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Formel-1-Liveticker: Erst 2025 wieder ein Cockpit für Mick?

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Wolff beschreibt Situation als "schwierig" +++ Hamilton-Vertrag liegt an Details +++ Verstappen zufrieden mit Umbaumaßnahmen +++

20:38 Uhr

Livestream am Freitag

Max Verstappen hat beim Grand Prix von Monaco 2023 ein aufsehenerregendes Interview gegeben, über das wir nach dem Freitagstraining der Formel 1 in unserer täglichen F1-Show reden müssen!

Christian Nimmervoll und ich sind ab 21:30 Uhr auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de live für euch da!

Die beiden Sessions, übrigens am Freitag und nicht wie früher am Donnerstag gefahren, hatten es ebenfalls in sich. Unfälle von Carlos Sainz (Ferrari), Alexander Albon (Williams) und Nico Hülkenberg (Haas) sorgten für rote Flaggen.

Die Bestzeit sicherte sich am Ende Verstappen - dabei hatte der Trainingstag für Red Bull denkbar schwierig begonnen. Und wie lief es für Mercedes mit dem Update? Alles Themen, die wir zu analysieren versuchen.


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21:16 Uhr

Feierabend

Ich wandere jetzt mal rüber in den Livestream, in dem ich mit Christian Nimmervoll über all die Themen des heutigen Trainingstages rede, die wichtig waren. Vielleicht sehen wir uns dort?

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Kevin Scheuren wünscht euch noch einen schönen Abend und bis Sonntag, denn dann bin ich hier wieder am Start.

Au revoir!


20:32 Uhr

Und bei Haas?

Wie immer wollen wir auch einen kurzen Blick auf den Deutschen im Feld und dessen Team werfen, Nico Hülkenberg und Haas.

Günther Steiner schreibt den heutigen Trainingstag zumindest nicht ganz ab und sagte, "es war kein perfekter Tag, nicht schlecht, aber wir haben eine Menge gelernt. Wir müssen noch etwas weiter nach vorne kommen, um uns gut zu qualifizieren, denn das bestimmt das Rennwochenende hier. Wir haben also noch etwas Arbeit vor uns. Jeder weiß, was wir tun müssen, und wir werden versuchen, es in FT3 zu erreichen."

"Alles in allem war es kein schlechter Tag, abgesehen von dem kleinen Zwischenfall von Nico, aber es war nicht schlecht. Wir müssen noch ein wenig an der Abstimmung des Autos arbeiten, damit sich die Fahrer darin etwas wohler fühlen", wies er in Bezug zu seinen Fahrern aus.

Nico Hülkenberg selbst hatte gemischte Gefühle: "Wenn man rein aufs Ergebnis von Kevin und mir schaut, haben wir aus verschiedenen nicht unser komplettes Potenzial entfaltet. Dennoch haben wir, auch in Bezug auf die neuen Teile, viele Daten sammeln können und schauen uns diese an."

"Ich habe in FT1 gut angefangen, habe einen guten Rhythmus gefunden und mich gut gefühlt, aber dann habe ich unglücklicherweise diese herausstehende Wand getroffen, bin ein bisschen zu sehr links eingebogen. Ich habe nichts kaputt gemacht am Auto, sondern nur die hintere linke Felge, aber natürlich ist der Reifensatz weg. Das war natürlich nicht ideal, wird aber keinen weiteren Einfluss auf den Rest meines Wochenendes haben", so Hülkenberg weiter.

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19:27 Uhr

Tsunoda verwarnt

Yuki Tsunoda hat eine Verwarnung erhalten, zusätzlich muss das AlphaTauri-Team 1.000 Euro Strafe zahlen.

Der Japaner ist im zweiten freien Training mit 72,2 km/h in der Boxengasse geblitzt worden, erlaubt sind 60 km/h. Die Stewards haben ihre Entscheidung damit begründet, dass Tsunoda, der in Kurve 11 die Leitplanke touchierte und daraufhin die Box fuhr, vergessen hatte, den Geschwindigkeitsbegrenzer zu aktivieren. Die 12,2 km/h zu schnelles Tempo stellten eine Gefahr für das arbeitende Personal in der Boxengasse dar.

Tsunoda hat seinen Fehler in einem Meeting nach FT2 sofort eingeräumt, es wurden auch Videoaufzeichnung und Timingdaten analysiert, er erhielt daraufhin die Verwarnung und sein Team das Bußgeld.

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19:16 Uhr

Was plant Verstappen?

Bei Sky Sports F1 hat Max Verstappen ein sehr spannendes Interview gegeben. Der Niederländer hat sehr offen darüber gesprochen, dass sein Herz nicht nur für die Formel 1 schlägt, sondern auch für andere Rennsportserien, "ich liebe Autorennen, sonst würde ich nicht daheim am Simulator sitzen und auch andere Serien fahren und das ist es eben, ich mag auch andere Serien als die Formel 1."

Sein Vertrag läuft bis 2028, dann wäre er 31 Jahre alt, er wäre auch schon eine sehr lange Zeit in der Formel 1, da kommt man schon einmal ins Nachdenken, was man denn alles so machen will: "Es ist eine Menge Arbeit, man reist eine Menge umher und das nicht nur zu den Rennen. Du fährst in die Fabrik, du hast Marketingauftritte und ich bin wirklich jemand, der gerne zuhause ist."

"Vielleicht kommt irgendwann der Moment, und ich mag es vorne mitzufahren und zu gewinnen, und du kannst dich nicht mehr motivieren zu einem Rennen zu fahren, dann ist das der Punkt sich zu fragen, ob man wirklich weitermachen will", führte er im Interview fort.

24-Stunden-Rennen, Le Mans oder auch am Nürburgring, begeistern ihn und er würde sie gerne vor dem 40. oder 50. Lebensjahr erleben, "weil ich dann nicht auf dem Höhepunkt meiner Performance bin. Wenn ich 31 bin, dann bin ich mir sicher, dass ich in der Lage bin, großartige Dinge zu schaffen."

Ein Kernsatz kam noch am Ende des Interviews zur Sprache, natürlich alles in Abhängigkeit der Leistungsfähigkeit des Autos in den Jahren 2027 oder 2028: "Ich möchte in dem Alter nicht zu 25 Rennen fliegen, zusätzlich nach Großbritannien in den Simulator oder irgendeinen Auftritt machen. Es ist irgendwann einfach zu viel."

Starke Worte, sehr reflektiert und das wird definitiv für Gesprächsstoff sorgen.

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18:56 Uhr

Jede Tausendstel zählt

Sergio Perez kann auf ein recht aufregungsloses Training zurückblicken. Der Red Bull ist bekanntermaßen in Monaco nicht zwingend der Favorit, aber dafür war der Mexikaner ganz gut unterwegs, allerdings wurde es im zweiten Training doch etwas schwerer für ihn. Dazu hat er in einer Medienrunde gesagt:

"Es war heute in Sachen Pace des Autos kein großartiger Tag. Das erste Training lief etwas besser als das zweite Training. Bei den Änderungen, die wir vorgenommen haben, müssen wir uns ein paar Dinge noch einmal anschauen und die besten Dinge für das Qualifying morgen rauspicken."

"Ich muss mich mit den Jungs hinsetzen und alles durcharbeiten und die besten Sachen herauspicken. Jede Tausendstelsekunde macht hier den Unterschied."

Zusätzlich stellt auch er nochmal klar, "ich glaube, das Qualifying wird eine große Herausforderung. Ich denke, es wird eine interessante Session."

Wird er Max Verstappen morgen in der Qualifikation schlagen können und sich so eine gute Ausgangsposition für den Kampf und den potenziellen Sieg einfahren?

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18:51 Uhr

Umbau hat geholfen

Max Verstappen hatte einen schweren Start in den Freitag von Monaco. Im ersten freien Training hatte er Probleme mit dem Set-up, für das zweite Training hat man die nötigen Veränderungen vorgenommen und diese haben auch geholfen:

"Das erste Training war ziemlich schwierig. Ich war nicht ganz zufrieden damit, wie das Auto über die Randsteine und Bodenwellen gefahren ist. Das zweite Training war deutlich besser. Das Auto war deutlich konkurrenzfähiger, aber ich glaube, dass uns im Vergleich zu Ferrari immer noch etwas im Bereich Fahrbarkeit fehlt. Daran müssen wir für morgen noch arbeiten, denn man kann sehen, dass sie sehr nah dran sind. Wenn man im Qualifying ans Limit geht, dann brauchen wir noch ein bisschen mehr, um vor ihnen zu bleiben."

Das Auto wurde auch viel fahrbarer in FT2, "ja, das Auto war fahrbar. Dadurch kannst du auch die Runde fahren, etwas mehr pushen und etwas näher an die Leitplanken fahren. Es war ein schwieriger Start, aber ein gutes Ende."

Mit Hinblick auf die Konkurrenz für den morgigen Samstag sieht er vor allem die Aston Martins als schärfte Gegner: "Sie sind auch schnell. Wir müssen uns noch ein bisschen Puffer aufbauen, wenn wir morgen vor ihnen sein wollen."

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18:47 Uhr

Enttäuschter George

Die Stimmung bei George Russell dagegen war eher gedämpft nach dem Trainingstag. Er hätte sich sicher auch gerne einen direkten Schritt nach vorne gewünscht, so übt er sich in Verdrängung:

"Es ist nicht der richtige Ort, um Updates oder Änderungen zu bewerten. Und das wussten wir schon vor dem Wochenende. Wir vergessen also sozusagen die Upgrades. Darüber werden wir uns nächstes Wochenende Gedanken machen. Wir konzentrieren uns darauf, uns auf dieser besonderen Strecke zu verbessern, denn das Qualifying ist natürlich der wichtigste Teil des Wochenendes. Und das Qualifying ist ein Teil des Wochenendes, an dem wir normalerweise Probleme haben."

"Wenn man sich die letzten 18 Monate ansieht, sind wir am Sonntag immer besser, also müssen wir versuchen, über Nacht ein paar Dinge zu finden. Es gibt auf jeden Fall ein paar positive Anzeichen, die wir aus der Session mitnehmen können, wir haben uns gegenüber FP1 definitiv verbessert. Hier ist es nie einfach."

Zuversicht klingt anders und zu allem Überfluss gibts noch ein Knöllchen obendrauf. Er war 0,2 km/h zu schnell in der Boxengasse, Mercedes zahlt 100 Euro dafür.

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18:42 Uhr

Glücklicher Lewis

So locker und gelöst haben wir Lewis Hamilton lange nicht erlebt. Sowohl in FT1 als auch in FT2 wurde er Dritter und zeigte sich fast schon begeistert vom Update seines Mercedes:

"Ich hatte einen fantastischen Tag und habe das Fahren heute wirklich genossen. Ich möchte mich bei allen in der Fabrik ganz herzlich bedanken, denn es ist nicht einfach, ein Auto zu bauen, zu entwerfen und zu entwickeln. Und jeder hat so viel Zeit investiert, so viele Stunden harter Arbeit, damit wir heute hier sein können. Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, das Auto auf der Strecke zu halten. Und ich denke, wir haben eine Menge Daten erhalten."

"Ich meine, es ist nicht der richtige Ort, um zu testen und zu verbessern, aber das Auto fühlte sich generell gut an. Ich denke, es war ein bisschen schade, dass wir am Ende der Session nicht so nah dran waren, wie ich es mir erhofft hatte, aber ich habe definitiv die Verbesserungen gespürt. Wir müssen einfach weiter daran arbeiten, um zu sehen, ob wir noch mehr Saft aus dem Auto pressen können."

Für morgen gilt jetzt, das Debrief zu nutzen, die letzten Schwachstellen zu erkennen und morgen die Qualizitrone richtig auszupressen.

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