Formel-1-Newsticker

F1-Video am Montag: Vettel-DSQ wegen Benzin: Welche Chancen hat der Protest?

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13:35 Uhr

Video-Analyse: Das Drama um Vettels Disqualifikation

Disqualifiziert - oder doch nicht? Dieser Frage gehen wir in unserem neuen Video nach! Wie Du bestimmt schon mitbekommen hast, hat Sebastian Vettel seinen zweiten Platz beim Grand Prix von Ungarn gestern Abend verloren. Aston Martin hat dagegen einen Protest bei der FIA angekündigt.

Chefredakteur Christian Nimmervoll erklärt das Drama anhand der entscheidenden Dokumente und übersetzt das, was darin geschrieben steht, so, dass es nicht nur FIA-Funktionäre, sondern auch Motorsportfans verstehen.

Wir gehen auch der Frage nach, welche Chancen ein Protest haben könnte, warum Aston Martin glaubt, dass sich eigentlich noch mehr Benzin im Tank befindet, und wohin das Auto zur technischen Untersuchung gebracht wird. Kurz gesagt: Unbedingt anschauen!

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Vettel-DQ erklärt: Welche Chancen hat der Protest?

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Vettel-DQ erklärt: Welche Chancen hat der Protest?

Disqualifiziert - oder doch nicht? Vettel verliert seinen zweiten Platz beim GP Ungarn, Aston Martin hat dagegen Protest bei der FIA angekündigt ... Weitere Formel-1-Videos

17:32 Uhr

Bis morgen!

Mit diesen freudigen Nachrichten verabschiedet sich Maria Reyer nun für heute. Morgen geht der Formel-1-Liveticker aber schon in die nächste Runde, also keine Sorge! Wir versorgen Dich auch in der Sommerpause.

Schönen Abend!


17:29 Uhr

Nach Sieg: Auch der Präsident gratuliert Ocon

Was für eine Party für die Alpine-Mannschaft. Esteban Ocon konnte es nicht glauben. Heute hat er auf Instagram geschrieben: "Ich bin aufgewacht und das war gestern kein Traum." Er muss seinen allerersten Formel-1-Sieg nun erst einmal verarbeiten.

Seit gestern Abend dürfte sein Smartphone überlaufen vor lauter Glückwünschen. Darunter ist auch ein sehr prominenter Gratulant: Der französische Präsident, Emmanuel Macron.

"Was für ein erster Sieg in der Formel 1 für den Franzosen Ocon Esteban beim Großen Preis von Ungarn! Mit diesem ersten Erfolg für das Alpine-Team steht auch die französische Automobilindustrie im Rampenlicht. Gut gemacht!"


17:25 Uhr

17:25 Uhr

17:18 Uhr

Alpine: Diesen Sieg hat niemand erwartet

Was hat sich das französische Team vor dem Rennen ausgerechnet? Permane gibt zu, dass die Truppe mit den Positionen sechs und sieben spekuliert hat. "Natürlich hoffen wir immer, gut abzuschneiden, und wir versuchen zu gewinnen. Jeder versucht zu gewinnen, aber wir bleiben realistisch."

Nachsatz: "Ich denke nicht, dass das irgendjemand erwartet hat." Ab wann hat er tatsächlich an die große Sensation geglaubt? Erst nach Ocons zweiten Boxenstopp in Runde 38, gibt der Sportdirektor zu. Alpine reagierte beim zweiten Stopp auf Vettel, der eine Runde früher reinkam.

Das sei einer der besten Erfolge der Enstone-Mannschaft, so Permane. "So lange mussten wir auf diesen Sieg warten. Jemand sagte mir, Melbourne 2013 war der letzte Erfolg." Damals konnte Kimi Räikkönen noch unter dem Namen Lotus triumphieren.


17:09 Uhr

Alpine: Alonsos Verteidigung war "unglaublich"

Wie gut war Fernando Alonso gestern wirklich? "Unglaublich, absolut unglaublich. Ehrlich. Er freut sich für uns, er freut sich für Esteban, aber ich weiß, dass er frustriert ist, den er möchte gewinnen", meint Alan Permane. Der Alpine-Sportdirektor betont, dass die Verteidigung von Alonso gegen Hamilton "zu hundert Prozent" und "ohne jeden Zweifel" den Sieg für das Team gebracht habe.

"Wäre er in der ersten Runde vorbeigekommen, so wie er an Carlos vorbeigekommen ist, dann bin ich sicher, wäre Lewis [am Ende] da gewesen", meint Permane. Dann hätte sich Ocon wohl ein wenig zurückfallen lassen, um Sebastian Vettel DRS zu gewähren, damit sich dieser gegen Hamilton besser verteidigen könnte.

Doch dieses Szenario trat nie ein. "Ich weiß nicht, ob wir ihn hinter uns hätten halten können. Esteban kam zwar sehr spät rein und hatte daher noch frische Reifen. Er hatte alles unter Kontrolle im letzten Stint, aber wer weiß."


16:59 Uhr

Alonso: Alpine nur durch reine Pace nicht siegfähig

Der Spanier wünscht sich, in den kommenden Rennen noch mit ein wenig mehr Glück gesegnet zu werden. "Im Vorjahr konnte das Team drei Podestplätze holen, in diesem Jahr bislang einen. Alle sind unter besonderen Umständen zustande gekommen. Denn wir wissen, dass wir das nur mit der reinen Pace nicht schaffen können."

Daher muss das ehemalige Renault-Team auf verrückte Rennverläufe wie in Ungarn hoffen. Für seinen jungen Teamkollegen freut er sich dennoch: "Ich hoffe, das war der erste von vielen Siegen für Alpine und Esteban. Den ersten Sieg vergisst man nie. Daran wird er sich ewig erinnern."

Alonso selbst konnte 2003 seinen allerersten Grand-Prix-Sieg in Ungarn feiern, er kennt das Gefühl also recht gut. Gestern fühlte er sich in seiner Helfer-Rolle ein wenig an seine Zeit in der Langstrecke erinnert. "Zum letzten Mal war das bei Toyota so. Da hat entweder der Toyota #7 oder der Toyota #8 gewonnen." Doch der Sieg mit Alpine fühle sich "besonders" an, denn der war völlig unerwartet.


16:50 Uhr

Alonso: "Hatte die Pace, um das Rennen zu gewinnen"

Alonso ist davon überzeugt, dass auch er gestern auf dem Podium hätte stehen können. "Am Start hatten wir wieder Pech. Ich hätte auf Estebans Position ins Ziel fahren können, oder vielleicht auf Sebastians Position. Aber auf der Außenbahn in die erste Kurve einzubiegen, ging schief."

Alonso musste dem ganzen Chaos in Kurve 1 ausweichen und verlor wertvollen Boden. Während Ocon und Vettel sich auf den Rängen zwei und drei einreihten, lag Alonso auf Platz sieben während der Unterbrechung. Zumindest war sein Alpine nicht beschädigt. "Das Auto war okay, ich hatte Glück."

Aber: "Andererseits auch Pech, denn ich denke, ich hatte die Pace, um das Rennen zu gewinnen." Seinen fünften Platz (vierter Platz bei Vettel-Disqualifikation) nimmt er dennoch gerne an. "Das ist mein bestes Ergebnis in diesem Jahr. Und das war kein Geschenk, ich musste jede Runde hart kämpfen. Ich bin stolz auf mich."

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