uhr

Renault arbeitet schon an 2026

Derweil schreiten auch die Arbeiten am Motor für 2026 voran, obwohl es dafür noch kein festes Reglement gibt. Aber die Hersteller können nicht einfach unvorbereitet in die neue Motorenära gehen: "Wir haben schon angefangen, einige Schlüsselpunkte auszuloten", sagt Motorenchef Bruno Famin, "auch wenn die Regeln noch nicht finalisiert sind".

"Wir arbeiten in Viry schon daran und arbeiten auch mit Enstone zusammen. Wir befinden uns in einem fortgeschrittenen Stadium", betont er.

Am Dienstag hatte die Formel-1-Kommission einige Eckpfeiler für die neuen Motorengeneration bestätigt.


14:00 Uhr

Renault-Motorenchef: Corona hat Zusammenarbeit verbessert

Renaults neuer Motorenchef Bruno Famin ist zufrieden, wie die Zusammenarbeit zwischen der Alpine-Fabrik in Enstone und der Motorenfabrik in Viry-Chatillon funktioniert. Daran habe auch die Coronapandemie einen Anteil: "Vielleicht hat uns COVID in gewisser Weise geholfen", sagt er.

Wenn ein Mitarbeiter in Enstone und ein Mitarbeiter in Viry arbeitet, ist es wie wenn ein Mitarbeiter in Viry und ein Mitarbeiter in seinem Haus 20 Kilometer von Viry entfernt arbeitet", so Famin, der betont, dass auch das neue Management um Otmar Szafnauer die richtigen Signale aussenden würde.

"Die Tatsache, dass der 2022-Motor und die Autos wieder im Spiel sind, ist ein Beweis für das Konzept", sagt der Motorenchef. "Die Jungs verstehen, dass dies der richtige Weg auf allen Ebenen ist."


13:23 Uhr

Formel-1-Technik: Wie Mercedes mit dem W13 experimentiert

Welche Updates Mercedes beim Formel-1-Rennen in Imola ausprobiert hat und wie sehr die Fahrer mit dem Set-up des W13-Silberpfeils experimentieren, das hat dir mein Kollege Matthew Somerfield in diesem Artikel zusammengefasst. Mercedes ist immer noch auf der Lösung für die Porpoising-Probleme

Lewis Hamilton Ferrari Ferrari F1Mercedes Mercedes F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) ~

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12:46 Uhr

Bilder vom Reifentest in Imola

In dieser Woche war auch der Reifentest von Pirelli in Imola, bei dem Ferrari, Alfa Romeo, Alpine und AlphaTauri anwesend waren. Die Bilder dazu findest du jetzt bei uns!


Pirelli-Reifentest der Formel 1 2022 in Imola

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