Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Albon-Schwäche - Verstappen allein gegen Mercedes?

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ HHäkkinen über ungleichen Kampf an der Spitze +++ Berger kennt Racing-Point-Problem +++ Mercedes setzt Zeichen auf Podium +++

10:27 Uhr

Guten Morgen!

Wir sind es wieder mit einer neuen Ausgabe unseres täglichen Newstickers! Und wir sind schon wieder voll im Nachbericht/Vorbericht-Modus. Denn auch in dieser Woche geben sich zwei Grands Prix die Klinke in die Hand. Schauen wir also, was von Spielberg noch hängen geblieben ist und welche Schatten Budapest bereits vorauswirft.

An den Tickertasten begrüßt dich heute Rebecca Friese. Natürlich kannst auch du dich wieder einschalten. Für Fragen, Anregungen oder sonstiges Feedback wendest du dich am besten an unser Kontaktformular oder benutzt bei Twitter den Hashtag #FragMST. Verfolge auch unsere Social-Media-Aktivitäten auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube!

Jetzt legen wir aber erst einmal los ...


10:31 Uhr

Verstappen allein gegen Mercedes?

Der Druck auf Red-Bull-Pilot Alexander Albon steigt bereits nach dem zweiten Saisonrennen. Während sich einige Experten bereits in Kritik an ihm geübt haben (hier mehr), warnt Ex-Pilot Mika Häkkinen in seiner Kolumne für 'Unibet' auch vor den Gesamtauswirkungen für Red Bull:

"Ich denke, wir werde Mercedes erst einmal weiter siegen sehen. Denn momentan ist der Red Bull von Max Verstappen der einzige, der ansatzweise an ihre Performance rankommt. Alex Albon ist noch nicht auf dem gleichen Level. Daher kann erst einmal nur ein Red Bull gegen zwei Mercedes antreten."

Und als Alleinkämpfer hat man es nicht nur auf der Strecke taktisch schwerer. Die Konsequenzen kann man bereits in der Konstrukteurswertung sehen. Dort steht sogar McLaren mit zwölf Punkten Vorsprung vor Red Bull auf Platz zwei hinter Mercedes.

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10:37 Uhr

Red Bull mit drei Zehnteln Rückstand

Eine weitere Mercedes-Siegesserie klingt ja erst einmal nicht so spannend. Auch Ex-Pilot und DTM-Boss Gerhard Berger schätzt die Lage an der Spitze nach den zwei Österreich-Rennen eindeutig ein. "Am ersten Wochenende hatten sie einen Vorteil von vier Zehnteln", sagt er bei 'Servus TV'.

"Red Bull hat sehr gut reagiert und hat über die Woche einige Sachen am Unterboden und so weiter verändert. Sie sind schneller geworden. Trotzdem glaube ich, dass da noch ein Polster von drei Zehnteln ist."

Aber Berger macht auch Mut: "Man muss sagen: Der Red-Bull-Ring ist eine absolute Powerstrecke. Jetzt muss man in Ungarn schauen, wie die Autos dort zurechtkommen."

Auch Mercedes glaubt, dass mit Red Bull noch zu rechnen sein wird, wie du hier nachlesen kannst.

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11:04 Uhr

Hamilton vor neuem Schumi-Rekord

Sollte der Weltmeister auch am kommenden Wochenende ganz oben auf dem Treppchen stehen, dann wird er auch ein weiteres Mal mit dem Rekordweltmeister Michael Schumacher gleichziehen. Denn der konnte mit acht Frankreich-Grand-Prix-Siegen so oft den gleichen Grand Prix gewinnen wie sonst keiner. Hamilton steht derzeit bei sieben Ungarn-Grands-Prix.

"Es erstaunt mich immer wieder, wenn ich an Michaels Rekorde erinnert werde", äußert sich Hamilton darauf angesprochen. "Seine Größe und seine Erfolge sind immer noch ein ständiger Begleiter".


Dass sich Hamilton mittlerweile 85 Siege bereits über drei Jahrzehnte hinziehen kann sich aber auch sehen lassen ...


11:29 Uhr

Gleichberechtigung und Diversität bei Mercedes

Seinen Sieg in Spielberg will Hamilton derweil mit der Mercedes-Schmierstoff-Ingenieurin Stephanie Travers teilen. Sie nahm am Sonntag den Pokal für das Team in Empfang. Hamilton stellt heraus, was für eine besondere Bedeutung das gerade dieser Tage hatte:

"Stephanie ist eine Teamkollegin von mir. Am Sonntag war sie die erste schwarze Frau, die je auf einem Formel-1-Podium stand. Das ist eine herausragende Errungenschaft. Ich möchte ihre harte Arbeit, ihre positive Einstellung und die Leidenschaft für ihren Job hervorheben."

"Stephanie wurde aus 7.000 Bewerbern für ihren Job ausgewählt", erklärt er weiter über die 25-Jährige Ingenieurin aus Simbabwe. "Sie sagt, sie möchte junge, farbige Kinder dazu inspirieren, dass sie es auch schaffen können. Da kann ich nur zustimmen."

Das Auftreten Travers' passt außerdem zu der neuen Diversitäts-Linie, der sich Mercedes anpassen will, wie du hier noch einmal nachlesen kannst.


12:12 Uhr

Jack Aitkens erstes Mal

Der Williams-Ersatzpilot erklärt in diesem Video nicht nur, wie es für ihn war, zum ersten Mal an einer offiziellen Formel-1-Session teilzunehmen. Er berichtet auch davon, wie er sich aufgrund der Corona-Sicherheitsbestimmungen verhalten musste. Da sich Aitken in Spielberg eigentlich in der Formel-2-Blase bewegte, konnten er an den Ingenieurs-Meeting nur per Videokonferenz teilnehmen und musste Dokumente an "neutralen Orten" entgegennehmen.


Hinter den Kulissen mit Jack Aitken bei Williams

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12:40 Uhr

Und wieder diese Angst vor der Scheidungsrate ...

Drei Rennwochenenden hintereinander - das hatte schon 2018 zu großen Diskussionen geführt, als der Triple-Header zum ersten Mal an den Nerven der Beteiligten zog. "Als Fahrer würde ich sagen, dass wir viele dieser Back-to-back-Rennen veranstalten können. Die drei freien Tage dazwischen reichen vollkommen aus", erklärt Hamilton nun noch einmal.

"Aber es geht ja nicht nur um mich", merkt er an. "Es geht um eine Menge Leute, die unterwegs und noch länger getrennt von ihren Familien sind. Es ist außerdem eine Herausforderung, in seiner Blase zu bleiben und keine anderen Menschen treffen zu können."

"Wenigsten reisen wir nur in Europa herum", ergänzt Teamkollege Valtteri Bottas. "Aber für die Teammitglieder, die Familien und kleine Kinder Zuhause haben, ist das nicht fair." Und Red-Bull-Star Max Verstappen merkt an: "Wir wollen ja nicht, dass das in Scheidungen endet!"


Fotos: Grand Prix der Steiermark



13:06 Uhr

Berger auf der Seite von Racing-Point?

In der derzeitigen Diskussion rund um den "rosaroten Mercedes", die am Sonntag schließlich zum Protest geführt hat (hier mehr), fühlt sich Ex-Toro-Rosso-Verantwortlicher Gerhard Berger an alte Zeiten erinnert.

"Wir haben damals auch Gegenwind bekommen", erzählt er bei 'Servus TV' über die Verbindung zu Red Bull. "Man hat uns vorgeworfen, dass wir gegen das Reglement verstoßen, weil jedes Team seine eigene IP entwickeln und seine eigene Ingenieursleistung bringen muss. Wir haben das dann umgestellt." Danach sei es wieder bergab gegangen.

"Die haben vielleicht eine etwas andere Vorgehensweise verwendet", sagt er über Racing Point. "Es gibt inzwischen Fotografien, die die Teile des Autos punktgenau aufnehmen, und dann kann man 'Return-Engineering' machen. Das ist ein Weg rund um die Worte des Reglements. Aber der Sinn ist genau derselbe."

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