GP Spanien

Barcelona in der Analyse: Motorschaden, Stallorder, DRS-Drama!

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Verstappen siegt nach Abflug +++ Leclerc rollt in Führung liegend aus +++ Hamilton-Aufholjagd nach früher Berührung +++

20:03 Uhr

Nur noch Ocon mit weißer Weste

Durch den Ausfall von Leclerc hat Sainz - ohne eigenes Zutun - seinen ersten Sieg im internen Ferrari-Rennduell eingefahren. Es steht jetzt aus seiner Sicht "nur noch" 1:5. Ebenfalls den ersten Erfolg gab es bei Williams für Latifi.

Damit haben wir im ganzen Feld nur einen einzigen Fahrer, der noch eine weiße Weste hat: Ocon führt jetzt bei Alpine mit 6:0 gegen Pechvogel Alonso. Eine Übersicht über alle Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Saison 2022 gibt es hier!


19:54 Uhr

Verstappen gesteht: Da hatte ich Glück ...

Von Sainz haben wir ja schon gehört, dass bei seinem Ausritt das Auto beschädigt wurde. Das war bei Verstappen nicht der Fall. Der Abflug selber habe ihn "wirklich überrascht", gesteht der Weltmeister.

"Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich später bremse oder mit mehr Speed in die Kurve gehe", berichtet er und erklärt, dass ihn "vermutlich" einfach eine Windböe erwischt habe.

Glück im Unglück: Das Auto habe sich danach nicht anders angefühlt. "Nachdem ich wieder auf der Strecke war, fühlte sich das Auto normal an", so Verstappen.

"Da hatte ich natürlich Glück", räumt er ein. Hätte auch anders ausgehen können.


19:44 Uhr

Binotto widerspricht Marko

Der Red Bull das schnellste Auto? Das sieht der Ferrari-Teamchef ganz anders! "Der F1-75 war gestern und heute das schnellste Auto auf der Strecke", stellt er klar. "Wir sind mit dem heutigen Ergebnis natürlich nicht zufrieden", gesteht er.

Es gebe aber auch positive Aspekte. "Charles lag komfortabel in Führung und hatte eine sehr gute Rennpace", so Binotto. Zum Glück sei das nächste Rennen nun schon in einer Woche, sodass man nicht zu lange an Barcelona knabbern müsse.

Bis dahin dürfte dann auch geklärt sein, was genau den Defekt bei Leclerc verursacht hat.


19:35 Uhr

Hamilton: Hätte mit Red Bull kämpfen können

Der Williams war ungewöhnlich langsam, der Mercedes (zumindest für diesjährige Verhältnisse) ungewöhnlich schnell. "Das ist ein großartiges Zeichen, dass wir in die richtige Richtung gehen", freut sich Hamilton.

Er habe "keinen Zweifel" daran, dass Mercedes in diesem Jahr noch im Siege kämpfen werde. Denn wenn es den Magnussen-Zwischenfall heute nicht gegeben hätte, "hätte ich mit den Red Bulls gekämpft", so Hamilton.

"Das gibt mir die große Hoffnung, dass wir an einem gewissen Punkt um Siege kämpfen werden", erklärt er optimistisch.


19:27 Uhr

Albon: Hätte auch sechs Stopps einlegen können!

Albon war heute der langsamste Fahrer im Feld. Das ist erstaunlich, weil er eigentlich den Teamkollegen bislang immer im Griff hatte. Nun verrät der Williams-Pilot, dass seine Reifen bereits auf dem Weg in die Startaufstellung abgebaut hätten.

"Es waren vier Stopps. Wir hätten auch fünf oder sechs Stopps einlegen können, und es wäre nur etwas schneller gewesen", winkt er ab. Der Reifenverschleiß sei heute im ganzen Rennen "unglaublich" und definitiv "nicht normal" gewesen.

"Wir werden uns das anschauen", kündigt er an. Er geht davon aus, dass es ein Problem mit dem Auto gab.


19:18 Uhr

Ricciardo: War einfach zu langsam

Wo wir gerade bei Fahrern ohne Punkte sind: P12 am Ende nur für Ricciardo - und zum fünften Mal in sechs Saisonrennen keine Zähler. "Es war nicht so, dass es einen langsamen Stint gab", berichtet der Australier.

Vielmehr sei das ganze Rennen "langsam" gewesen. Er sei einfach viel gerutscht und habe keinen Grip gehabt. "Ich habe versucht, bei den Reifen konservativ zu sein - und dafür musste ich einfach langsam fahren", erklärt er.

Zahlte sich am Ende nicht aus. Teamkollege Norris punktete dagegen, obwohl er von weiter hinten gestartet war. Nicht gut für Ricciardo, der aktuell um einen neuen Vertrag fährt ...


19:08 Uhr

Gasly entschuldigt sich bei Stroll

Der Franzose beendete das Rennen auf P13 und bekam zudem eine Fünf-Sekunden-Strafe für eine Kollision mit Stroll. "Ich bin heute extrem enttäuscht, es ist sehr frustrierend", gesteht er.

"Ich hatte sehr früh eine kleine Berührung, die das Auto beschädigt hat. Danach hatte ich keine Pace. Wir verloren Abtrieb und sind überall gerutscht", so Gasly, der den Stroll-Unfall auf seine Kappe nimmt.

"Ich habe am Limit gepusht, also möchte ich mich bei Lance dafür entschuldigen", so Gasly. Am Ende gab es für beide keine Punkte.


19:00 Uhr

Hamilton über Magnussen-Zwischenfall

Und wir wollen uns natürlich auch schnell noch anhören, was der Brite über die Berührung ganz am Anfang zu sagen hat. "Ich war einfach auf der normalen Linie", beteuert der Mercedes-Pilot.

"Ich war innen und er kam aus dem Nichts und traf mich. Er kam von hinten und traf mein Auto an der Seite", so Hamilton. Magnussen sagt übrigens nichts dazu, er müsse sich die Szene noch einmal ansehen.

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