GP Frankreich

Formel 1 Frankreich 2019: Der Samstag in der Chronologie

Formel-1-Live-Ticker zum Nachlesen: +++ Vettel erklärt Ferrari-Schwäche im Qualifying +++ McLaren überrascht in den Top 10 +++ Neue Mercedes-Rekorde +++

19:48 Uhr

Mercedes erklärt Defekt am Hamilton-Auto

Schon wieder eine Schrecksekunde am Weltmeisterauto: Der Mercedes W10 von Lewis Hamilton wurde vor dem Qualifying kurzfristig noch repariert. "Heute war es ein Sensor", erklärt Sportchef Toto Wolff.

Die Arbeiten hätten sich jedoch hingezogen: "Es war unglücklich, weil wir den ganzen Motor und das ganze Getriebe ausbauen mussten, um die kleinen Schalter auseinanderzunehmen. Da kann schnell eine Kleinigkeit daneben gehen, und dann schleppst du ein Problem ins Qualifying mit rein. Darum haben die Mechaniker sehr sorgfältig gearbeitet."

Mit Erfolg: Hamilton sicherte Mercedes die Pole-Position in Le Castellet.


19:33 Uhr

Die ideale Rennstrategie laut Pirelli

53 Runden stehen im Frankreich-Grand-Prix am Sonntag (ab 15:10 Uhr MESZ) auf dem Programm der Formel 1. Und die schnellste Strategie ist wieder eine Einstopptaktik ? zumindest laut Reifenlieferant Pirelli. Hier stellen wir die besten Boxenstrategien in absteigender Attraktivität vor:

- Start auf Medium für 22 bis 27 Runden, dann Wechsel auf Hard bis ins Ziel

- Start auf Soft für 14 bis 16 Runden, dann Wechsel auf Hard bis ins Ziel

- Start auf Soft für 5 bis 8 Runden, dann Wechsel auf Medium für 22 bis 27 Runden, dann Wechsel auf Medium bis ins Ziel

Variante 2 ist laut Pirelli "grenzwertig", weil sehr lange auf der harten Mischung gefahren werden müsste. Variante 3 gilt mit zwei Reifenwechseln als "deutlich" langsamer als die Einstoppvarianten.

Wichtig: Die Spitze hat sich in Q2 auf Medium-Reifen qualifiziert und hat damit die Chance auf die ideale Strategie.


19:22 Uhr

Hamiltons "Wunderrunde" zum Streckenrekord

Hier siehst Du die komplette Onboard-Runde von Lewis Hamilton, die im Qualifying nicht nur die Pole-Position für das Rennen am Sonntag, sondern auch einen neuen Streckenrekord bedeutete.

Und: Das war noch nicht mal alles, was möglich gewesen wäre, wie Mercedes-Technikchef Andrew Shovlin verrät: "In den letzten Kurven kostete ihn eine Windböe vier Zehntel. Dass er trotzdem mit so einem Vorsprung auf der Pole steht, zeigt, wie gut seine Runde bis zu diesem Zeitpunkt gewesen ist."

Exakt 0,286 Sekunden fehlten Valtteri Bottas auf seinen Teamkollegen.


19:03 Uhr

Formel 2: Teamkollege schießt Schumacher ab!

Das Formel-2-Hauptrennen von Le Castellet war aus der Sicht von Mick Schumacher schon rasch vorbei: Sein Prema-Teamkollege Sean Gelael räumte ihn kurz nach dem Start ab und ins Aus. Wie genau das passiert ist und was Schumacher dazu sagt, das liest Du im Rennbericht meines Kollegen André Wiegold!


18:40 Uhr

Bestätigt: Letzter Startplatz für Russell

Williams-Fahrer George Russell wird ans Ende der Startaufstellung für den Frankreich-Grand-Prix zurückversetzt. Das liegt daran, dass er vor dem Qualifying einen neuen Energiespeicher und eine neue Einheitselektronik hat einbauen lassen. Beide Komponenten überschreiten die zulässige Maximalzahl für die komplette Saison und ziehen je zehn Startplätze extra nach sich.

Hier die aktuelle Motorenübersicht abrufen!

In Artikel 23.3 b) des Sportlichen Reglements heißt es jedoch: "Wenn ein Fahrer eine Strafe von mehr als 15 Startplätzen erhält, wird er automatisch ans Ende der Startaufstellung versetzt."

Auf der Strecke hatte Russell P19 belegt.


18:30 Uhr

Freispruch auch für Räikkönen

Die erste Untersuchung der Rennkommissare für Daniel Ricciardo und Kimi Räikkönen ging ohne Strafe aus, auch die zweite Untersuchung für Kimi Räikkönen und Romain Grosjean bleibt ohne Sanktion. Selbst die Begründung ist identisch: Räikkönen habe Grosjean bei seiner Rückkehr auf die Strecke "nicht unnötigerweise behindert". Fall erledigt.


18:27 Uhr

McLaren kündigt Neuinvestition an

Wo wir doch gerade von McLaren sprechen: Teamchef Andreas Seidl hat in Le Castellet angekündigt, dass sein Rennstall am Werksstandort Woking einen neuen Windkanal errichten wird. Natürlich dient diese Investition in erster Linie dem Formel-1-Projekt der Traditionsmarke.

Derzeit nutzt McLaren den Toyota-Windkanal in Köln als Kunde. "In zwei Jahren", so heißt es vom Team, will man die eigene Anlage in Betrieb nehmen. Mögliche Synergieeffekte ergeben sich aus den weiteren Projekten des Unternehmens: McLaren stellt auch Sport- und Straßenwagen her.


18:14 Uhr

Verstappen sieht sich auf McLaren-Niveau

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen gibt sich vor dem Frankreich-Grand-Prix am Sonntag keinen Illusionen hin und meint: "Hoffentlich können wir es mit Ferrari aufnehmen. Wir sind aber wohl auf einem Level mit McLaren", so der Niederländer, der in der Startaufstellung P4 einnimmt. "Im Rennen sollten wir allerdings drei, vier Zehntelsekunden schneller sein."

Für einen Platz auf dem Podium brauche es aus Red-Bull-Sicht "ein bisschen Glück", sagt Verstappen. Sein Teamkollege Pierre Gasly kommt von P9.

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