• 04. Oktober 2019 · 08:49 Uhr

Liberty Media: Keine seriösen Diskussionen mit neuen Formel-1-Teams

Die Formel 1 dementiert Gerüchte um potentielle neue Teams ab 2021: Nach dem Vorpreschen eines spanischen Teams betont man, dass es keine Gespräche gab

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 hat potentiellen neuen Teams für 2021 noch einmal eine deutliche Absage erteilt. In den vergangenen Wochen hatten gleich mehrere Interessenten einen möglichen Einstieg verkündet. Nachdem gestern eine Pressemitteilung der MIM Group veröffentlicht wurde, in der man ein neues Team inklusive zweier Fahrer angekündigt hatte, sieht sich die Formel 1 zu einem Gegenstatement genötigt.

Ross Brawn

Ross Brawn sieht vor 2022 kein neues Team in der Formel 1 Zoom Download

"In den vergangenen Wochen haben einige Organisationen ihre Ambition kenntlich gemacht, ab 2021 an der Formel-1-Weltmeisterschaft teilzunehmen", schreibt man. "Die Formel 1 freut sich zwar über das Interesse, allerdings können wir bestätigen, dass mit keinen Personen oder Unternehmen ernsthafte Gespräche über die Zulassung von neuen Teams geführt wurden."

Die Meldung kam nur wenige Stunden, nachdem per Pressemitteilung ein neues spanisches Team um Salvatore Gandolfo und Adrian Campos angekündigt wurde. Man habe sich bereits dreimal mit Formel-1-Boss Chase Carey und Formel-1-Sportchef Ross Brawn getroffen und sogar schon zwei mögliche Fahrer unter Vertrag: Pascal Wehrlein und Alex Palou.

Mit Technikchef Peter McCool und Aerodynamik-Chef Ben Wood hat man zudem auch formel-1-erfahrenes Personal bereits verpflichten können.


Fotostrecke: Neue Formel-1-Teams seit der Saison 1990

Zuvor hatte bereits das asiatische Team Panthera öffentliches Interesse an einem Formel-1-Einstieg vermeldet und bereits intensive Vorbereitungen getätigt.

Ross Brawn hatte jedoch Anfang September erklärt, dass es vor 2022 keine neuen Teams in der Königsklasse geben werde. In der Vorwoche betonte auch FIA-Präsident Jean Todt, dass er "keinen Kontakt zu einem relevanten und soliden Team" gehabt habe. Das deutliche Statement der Formel 1 ist nun der nächste Rückschlag für ein volleres Starterfeld.

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