• 27. Januar 2023 · 18:00 Uhr

Gasly vor Alpine-Debüt: Mindset "ganz anders" als bei Wechsel zu Red Bull

Pierre Gasly macht sich keine Sorgen, dass er mit seinem Wechsel zu Alpine für die Formel-1-Saison 2023 scheitern könnte, wie es ihm 2019 bei Red Bull passiert ist

(Motorsport-Total.com) - Pierre Gasly sagt, dass er für seinen Wechsel zu Alpine in die Formel 1 eine "völlig andere" Einstellung hat, da er aus seinem gescheiterten Einsatz bei Red Bull im Jahr 2019 gelernt hat.

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Pierre Gasly ist nach seinem Scheitern bei Red Bull 2019 gereift Zoom Download

Gasly wechselte für 2023 zu Alpine, nachdem er den Großteil seiner Karriere bei Red Bulls Schwesterteam AlphaTauri und dessen Vorgänger Toro Rosso verbracht hat, für das er 2017 in Malaysia sein Debüt in der Formel 1 gab.

Gasly wurde 2019 als Ersatz für Daniel Ricciardo in das Spitzenteam von Red Bull befördert, nur um zwölf Rennen später im Rahmen eines direkten Tauschs mit Alexander Albon während der Sommerpause zu Toro Rosso zurückzukehren, nachdem er mit seiner Form gekämpft hatte.

Gasly: "Habe viel klarere Vorstellungen"

In einem Interview mit der englischen Edition von 'Motorsport.com' am Ende der Saison erklärte Gasly, wie er davon ausgeht, dass die Lehren, die er aus seinem gescheiterten Wechsel zu Red Bull gezogen hat, ihm helfen würden, seine Zeit bei Alpine erfolgreich zu gestalten.

"Es kommt mir vor, als sei es eine Ewigkeit her, dass ich bei Red Bull war, und seither ist so viel passiert, beruflich und persönlich", sagt Gasly. "Ich habe wirklich das Gefühl, dass ich mich in allen Bereichen weiterentwickelt habe."

"Ich erinnere mich an das Gefühl, das ich hatte, als ich zu Red Bull kam, und jetzt ist das Gefühl, meine Herangehensweise und die Denkweise, mit der ich zu Alpine gehe, völlig anders. Ich habe viel klarere Vorstellungen. Ich glaube, ich habe eine klarere Vorstellung davon, was nötig ist, um Leistung zu erbringen und um konkurrenzfähig zu sein."

Gasly: "Persönlich sehr weiterentwickelt"

"Ich möchte vor allem die Erfahrungen nutzen, die ich bei AlphaTauri gesammelt habe, in guten und in schlechten Zeiten, und die Erfahrungen, die ich bei Red Bull gesammelt habe, um das Beste aus dieser Chance bei Alpine zu machen."

"Ich bin viel zuversichtlicher, dass dies sehr erfolgreich sein wird, daran habe ich keinen Zweifel. 2019 ist zwar erst drei Jahre her, aber ich denke, ich habe mich persönlich sehr weiterentwickelt."


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Nach seiner Rückkehr zum Red-Bull-Schwesterteam entwickelte sich Gasly schnell zum Teamleader und fuhr 2019 in Brasilien zum ersten Mal auf das Podium, bevor er im darauffolgenden Jahr einen Überraschungssieg in Monza feierte.

Gasly bleibt vor Alpine-Debüt gelassen

Diese Leistungen ließen seinen Wert beträchtlich ansteigen und machten ihn im letzten Jahr nach dem Weggang von Fernando Alonso und dem Verlust von Nachwuchsfahrer Oscar Piastri an McLaren zum Hauptkandidaten von Alpine.

Gasly bekam seinen ersten Vorgeschmack auf das Alpine-Formel-1-Auto von 2022 beim Abu Dhabi-Test im November nach dem Grand Prix, was ihm eine wertvolle Gelegenheit gab, sich an das Team zu gewöhnen, da der Vorsaisontest in Bahrain Ende Februar auf drei Tage verkürzt wird.

Er betont, dass er mit einer "sehr offenen Einstellung" zu Alpine kommt, insbesondere nachdem er so lange bei Red Bull gearbeitet hat: "Sicherlich wird es nicht viel Zeit bis zum Saisonstart geben, aber ich werde alle notwendigen Vorbereitungen treffen und ich weiß, dass ich mich schnell anpassen kann", sagt Gasly.

"Das habe ich schon in der Vergangenheit getan. Ich muss mir nur bewusst sein, dass die Dinge ganz anders sein könnten. Das ist es vielleicht nicht. Vielleicht fühlt es sich auf Anhieb ganz natürlich an. Vielleicht fühlt es sich aber auch nicht sofort natürlich an. Aber es ist sehr wichtig, mit einem offenen Geist zu kommen."

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