Formel-1-Newsticker

Formel-1-Live-Ticker: Vettel zweifelt an Mercedes-Longrun

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Stoffel Vandoorne beichtet peinlichen Fauxpas +++ Kevin Magnussen lüftet Tattoo-Geheimnis +++ Reifenauswahl für Australien +++

18:07 Uhr

Bis morgen!

Der Formel-1-Live-Ticker ist nun am Ende angekommen. Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse und hofft, dass Du auch morgen wieder dabei bist. Bis dahin wünsche ich noch einen schönen Feierabend, bis bald!

Bei Fragen oder Anregungen kannst Du uns gerne via Kontaktformular schreiben.


17:50 Uhr

Gute Laune bei den Tests

Pierre Gasly durfte im Vorjahr schon Formel-1-Luft schnuppern, 2018 wird er nun seine erste volle Saison bestreiten. Der Franzose hat bei den Tests in Barcelona eine gute Figur gemacht, daher will er bereits in Melbourne um seine ersten Punkte kämpfen. Seine beste Platzierung bisher war ein zwölfter Platz (Brasilien 2017).


17:23 Uhr

Lowe lobt Pirelli-Reifenmischungen

Wir haben heute bereits die erste Pirelli-Reifenauswahl des Jahres gesehen. Die Teams konnten sich für den Melbourne-Grand-Prix zwischen Soft, Supersoft und Ultrasoft entscheiden. Besonders der lila Pneu fand Anklang. Die neuen Reifenmischungen Superhard und Hypersoft werden erst später in der Saison zum Einsatz kommen. Williams-Technikchef Paddy Lowe zeigt sich begeistert ob der vielen Möglichkeiten. Die Kritik, weniger Reifenmischungen würden die Formel 1 weniger komplex gestalten und Geld sparen, kann er nicht nachvollziehen.

"Ich finde es toll, all diese Reifenmischungen zu haben. Die Leute haben sich immer schon über die Pneus beschwert. Aber das ist einfach Teil der Show, nicht wahr? Die Formel-1-Fans haben sehr viel Wissen." Daher sei es für die wahren Fans auch nicht schwierig, zwischen den Reifen zu unterscheiden. "Die Reifen bringen so viel mehr Spannungen in den Sport. Die Leute vergessen, wie öde die Rennen vor Pirelli waren."


16:57 Uhr

Alonso: Werde Honda applaudieren, wenn ...

Fernando Alonso hatte im Winter große Hoffnungen, die bereits am ersten Testtag durch ein loses Rad wie Seifenblasen zerplatzt sind. Zwar betont McLaren nach insgesamt sechs Zwischenfällen, dass es sich dabei nur um Kleinigkeiten gehandelt habe, dennoch hat nicht die erhoffte Wiederauferstehung der Traditionsmarke stattgefunden - bis jetzt. Bitter war besonders der Blick auf den Kilometerstand von Toro Rosso. Mit über 3.000 gefahrenen Kilometern platzierte man sich als viertbestes Team in der Kilometer-Wertung, McLaren lag mit über 1.000 Kilometern weniger am Ende des Rankings.

Alonso ist dennoch skeptisch, was die plötzliche Leistungssteigerung der Japaner betrifft. Gegenüber dem spanischen Radiosender 'Onda Cero' meinte der Doppelweltmeister: "Ich habe kein Problem mit Honda. Aber wir werden sehen, wie sich Honda in Australien schlägt." Wenn Toro Rosso unter die Top 5 kommt, wird er applaudieren, kündigt er an. "Ich glaube es aber nicht. Ein Test kann nicht mit 21 Rennen - mit nur drei Motoren - verglichen werden." Er sei jedenfalls sehr zufrieden mit dem Wechsel zu Renault. "Wir konnten uns um vier Sekunden verbessern verglichen zum Vorjahr." Er sehe jedenfalls keinen Grund, pessimistisch nach Melbourne zu reisen.


16:29 Uhr

Prost: Renault wird 2018 nicht gewinnen

Alain Prost ist nach wie vor in der Formel 1 aktiv - zwar nicht mehr als Pilot, aber immerhin als Berater bei Renault. Der "Professor" hat in einem Interview mit 'Nice Matin' erklärt, dass das Werksteam 2018 noch keine Siege erwartet. "Wir werden Fortschritte machen und stärker werden." Die Top 3 hätten ihren Vorsprung nach wie vor behalten, es werde daher sehr schwierig, sie einzuholen. Die Chance auf das Podium zu fahren, dürfe man dennoch nie ausschließen. Aus seiner Erfahrung weiß der heute 63-Jährige, dass man sich im Rennsport keine konkreten Ziele stecken sollte. "So funktioniert das hier nicht." Er weiß auch: Lewis Hamilton und Sebastian Vettel haben 2018 eine große Chance, seine vier WM-Titel zu übertrumpfen. Der Franzose sieht den Mercedes-Fahrer leicht im Vorteil.

Alain Prost  ~Alain Prost ~

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16:20 Uhr

Kubica zurück im LMP1

Robert Kubica war in der Vorwoche noch für Williams in Barcelona im Einsatz. In dieser Woche wird der Pole mit dem Manor-LMP1-Projekt testen. Wie bereits berichtet, verhandelt er über einen Platz in der Langstrecken-WM (WEC). Bereits vor wenigen Wochen sollte er den Manor Ginetta Mecachrome G60 LT P1 testen, allerdings trat nach nur zwei Runden ein Motorenproblem auf. In Aragon soll nun diese Woche ein neuer Anlauf gewagt werden. Kubica hat Gespräche bereits bestätigt, er wäre sehr gern in ein LMP1-Projekt involviert.


16:04 Uhr

Formel 1 meets MotoGP

Gestern hat der österreichische Hersteller KTM das neue Bike für die MotoGP-Saison 2018 präsentiert. Was das mit der Formel 1 zu tun hat? Die KTM-Führungsriege war heute in der Toro-Rosso-Fabrik in Faenza zu Besuch. Dort holten sich Pit Beirer und Mike Leitner Tipps von Teamchef Franz Tost. Österreicher-Connections eben ;-)


15:41 Uhr

Vettel zu Mercedes-Longrun: "Im Rennen nicht erlaubt"

Sebastian Vettel hat sich vor der Abreise nach Melbourne noch einmal kurz zu Wort gemeldet. Der Ferrari-Pilot glaubt, dass das Team aus Maranello mit einer "guten Basis" in die Saison startet. Nun müsse das Potenzial des SF71H noch weiter ausgearbeitet werden. Nach 4.323 Kilometer und 188 Runden am Donnerstag kann der Deutsche bestätigen: "Wir hatten keine großen Probleme."

Vor allem die Rennsimulationen zu Testende wurden von Experten und Fans diskutiert. Ferrari lag deutlich hinter Mercedes. Vettel betont allerdings: "Unsere Konkurrenz, Mercedes und Red Bull, hat nur eine Reifenmischung für die Rennsimulation verwendet. Das ist in einem Grand Prix nicht erlaubt. Das hat Einfluss auf die Strategien und auch auf das Ergebnis." Der Heppenheimer will damit sagen: Die Rennsimulationen der Konkurrenz sind nur bedingt aussagekräftig. Mercedes hatte auf den weicheren Reifen in längeren Stints nämlich auch Probleme mit Blasenbildung an den Hinterreifen.


Fotos: Ferrari, Formel-1-Wintertests in Barcelona (II)


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