• 16. August 2022 · 11:23 Uhr

Pierre Gasly: Ohne Red Bull wäre ich heute nicht in der Formel 1

Pierre Gasly ist noch bis Ende 2023 an Red Bull gebunden - Der Franzose erklärt, warum er auch im kommenden Jahr auf jeden Fall für AlphaTauri fahren wird

(Motorsport-Total.com) - Obwohl sich das Fahrerkarussell in der Formel 1 nach dem Rücktritt von Sebastian Vettel ordentlich dreht, ist es für Pierre Gasly laut eigener Aussage keine Option, AlphaTauri und damit die Red-Bull-Familie am Ende der Saison 2022 zu verlassen.

Pierre Gasly bei seinem Formel-1-Sieg in Monza 2020

Pierre Gasly konnte für AlphaTauri 2020 sensationell in Monza gewinnen Zoom Download

"Ich habe einen Vertrag", erinnert Gasly, der noch bis Ende 2023 an Red Bull gebunden ist und für das kommende Jahr bereits von AlphaTauri bestätigt wurde. Und der Franzose betont, er wolle seinen Vertrag auf jeden Fall auch erfüllen.

Zwar bestätigte Helmut Marko im exklusiven Interview mit 'Motorsport-Total.com' zuletzt, dass man Gasly die Freigabe für einen Wechsel vermutlich erteilen würde. Doch der 26-Jährige selbst hat aktuell gar kein Interesse an einem Abschied.

Er betont nämlich, dass er es ohne Red Bull zu "100 Prozent" nie in die Formel 1 geschafft hätte. "Ich hatte das Geld nicht. Wir alle wissen, dass es ein teurer Sport ist. Und wenn man keine Unterstützung hat, dann kommt man im Sport nicht nach vorne", so Gasly.

Daher ist es für ihn keine Option, seinen Vertrag mit Red Bull nicht zu erfüllen. "Nächstes Jahr sind wir zehn Jahre zusammen", erklärt Gasly und betont, dass er mit den Bullen eine "sehr erfolgreiche Zeit und Partnerschaft" gehabt habe.


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"Es waren achteinhalb Jahre des puren Erfolgs", sagt er stolz. Unter anderem wurde Gasly mit der Unterstützung von Red Bull 2016 Champion in der damaligen GP2-Serie, ein Jahr später wurde er Vizemeister in der japanischen Super Formula.

"Es gab nur sechs Monate, in denen die Dinge nicht so gelaufen sind, wie wir es wollten", erklärt Gasly. Gemeint ist sein halbes Jahr bei Red Bull Racing in der Formel 1 in der Saison 2019, in dem er an der Seite von Max Verstappen kein Land sah.

In der Sommerpause wurde er damals nach nur zwölf Rennen schon wieder durch Alexander Albon ersetzt und zurück zum damaligen Toro-Rosso-Team geschickt. Seine Dankbarkeit gegenüber Red Bull wurde aber auch davon nicht geschmälert.

"Ohne sie hätte ich niemals weitermachen können", erinnert sich Gasly an seine frühen Jahre im Motorsport zurück. Auch wenn er Red Bull daher noch mindestens ein Jahr die Treue halten will, ist offen, wie es danach mit seiner Karriere weitergeht.

Nach der Saison 2023 läuft sein aktueller Red-Bull-Vertrag nämlich aus.

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