• 23. Juni 2019 · 06:42 Uhr

Budgetobergrenze: Racing Point hofft auf weitere Reduktion nach 2025

Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer erhofft sich einen Lerneffekt aus den ersten fünf Jahren mit Budgetdeckel - Er will 2025 nachverhandeln

(Motorsport-Total.com) - Die viel diskutierte Budgetobergrenze soll in der Formel 1 ab 2021 eingeführt werden. Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer kann sich vorstellen, dass diese Kostenreduktion nach den ersten fünf Jahren noch weiter sinken wird. Zunächst sind 175 Millionen Dollar als Obergrenze geplant.

Otmar Szafnauer

Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer hofft auf eine weitere Reduktion der Kosten Zoom Download

Die Zahlen sind im Finanzrahmen von 2021 bis 2025 festgeschrieben. Allerdings gibt es weiterhin Ausnahmen, wie etwa die Fahrergehälter oder Marketingkosten. Die Marke von 175 Millionen (umgerechnet 155 Millionen Euro) soll trotz der Verschiebung auf Oktober in Stein gemeißelt sein.

Szafnauer wirft bereits einen Blick in die weitere Ferne. Er glaubt, dass die Kosten weiter eingedämmt werden könnten, konkret wenn die Verhandlungen für 2026 beginnen. "Meiner Ansicht nach wäre es besser, wenn die Grenze niedriger angesetzt ist." Denn Racing Point kommt bereits jetzt pro Jahr nicht auf die Obergrenze, selbst Renault müsste das Budget aufstocken.

"175 Millionen mit einigen Ausnahmen bedeuten erst wieder 240 bis 250 Millionen, aber zumindest ist das ein Anfang. Vielleicht werden wir uns das in fünf Jahren ansehen und noch einmal kürzen." Zumindest sei die angestrebte Obergrenze "besser als nichts".

Die Topteams müssen sich nun Gedanken machen, wie man die Kosten reduziert. Immerhin geben Mercedes, Ferrari und Red Bull zwischen 300 und 400 Millionen im Jahr aus. "Es geht in die richtige Richtung." Szafnauer glaubt, dass der Kostendeckel weiter reduziert werden könnte, obwohl in den Regeln auch eine Anpassung an die Inflation angedacht ist.

Lewis Hamilton

Die Topteams müssen Personal in Zukunft einsparen Zoom Download

"Es gibt eine solche Regelung, aber nach fünf Jahren starten die Verhandlungen wieder von vorn. Dann wird die Szene anders aussehen. Wir werden wissen, wie gut es funktioniert hat, oder eben nicht, und was wir machen können. Eines ist klar: Es wird eine Veränderung geben."

Szafnauer glaubt, dass es für die drei großen Teams nicht einfach wird, sich zu verschlanken: "Es ist schwierig, Leute zu entlassen. Das ist nicht einfach." Die neue Deadline im Oktober fällt just mit der Planungsarbeit an der neuen Teamfabrik in Silverstone zusammen.

Das Team kann demnach in der Planung noch Rücksicht auf das neue Reglement nehmen. Szafnauer stellt aber auch klar, dass er einer weiteren Verschiebung der Entscheidung über das Reglement nicht zustimmen werde.

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