• 17. Februar 2021 · 09:09 Uhr

McLaren-Mercedes-MCL35M-Shakedown: "Fühlt sich etwas anders an"

Lando Norris verrät nach dem Shakedown des MCL35M, dass sich der neue Bolide etwas anders als sein Vorgänger anfühlt - Daniel Ricciardo erstmals im McLaren

(Motorsport-Total.com) - McLaren hat am Dienstag als erstes Formel-1-Team den Shakedown seines 2021er-Boliden absolviert. Pech hatte der Rennstall allerdings beim Wetter. Lando Norris und Daniel Ricciardo mussten in Silverstone bei Regen auf die Piste. "Es sind nicht die besten Bedingungen. Es ist nass, windig und kalt", berichtet Norris.

Lando Norris

Lando Norris hat bereits Unterschiede zum MCL35 bemerkt Zoom Download

Ein Fazit sei daher schwierig - zumal es sich lediglich um einen sogenannten Filmtag handelte. Bei einem solchen dürfen beispielsweise maximal 100 Kilometer gefahren werden. Mit einem echten Test war die Ausfahrt also ohnehin nicht zu vergleichen. Trotzdem sei es laut Norris ein "gutes Gefühl" gewesen, wieder ein Formel-1-Auto zu fahren.

"Es gibt natürlich einige Unterschiede - mit dem Mercedes[-Motor] und so weiter. Es hört sich etwas anders an und fühlt sich auch etwas anders an", berichtet der Brite. McLaren tritt in diesem Jahr erstmals seit 2014 wieder mit Mercedes-Antrieben an. Das erfordert eine Umgewöhnung im Vergleich zum Renault-Motor der vergangenen Jahre.

Norris braucht noch "mehr Runden"

"Ich brauche noch mehr Runden, um alles zu verstehen", so Norris, der auf seiner Ausfahrt am Dienstag aber trotzdem bereits Feedback für seine Ingenieure sammeln konnte. "Man muss aus jedem Tag das Maximum herausholen. [...] Es gibt immer Dinge, die man lernen und verbessern kann", erklärt der 21-Jährige.


Fotos: McLaren MCL35M: Shakedown in Silverstone


Ziel sei es, für den Bahrain-Test im März "bestmöglich" aufgestellt zu sein. Daher sei der Shakedown insgesamt ein "guter Start" in die Saison 2021 gewesen. Noch größer als für Norris war dabei die Umstellung für seinen neuen Teamkollegen. Für Neuzugang Daniel Ricciardo war nicht nur der Motor sondern auch alles andere neu.

Der 31-Jährige saß am Dienstag zum ersten Mal überhaupt in einem Formel-1-McLaren. "Es fühlt sich nach mehr als zwei Monaten [Formel-1-Pause] an", berichtet der Australier, der in diesem Jahr von Renault zu McLaren gestoßen ist. Auch sein Fazit fällt insgesamt jedoch positiv aus.

Neuling Ricciardo simuliert verschiedene Szenarien

"Alles ist sehr rund gelaufen. Wir haben geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Mehr kann man nicht erwarten", weiß Ricciardo. "Alles hilft, um sich an das Team zu gewöhnen", erklärt er und ergänzt: "Das Ziel ist, [beim ersten Rennen] am Sonntagnachmittag in Bahrain in der Startaufstellung keinerlei Panik zu haben."


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"Wir gehen einige Szenarien durch, die uns an einem Rennwochenende erwarten könnten. Die Atmosphäre rundherum haben wir zwar nicht, aber wir versuchen, sie nachzustellen und ein bisschen Druck auf uns selbst zu machen", so der 31-Jährige, für den der Shakedown wohl noch wichtiger als für seinen Teamkollegen war.

Auch wenn er mit einem Lachen erklärt, dass er auf nasser Piste nach zwei Monaten Pause und in einem für ihn komplett neuen Auto nicht das größte Selbstvertrauen gehabt habe ...

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