Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Verstappen-Aktion: "Jeder Fahrer hätte das gemacht"

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Perez über Sprints: Nur für die Fans +++ Red-Bull-Angst vor Mercedes-Speed +++ Marko: "Dann können wir Titel abschreiben" +++

15:55 Uhr

Das war's für heute!

Damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres heutigen Tickertages angekommen. Morgen steht dann der Medientag in Katar auf dem Plan, auf den sich Kollege Norman Fischer schon ganz besonders freut. Er wird Dich dann nämlich an dieser Stelle durch den Donnerstag begleiten. Neben der XXL-PK um 12:30 Uhr erwarten wir wie üblich unter anderem auch noch weitere Medienrunden.

Hab noch einen schönen Tag, viel Spaß morgen und wir lesen uns dann am Freitag wieder!


15:49 Uhr

Bottas selbst ...

... ist übrigens der Meinung, dass er jetzt so befreit fahren kann, weil er bei Alfa Romeo ab 2022 einen Vertrag über mehrere Jahre bekommen hat. Mercedes hatte seinen Kontrakt zuvor immer nur um jeweils eine Saison verlängert. Er habe fünf Jahre lang "nie weiter als sechs Monate im Voraus" planen können. "Das funktioniert für mich nicht", gibt er zu.

Am Anfang sei das noch in Ordnung gewesen, aber anschließend seien die Gerüchte, wer im kommenden Jahr im Mercedes sitze, immer mehr zu einer "Ablenkung" geworden. "Man darf nicht vergessen, dass ich bei Williams [vorher] mehr oder weniger die gleiche Situation hatte", erklärt Bottas.

Bis jetzt habe er also in seiner ganzen Formel-1-Karriere nie langfristig planen können.


15:30 Uhr

Brundle: Mercedes hätte Bottas immer feuern sollen ...

Sehen wir den besten Bottas aller Zeiten, seit klar ist, dass er Mercedes am Saisonende verlassen muss? Zumindest TV-Experte Martin Brundle schreibt in seiner neuen Kolumne für 'Sky' mit einem Augenzwinkern: "Mercedes hätte ihn jedes Jahr Mitte der Saison feuern und ihn dann im Winter zurückholen sollen."

"Er fuhr größtenteils sehr beeindruckend, seit er seinen Platz für 2022 an George Russell verloren hat", findet Brundle. Wobei man fairerweise sagen muss, dass Bottas lediglich ein Saisonrennen gewinnen konnte. In Brasilien zum Beispiel siegte er zwar im Sprint, verlor im entscheidenden Rennen aber den Start gegen beide Red Bulls.

Und auch zuvor in Mexiko war der Finne nach seiner Pole dafür kritisiert worden, beim Start keinen guten Job gemacht zu haben.


15:11 Uhr

Perez über Sprints: Nur für die Fans

In der gleichen Kolumne spricht Brawn übrigens davon, dass Brasilien den bislang besten Sprint in der Formel 1 gesehen habe. Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass die Messlatte da auch nicht besonders hoch lag ... Sergio Perez jedenfalls ist weiterhin kein Freund des Formats. Auf die Frage, ob er den Sprint genossen habe, antwortet er: "Ehrlich gesagt nicht."

Er sei nicht der Meinung, dass die Sprints "viel Spaß" machen. "Ich denke, es gibt sie hauptsächlich für die Fans. Wenn sie ihren Spaß haben, dann ist das gut. Aber ich genieße sie nicht besonders", stellt er klar und erklärt: "Es gibt einfach nicht viel Action. Es wird nicht viel überholt." Und weil die Startposition für das Rennen auf dem Spiel stehe, dürfe man auch nicht "zu viele Risiken" eingehen.

"Man gewinnt kaum etwas, aber man kann viel verlieren", erklärt er. Daher passiere in den Sprints - zumindest vorne im Feld - auch nicht viel.


14:52 Uhr

Brawn: Niemand weiß, was passieren wird!

Der Formel-1-Sportchef schreibt in seiner neuen Kolumne auf 'Formula1.com': "Wir erleben in diesem Jahr einen gigantischen Kampf um die beiden Meisterschaften. Und das Rennen in Brasilien war eine weitere Wendung in einer fesselnden Geschichte. Mercedes hatte am Wochenende den Vorteil - aber schon das nächste Mal könnte es wieder in Richtung Red Bull kippen."

Sein Fazit: "Niemand weiß, was als nächstes passieren wird." Stimmt! Und das ist auch gut so, oder? Dafür wissen wir übrigens, wie es zu Verstappens aktuellem Vorsprung in der WM gekommen ist:


Fotostrecke: 14 Punkte auf Hamilton: So kam's zu Verstappens WM-Vorsprung


14:34 Uhr

Ocon: "Gute Zeichen" für 2022

Der Franzose konnte in diesem Jahr seinen ersten Grand Prix gewinnen. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass dieser unter besonderen Umständen zustande kam. Normalweise ist Alpine noch nicht in der Position, um Rennsiege mitzukämpfen. Die große Hoffnung liegt auf dem neuen Reglement ab 2022.

"Es gibt gute Zeichen für das nächste Jahr", verrät der Budapest-Sieger und ergänzt: "Ich kann es gar nicht abwarten, wie die Autos und wie die Reihenfolge [2022] aussieht. Wir wissen, wo wir stehen werden. Aber wir wissen noch nicht, wie die Reihenfolge sein wird." Diese werde sich erst bei den Wintertests herauskristallisieren.


14:15 Uhr

Häkkinen: Verstappen will Hamilton einschüchtern

In seiner neuen Kolumne für 'Unibet' schreibt der Finne über die Situation in Kurve 4: "[Es] war ein Beispiel dafür, wie hart Max bereit ist, zu pushen. Die Lenkung offen zu lassen ist ein einfacher Weg, einen Rivalen einzuschüchtern. Es kann aber auch zu einer Kollision führen. In so einem Fall kann man nie wissen, was passiert."

Wollte Verstappen also ein Zeichen setzen? "Ich bin mir nicht sicher, ob es funktioniert, Lewis einzuschüchtern", schreibt Häkkinen und ergänzt: "Er mag eine Herausforderung. Es gibt ihm einen zusätzlichen Fokus." In der Tat probierte es Hamilton später im Rennen ja noch einmal - und kam dann auch an Verstappen vorbei.


13:53 Uhr

Ferrari-Piloten dürfen frei gegeneinander fahren

Das hat Teamchef Mattia Binotto verraten. In der WM liegen Leclerc (148 Punkte) und Sainz (139,5) nah beieinander. Der Spanier hat also noch Chancen, wieder an seinem Teamkollegen vorbeizuziehen. "Unsere Fahrer dürfen komplett frei kämpfen", betont Binotto. Gleichzeitig müsse aber auch klar sein, dass das Team "Priorität" habe.

"Wir tun alles mögliche, um die Punkte für das Team zu maximieren. Aber davon abgesehen dürfen sie momentan miteinander kämpfen", erklärt der Teamchef. Bisher seien beide Fahrer in ihren Duellen "sehr sicher" gefahren. Daher gibt es aus Sicht des Teams auch keinen Grund, etwas zu verbieten.

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