• 11. Februar 2023 · 08:58 Uhr

Überraschender Red-Bull-Shakedown in Silverstone

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat am Freitag das erste Mal hinter das Steuer des Red Bull RB19 für 2023 gegriffen - So lief der Shakedown in Silverstone

(Motorsport-Total.com) - Neben Alfa Romeo hat auch Red Bull seinen neuen RB19 für die Formel-1-Saison 2023 am Freitag zum ersten Mal auf der Strecke getestet. Max Verstappen pilotierte sein neues Auto bei einem Filmtag in Silverstone, wo das Reglement eine Maximaldistanz von 100 Kilometern vorschreibt, was auf dem britischen Kurs umgerechnet knapp 17 Runden wären.

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Die Lackierung des Red Bull RB19 Zoom Download

Details vom RB19 sind am Videomaterial jedoch noch nicht zu erkennen, nachdem auch beim offiziellen Launch am Freitag vor einer Woche lediglich die Lackierung vorgestellt wurde. Bisher hat nur Alfa Romeo auch das aktualisierte Chassis für die Saison 2023 gezeigt.

"Ich bin den RB19 gerade zum ersten Mal gefahren", meldete sich Verstappen danach in den sozialen Medien. "Natürlich ist es ein Filmtag, aber ich denke, es war ein erster guter Eindruck. Alles hat wirklich gut und reibungslos funktioniert. Das ist genau das, was man sich von so einem Tag wünscht. Und jetzt bin ich natürlich sehr gespannt auf Bahrain", so der Niederländer.

Die Teams dürfen an den zwei Filmtagen, die ihnen pro Saison zugestanden werden, nur 100 Kilometer zurücklegen und dabei Demo-Reifen von Pirelli verwenden. Es wird erwartet, dass alle anderen Teams in den kommenden Tagen ebenfalls Shakedowns durchführen werden, wobei die in Großbritannien ansässigen Teams in Silverstone fahren werden.

Einige Teams, darunter Williams und Aston Martin, werden den zweiten ihrer beiden Drehtage in Bahrain nutzen, unmittelbar vor dem Beginn der offiziellen Tests. Die dreitägigen Testfahrten werden vom 23. bis 25. Februar in Bahrain stattfinden, sodass jeder Fahrer nur eineinhalb Tage Vorbereitungszeit haben wird, ehe eine Woche später am fünften März der erste Grand Prix des Jahres, ebenfalls in Sachir, steigt.

Obwohl Red Bull mit dem Status als Weltmeister und nach dem Budgetverstoß mit einem Handicap bei den Aerotests in die Saison geht, ist das Ziel ganz klar: Die Verteidigung beider Weltmeisterschaften.

"Wir machen das Beste aus dem, was wir haben", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner während der Saisoneröffnungsveranstaltung 2023 in New York, bei der Ford offiziell seine technische und kommerzielle Partnerschaft mit Red Bull Powertrains bekannt gab.

"Das Team musste sich an das Handicap, das wir haben, anpassen. Das ist ihnen wunderbar gelungen. Ob es reicht? Das werden wir in ein paar Wochen [bei den Tests in Bahrain und beim ersten Saisonrennen] herausfinden."

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