• 22. Februar 2016 · 10:36 Uhr

Mercedes-Formel-1-Problem: Gutes noch besser machen

Nach zwei dominanten Formel-1-Saisons mit Titelgewinnen stößt Mercedes langsam an die Grenzen: Welche Potenziale stecken auf Grundlage des Konzepts noch drin?

(Motorsport-Total.com) - Mit dem neuen W07 will Mercedes seine Dominanz auch in der Formel-1-Saison 2016 weiter fortführen. Doch die Silbernen sind gewarnt. Unter anderem Ferrari lässt auf Grundlage ähnlicher technischer Möglichkeiten nichts unversucht, den amtierenden Weltmeistern den Rang abzulaufen. Die Chancen stehen 2016 besser als in den Vorjahren, denn wer an der Spitze fährt, hat nur noch geringere Potenziale zu heben - und somit weniger Möglichkeiten auf der Suche nach mehr Performance.

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Mercedes will mit dem neuen W07 an die Erfolge aus den Vorjahren anschließen Zoom Download

"Während des Winters war es für das Team die größte Herausforderung, herauszufinden, wie wir noch mehr Performance aus einem ohnehin schon sehr starken Power-Unit- und Chassis-Konzept herausholen konnten", bestätigt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. "Das Reglement blieb für ein weiteres Jahr relativ stabil. Aus diesem Grund beginnt die Entwicklungskurve erwartungsgemäß leicht zu verflachen. Aber als Gruppe von wettbewerbsorientierten Racern ist dies eine Herausforderung, die wir mögen - das letzte Bisschen Performance zu finden."

"Nach den Erfolgen der letzten beiden Saisons ist es offensichtlich unser Ziel, darauf aufzubauen, was wir bislang erreicht haben - wir wollen weiter Rennen und Weltmeisterschaften gewinnen", stellt Wolff klar. "Aber in diesem Sport darf man nichts als selbstverständlich ansehen - oder sich auf vergangenen Erfolgen ausruhen. Alle Punkte wurden wieder auf null zurückgesetzt. Die Testfahrten haben noch nicht einmal richtig begonnen, also haben wir auch noch keine Messlatte für die Konkurrenz."


Fotos: Mercedes präsentiert den F1 W07 Hybrid


"Wir können sicher sein, dass sie stärker denn je sein werden. Demnach müssen wir unser Bestes geben", macht der Österreicher die konzentrierte Herangehensweise seiner Mannschaft klar. Technisch hat Mercedes auf Basis des bestehenden Konzepts nachgelegt. Am neuen W07 sind allein äußerlich bereits einige neue Wege zu sehen (technische Analyse hier!) "In Melbourne werden wir es dann sehen", so Wolff. "Wie heißt es so schön? Wenn die Flagge fällt..."

"Nach dem Gewinn unseres ersten Titels 2014 haben wir Selbstvertrauen hinzugewonnen. Somit gingen wir 2015 etwas anders an. Aber unsere Grundsatz-Philosophie blieb dieselbe und das ändert sich auch 2016 nicht", erklärt der Mercedes-Rennleiter. "Wir vertrauen unseren Leuten, aber wir haben stets einen 'das Glas ist halb leer'-Ansatz. Wir bleiben bescheiden, mit beiden Füßen auf dem Boden, und geben alles, um angefangen bei den Autos bis zu unseren Möglichkeiten als Unternehmen alles langfristig weiterzuentwickeln."

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