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Formel-1-Liveticker: Wo Red Bull in Baku die Zeit auf Ferrari verliert

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Ferrari bestimmt Trainingsauftakt in Baku +++ Technische Probleme bei Mick Schumacher +++ Kleiner Unfall von Alex Albon +++

19:05 Uhr

Heute 19:30 Uhr: Die Livestream-Analyse!

Noch mehr Reaktionen und Stimmen und Antworten zum Formel-1-Freitagstraining in Baku gibt es heute Abend in unserem YouTube-Livestream mit Christian Nimmervoll und Kevin Scheuren ab 19:30 Uhr auf dem Kanal von Formel1.de - dann auch mit der Chance für Zuschauer, im Livechat Fragen zu stellen.

Ergebnis: 1. Freies Training
Ergebnis: 2. Freies Training

Und mit dem Verweis auf das Video - Pflichttermin, klarer Fall! - beschließen wir unseren Formel-1-Tagesticker für heute. Stefan Ehlen (Twitter: @stefan_ehlen) bedankt sich für eure Aufmerksamkeit - und übergibt morgen wieder an Ruben Zimmermann, der dann das restliche Wochenende im Tagesticker betreut. Wir lesen uns wieder ab Samstag im Session-Liveticker, den heute Norman Fischer bestritten hat!


Video wird geladen…

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18:57 Uhr

Russell regt Umdenken an

George Russell ist unzufrieden mit dem Fahrverhalten der Formel-1-Autos in der Saison 2022. Und er regt ein Umdenken an. O-Ton: "Jetzt, wo die Autos so nah am Boden sind, setzen sie in den Hochgeschwindigkeitskurven stark auf, und das ist für alle gleich, das ist wirklich nicht angenehm zu fahren."

"Ich weiß nicht, was die Zukunft für diese Fahrzeug-Ära bereithält, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass wir die nächsten vier Jahre so fahren werden. Wir werden uns miteinander unterhalten müssen, denn wir sitzen alle im selben Boot."

Dass vor allem Mercedes ein Problem mit dem sogenannten Porpoising hat und das Phänomen bei den Silberpfeilen viel ausgeprägter auftritt als bei anderen Teams, dazu sagt Russell an dieser Stelle nichts.

Er meint nur: Ferrari und Red Bull seien derzeit überlegen. "Im Moment haben sie ein von Natur aus schnelleres Auto als wir, und wir tun alles, was wir können, um aufzuholen. Aber selbst wenn wir die Reifen in den Griff bekommen, sind das nur 50 Prozent des Problems, die anderen 50 Prozent betreffen die Performance des Autos."


18:54 Uhr

Hamilton: Updates funktionieren nicht!

Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton hat nach dem Formel-1-Training in Baku beklagt, Updates für den W13 hätten nicht wie gewünscht angeschlagen. Er sagte: "In der zweiten Session haben wir etwas Experimentelles an meinem Auto ausprobiert. Es hat sich nicht gut angefühlt, aber wir haben es zumindest probiert und konnten einige nützliche Daten sammeln, die wir jetzt analysieren können. Wahrscheinlich werden wir morgen zum ursprünglichen Set-up zurückkehren."

Das größte Problem des Silberpfeils sei das Bouncing auf den Geraden. Gleichwohl meint Hamilton: "Ich kann keinen speziellen Bereich ausmachen, der uns den Rückstand von 1,3 oder 1,6 Sekunden auf die Spitze einbringt." Er setze seine Hoffnung nun auf die Analyse über Nacht.


18:41 Uhr

Mercedes muss "grundlegende Verbesserungen" finden

Mercedes' Leitender Renningenieur Andrew Shovlin hat nach dem Freitagstraining in Baku deutliche Worte gefunden. Es gelte, "sowohl auf einer schnellen Runde als auch auf Longruns Zeit zu finden", so der Brite. "Die Balance ist kein großes Problem, aber uns fehlt es in den Kurven an Grip, und das Fahrverhalten auf den Geraden ist für die Fahrer unangenehm."

Vor allem leidet Mercedes einmal mehr unter extremem Bouncing auf den Geraden. Die Fahrer hüpfen regelrecht in ihren Cockpits, der Silberpfeil liegt schlecht in Baku. Darunter leidet zum Beispiel der Topspeed, der von Shovlin als "nicht großartig" beschrieben wird.

Sein Fazit: "Alles in allem befinden wir uns in keiner guten Position, und es geht eher darum, grundlegende Verbesserungen zu finden, als an der Feinabstimmung zu arbeiten."


18:35 Uhr

Mick Schumacher: "Alles andere als optimal"

Zurück zu Mick Schumacher und dessen Pleiten, Pech und Pannen, die sich in Baku fortgesetzt haben - mit je einem Technikdefekt im ersten und im zweiten Freien Training.

Er sagte später: "Das betrifft mich in der Form, dass ich 25 Runden weniger habe als alle anderen. Auf einem Stadtkurs wie diesem hier und mit neuen Autos sind diese Runden natürlich sehr wertvoll. Also: nicht optimal."

"Auch im zweiten Freien Training lief es alles andere als optimal. Wir hatten ein paar Probleme hier und da, was den Fahrbetrieb ebenfalls eingeschränkt hat. Dann stehst du am Freitagabend halt mit einem Fragezeichen da."


18:27 Uhr

Und wo wir gerade von Technik sprechen ...

Das nächste Update ist eingetroffen in unserer Technik-Bildergalerie. Einfach mal durchklicken: Giorgio Piola und seine Kollegen haben wieder spannende Perspektiven gefunden und einige Fahrzeuge und deren Komponenten in Nahaufnahmen inszeniert!


Fotos: F1: Grand Prix von Aserbaidschan (Baku) 2022



18:07 Uhr

Und die Sache mit dem Heckflügel?

Im ersten Freien Training in Baku flatterte wieder mal der Heckflügel am Red Bull RB18 von Max Verstappen. "Das Team hat dann natürlich versucht, die Sache zu reparieren", erklärt der Formel-1-Weltmeister. "Im zweiten Freien Training habe ich dann nichts mehr davon gehört. Ich schätze also, es passt wieder."

Unsere Fotografen von Motorsport Images haben die Arbeiten in der Box von Red Bull übrigens dokumentiert. In der Bildergalerie finden sich mehrere Aufnahmen davon, wie die Mechaniker teils mit schwerem Gerät versuchen, das Heckflügel-Problem zu lösen.

Red Bull Red Bull F1 ~~

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18:01 Uhr

Verstappen: Aber über die Renndistanz ...

Weltmeister Max Verstappen teilt die Einschätzung seines Red-Bull-Teamkollegen Sergio Perez und meint: "Es wirkt, als wäre Ferrari auf eine Runde wieder ziemlich schnell. Aber: In den Longruns sah es etwas ausgeglichener aus. Das ist positiv."

Sein eigener Longrun war übrigens nach nur drei Runden beendet. "Das spielt aber keine große Rolle", sagt Verstappen. "Man kriegt schon einen groben Eindruck. Natürlich: Du weißt nicht, wie der Reifenverschleiß letztendlich genau aussieht. Doch wir glauben, wir haben genug Informationen, um zu sehen, in welche Richtung wir mit den Reifen gehen wollen."

Red Bull habe "keinen schlechten Tag" gehabt in Baku. "Wir müssen jetzt nur noch ein bisschen Feintuning betreiben bei ein paar Dingen", meint Verstappen.

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