• 21. August 2023 · 13:33 Uhr

Verstappen kritisiert Wandel in der Formel 1: "Ist es das noch wert?"

Max Verstappen ist kein Fan des exzessiven Formel-1-Kalenders für die Saison 2024 - Er spricht sich gegen Änderungen in der Königsklasse aus

(Motorsport-Total.com) - Nicht weniger als 24 Grands Prix wird die Formel 1 im Jahr 2024 austragen, bei sechs Events kommt das polarisierende Sprintformat zum Einsatz, sodass die Fahrer insgesamt 30 Rennen bestreiten müssen. Weltmeister Max Verstappen ist kein Fan dieses Kalenders, da sich die Formel 1 nach Ansicht des Red-Bull-Piloten zu weit von ihrem eigentlichen Kern entfernt und zu viel Neues ausprobiert. Der Niederländer wünscht sich einen klassischen Kalender mit einem klassischen Format.

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Max Verstappen sieht die Änderungen in der Formel 1 kritisch Zoom Download

In der Saison 2024 müssten die Fahrer allein im Flugzeug rund 320.000 Kilometer zurücklegen, was viel Zeit kostet und den CO2-Fußabdruck, den die Serie reduzieren will, immer noch groß macht. Nach dem Auftakt in Bahrain und dem Rennen in Saudi-Arabien geht es rund um den Globus: Australien, Japan, China, Miami. Dreimal müssen die Fahrer im Jahr 2023 an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden an den Start gehen.

In einem Interview mit 'De Telegraaf' kritisiert Verstappen die Formel 1 und teilt seine Vorstellungen, wie er sich die Königsklasse vorstellen würde. "Ich mache mir Sorgen um den Sport, den ich immer genossen habe", sagt der Niederländer, der bei Red Bull noch bis 2028 unter Vertrag steht. "Ich bin nicht völlig gegen eine Veränderung, wie einige Leute behaupten. Aber dieser Wandel muss der Formel 1 einen Vorteil bringen."

Verstappen kritisiert die Profitgier und schlägt eine Rückkehr zum klassischen Qualifying-Format vor, auch wenn das wegen der geringeren Dramatik weniger Umsatz bringen würde. Verstappen versteht die Kritik an seiner Person, da er selbst fürstlich für das Rennfahren entlohnt wird, hält aber dagegen: "Es geht um dein Wohlbefinden, wie du Dinge erlebst und nicht darum, wie viel du verdienst!"

"Manchmal habe ich zu viel zu tun und muss andere schöne Dinge absagen, und dann denke ich manchmal: 'Ist es das noch wert?'" Verstappen kritisiert nicht nur die Anzahl der Rennen, sondern auch die zusätzlichen Termine abseits der Rennstrecke, die ihm jedes Jahr "einen Monat seines Lebens" rauben würden. Hier nimmt er Red Bull in die Pflicht, da das Unternehmen für sein aggressives Marketing bekannt ist.


24 Rennen 2024: Die Formel 1 entwertet sich selbst

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Wann hat ein Formel-1-Kalender zu viele Rennen? Kann ein Formel-1-Kalender überhaupt zu viele Rennen haben? Weitere Formel-1-Videos

"Das Reisen ist nicht das größte Problem, sondern die zusätzlichen Dinge, die ich erledigen muss", erklärt der aktuelle Formel-1-Weltmeister. "Die Donnerstage eines Rennwochenendes können sehr lang sein, je nachdem, wo wir sind. Neben den Grands Prix gibt es viel Simulatorarbeit zu erledigen. Ich habe mehr als einen Monat pro Jahr für Marketing verloren. Es gibt Zeiten, da möchte ich das alles nicht mehr machen."

Verstappen will seinen bis 2028 laufenden Vertrag erfüllen, hält sich aber ein kleines Hintertürchen offen, da 2026 neue Regeln eingeführt werden. Auf die Frage, ob er schon vor Vertragsende seinen Hut nehmen wird, antwortet er: "Es muss schon verdammt schlecht laufen, bevor das passiert." Damit meint er auch die sportlichen Ergebnisse, denn Verstappen "sieht sich nicht drei Jahre im Mittelfeld der Königsklasse" herumfahren.

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