• 17. März 2020 · 12:20 Uhr

"Ferrarigate": Geheime Absprache zwischen CEOs von Ferrari & Daimler

Mercedes bricht aus der Protestfront der sieben (jetzt nur noch sechs) Formel-1-Teams aus und akzeptiert den FIA-Ferrari-Deal in der Betrugsaffäre so, wie er ist

(Motorsport-Total.com) - Unerwartete Wende im Widerstand von sieben Teams in der "Ferrarigate"-Affäre: Ausgerechnet Mercedes, bisher federführend in der Kritik am "Kuhhandel" zwischen dem Automobil-Weltverband FIA und Ferrari, scheidet aus der Front der sieben Teams aus und lässt die Sache auf sich beruhen.

Foto zur News: "Ferrarigate": Geheime Absprache zwischen CEOs von Ferrari #AND# Daimler

Toto Wolff gehört nicht mehr zu den Teams, die gegen den Deal intervenieren Zoom Download

Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' hat vor dem geplanten Saisonauftakt in Australien ein Gespräch zwischen Ferrari-Präsident John Elkann und Daimler-CEO Ola Källenius stattgefunden. Dabei, so heißt es, haben sich die beiden darauf verständigt, Mercedes' Protestbemühungen einzustellen, um der Formel 1 keinen weiteren Imageschaden zuzufügen.

Källenius wiederum instruierte Teamchef Toto Wolff daraufhin, die Vereinbarung auf höherer Ebene zu respektieren und sich aus dem Protest gegen den FIA-Ferrari-Deal zurückzuziehen. Wolff war davor die treibende Kraft hinter dem Schreiben der sieben Teams an die FIA gewesen.

Laut Informationen von 'F1-Insider.com' hat nun Red Bull vor, die Führungsrolle in der Angelegenheit von Mercedes zu übernehmen, damit die Sache nicht komplett einschläft.


Die exklusive Inside-Story zum Betrugsskandal in der F1

Video wird geladen…

  Weitere Formel-1-Videos

"Das Ganze hat einen schalen Beigeschmack, ärgert sich Teamchef Christian Horner gegenüber 'auto motor und sport'. "Für uns geht es da um viel Geld. Es macht einen Unterschied von 20 Millionen Dollar aus, ob wir Zweiter oder Dritter in der WM werden. Jedem unserer Mitarbeiter geht eine zusätzliche Bonuszahlung durch die Lappen. Das können wir nicht einfach so stehen lassen."

Die nunmehr nur noch sechs Teams wünschen sich bekanntlich mehr Transparenz rund um den FIA-Ferrari-Deal und eine Offenlegung a) der Inhalte des Deals und b) davon, wie Ferrari im Antriebsbereich getrickst hat.

Fotos & Fotostrecken
Foto zur News: F1: Grand Prix von Monaco
F1: Grand Prix von Monaco
Pre-Events
Foto zur News: F1: Grand Prix von Monaco
F1: Grand Prix von Monaco
Technik

Foto zur News: Der McLaren MCL38 im Design von Ayrton Senna
Der McLaren MCL38 im Design von Ayrton Senna

Foto zur News: Formel-1-Fahrer mit mindestens sechs Polepositions in Serie
Formel-1-Fahrer mit mindestens sechs Polepositions in Serie

Foto zur News: Imola: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Imola: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Folge Formel1.de
Formel1.de auf Facebook

Werde jetzt Teil der großen Community von Formel1.de auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über die Formel 1 und bleibe auf dem Laufenden!

Formel-1-Quiz

In welchem Landesteil liegt die Rennstrecke des Grand Prix von Spanien in Barcelona?

Anzeige motor1.com