Livery-Launch Haas VF-21

Formel-1-Liveticker: Der Haas-Design-Launch in der Chronologie

Was heute im F1-Liveticker los war: +++ Livery-Launch des Haas VF-21 +++ So sieht Schumachers erstes Formel-1-Auto aus +++ Die wichtigsten Stimmen und Bilder +++

16:52 Uhr

Heute vor exakt 20 Jahren ...

... haben Kimi Räikkönen, Juan-Pablo Montoya, Fernando Alonso und Enrique Bernoldi ihr Formel-1-Debüt beim Saisonauftakt in Melbourne gegeben. Wir haben dazu diese Fotostrecke zusammengestellt - viel Spaß beim Durchklicken!

Mit diesen wunderbaren Erinnerungen verabschiedet sich Maria Reyer nun. Vielen Dank für dein Interesse! Morgen begrüßt Dich hier wieder Ruben Zimmermann. Schönen Abend, bis bald!


Fotostrecke: Melbourne 2001: Die Rookie-Sternstunde


16:47 Uhr

Technik: Das ist neu am Aston Martin

Damit beenden wir das Thema Haas und kommen noch einmal zu Aston Martin. Das Team absolviert heute mit Sebastian Vettel einen Shakedown, leider haben wir aber noch immer keine Bilder oder Videos davon gesehen. Mein Kollegen Stefan Ehlen hat sich aber jene angesehen, die gestern beim Launch veröffentlicht wurden. Was am AMR21 alles neu ist, hat er in seiner Technikanalyse aufgeschrieben!

Außerdem haben wir heute noch zwei News zum Thema veröffentlicht:

- Vettel: Werde mit Lance keine Spielchen spielen

- Stroll: Haben wir alles meinem Vater zu verdanken


Fotos: Formel-1-Autos 2021: Präsentation Aston Martin AMR21



16:37 Uhr

Steiner: Müssen Sprintrennen zumindest ausprobieren

Wir kommen zu einem Thema, das aktuell in der Formel 1 für viel Aufregung sorgt: Sprintrennen. Günther Steiner meint, dass man das Experiment an ausgewählten Wochenenden 2021 wagen sollte. "Aber wir sollten nie davor zurückschrecken, dann auch anzuerkennen, dass es nicht gut war. Wir müssen es ausprobieren, um zu sehen, wie es funktioniert."

Sollte es nicht funktionieren, sollte sich die Formel 1 das auch eingestehen und erhobenen Hauptes beschließen, dass es keine gute Idee war. "Wenn es funktioniert, prima. Wenn nicht, dass schlagen wie ein neues Kapitel auf und probieren den nächsten Vorschlag aus."


16:32 Uhr

Masepin: Nicht besorgt wegen möglicher Strafen

Masepin selbst macht sich übrigens keine Sorgen, dass er viele Strafen kassieren könnte. "Davor habe ich keine Angst, weil ich mir sicher bin, dass es nicht passieren wird. Ich nehme mir sehr viel Zeit, um die Regularien zu studieren und sie zu verstehen." Außerdem sei ein ganz anderer Fahrstil gefragt, wenn man im hinteren Feld fährt, statt an der Spitze um Weltmeisterschaften kämpft, so der Russe.

In diesem Zusammenhang zitiert er außerdem ein berühmtes Zitat von Ayrton Senna: "Wenn man nicht in die existierende Lücke sticht, ist man kein Rennfahrer mehr. Denn man muss jede Chance nutzen. Wenn du es nicht machst, wird das ein anderer versuchen. Und manchmal geht man über die Grenzen. Aber das entscheide nicht ich, das ist dann die Entscheidung der Kommissare."


16:20 Uhr

Steiner: Auch Magnussen war zu Beginn der "Bad Boy"

Nikita Masepin hat nicht nur abseits der Rennstrecke in den Vorjahren immer wieder für Aufsehen gesorgt. Der Russe war teilweise auch auf der Piste grenzwertig unterwegs, das hat sich auch auf seine Strafpunkte in der Formel 2 ausgewirkt. Das besorgt Steiner aber nicht. Er scherzt heute: "Ich bin es schon gewohnt, mit den Fahrern zu den Kommissaren zu gehen. Da mache ich einfach da weiter, wo ich aufgehört habe!"

Er glaubt daran, dass Masepin reifen wird: "Er erkennt die Verantwortung an, die er für das gesamte Team trägt. Wir hatten das zu Beginn auch mit Kevin. Er war immer der 'Bad Boy'. Am Ende hatte er am wenigsten Strafpunkte. Ich bin sicher, dass wir das auch mit Nikita hinkriegen."


16:16 Uhr

Steiner: Was sagt Gene Haas zum neuen Look?

Zufällig sind die Farben der russischen und der US-amerikanischen Flagge sehr ähnlich, das merkt auch Steiner heute an. Was sagt eigentlich Teambesitzer Gene Haas zum neuen Look? "Gene gefällt die Lackierung recht gut. Wenn nicht, hätte er zu mir nicht gesagt, dass wir das machen können."

Der Haas-Teamchef muss sich aber in diesem Zusammenhang auch die Frage gefallen lassen, ob das Team nicht von den amerikanischen Wurzeln abkommt mit dieser neuen Lackierung. Das sieht Steiner nicht so. Das habe nichts mit Nationalität zu tun, sondern rein mit kommerziellen Interessen.


16:11 Uhr

Thema Lackierung: Das steht im WADA-Urteil

In der englischsprachigen Session am Nachmittag hat Günther Steiner noch einmal über die Lackierung gesprochen, die zugegeben sehr an die russische Flagge erinnert. Viele Fans haben sich heute schon bei uns gemeldet und gefragt, wie das sein kann - schließlich gibt es ein Verbot der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).

Im Dezember 2020 hat der Internationale Sportgerichtshof CAS das Urteil zwar auf zwei Jahre halbiert. Darin ist aber unter anderem folgende Passage festgeschrieben: "Vorbehaltlich Anordnung (iv) dürfen russische Athleten/Athletenbetreuer die Flagge der Russischen Föderation (aktuell oder historisch), den Namen 'Russland' (in einer beliebigen Sprache oder einem beliebigen Format) oder ein nationales Emblem oder ein anderes nationales Symbol der Russischen Föderation nicht öffentlich zur Schau stellen, insbesondere nicht auf ihrer Kleidung, Ausrüstung oder anderen persönlichen Gegenständen oder in öffentlich sichtbarer Weise an offiziellen Austragungsorten oder in anderen Bereichen, die vom Unterzeichner oder dem von ihm ernannten Organisator der Veranstaltung kontrolliert werden."

Steiner betont: "Wir umgehen gar nichts. Die Lackierung stand schon vor der Entscheidung der WADA im Vorjahr. Wir können die russische Flagge an sich nicht verwenden, aber man kann die Farben am Auto verwenden. Schließlich ist es der Athlet, der die Flagge nicht zeigen darf, nicht das Team. Das bleibt amerikanisch." In diesem Zusammenhang sei er auch mit der FIA im Austausch gestanden.


15:50 Uhr

Steiner: Darum denkt Haas lieber langfristig

Mittlerweile hat Günther Steiner seine Medienrunden in deutscher und englischer Sprache absolviert. Wollen wir uns noch ein paar interessante Aspekte anhören. Er wurde etwa von unserem Chefredakteur Christian Nimmervoll gefragt, ob es für das Team nicht Sinn ergeben würde, alles auf 2021 zu setzen, um kurzfristig in dieser Saison zu glänzen?

"Für mich macht es keinen Sinn, kurzfristig zu denken", winkt der Südtiroler ab. "Dann steht man Ende 2021 da mit einem Scherbenhaufen." Denn wenn man keine Entwicklung für 2022 betreibt, dann würde man auf Jahre hinterherfahren. "Es ist sicher möglich, viel in dieses Jahr zu investieren und vielleicht ein Hauruck-Resultat rauszuholen." Doch das sei eben nicht zielführend. "Dann startest du zwei Schritte dahinter, die du nie wettmachen kannst, auch nicht mit Geld."

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