• 22. Februar 2021 · 08:08 Uhr

Daniel Ricciardo: Was hat McLaren, was Renault nicht hatte?

Formel-1-Fahrer Daniel Ricciardo erklärt, warum es ihn für die nächste Phase seiner Grand-Prix-Laufbahn weg von Renault und hin zu McLaren zog

(Motorsport-Total.com) - Was verspricht sich Daniel Ricciardo von McLaren, was Renault nicht hätte ebenfalls liefern können? 2020 erzielten beide Teams Podestplätze in der Formel 1 und lagen am Jahresende nur 21 Punkte auseinander, mit dem besseren Ende für McLaren (202:181). Doch das konnte Ricciardo natürlich nicht wissen, als er schon vor Saisonbeginn 2020 den Wechsel fixierte.

Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo im McLaren-Cockpit: Er hofft vor allem auf die Saison 2022 Zoom Download

Wieso also hat er sich so frühzeitig gegen Renault und für McLaren entschieden? Das erklärt Ricciardo so: "Du hast keine Kristallkugel. Aber: Red Bull oder Renault zu verlassen, das geht darauf zurück, was ich für richtig halte."

"Weiß ich vorher zu hundert Prozent, wie es ausgeht? Nein, das weiß ich nicht. Ich habe aber sehr wohl den Eindruck, dass McLaren besonders in den jüngsten Jahren die richtigen Schritte unternommen hat, um die Grundlagen zu legen - speziell für die anstehenden Regeländerungen", meint Ricciardo.


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Das Jahr 2022 mit der Einführung eines neuen Technischen Reglements habe das "Potenzial, die Hackordnung im Feld doch ziemlich zu verändern", sagt der Formel-1-Fahrer weiter. "Und nach dem, was ich weiß und bisher gesehen habe, bin ich begeistert, wohin die Reise gehen kann mit McLaren."

Er habe auch den Eindruck, die Führungsriege bei McLaren um Geschäftsführer Zak Brown und Teamchef Andreas Seidl tue alles Notwendige, um das Team "in die richtige Richtung zu lenken". Deshalb wähne er McLaren gut aufgestellt für die Zukunft. "Denn man tut, was es braucht, um eine echte Rolle in der Meisterschaft zu spielen", so Ricciardo.

Was ihn an Renault gestört und letztendlich zum Abschied bewogen hat, das ließ Ricciardo offen. Allerdings hatte er schon zuvor erklärt, er habe eine gewisse "Unsicherheit" im Team verspürt, als er 2019 zu Renault gestoßen sei.

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