• 15. Februar 2019 · 11:10 Uhr

Formel-1-Autos 2019: Die neuen Boliden in der Übersicht

Die Formel-1-Autos 2019: Mit dieser Übersicht haben Sie den perfekten Überblick über alle neuen Boliden der bevorstehende Grand-Prix-Saison!

(Motorsport-Total.com) - Die neuen Formel-1-Autos sind bereit für die Saison 2019. Präsentiert wurden die Boliden allesamt im Februar, wobei Haas am 7. Februar mit einer Vorstellung des neuen Designs den Anfang gemacht hat. Toro Rosso und Williams waren am 11. Februar dran. Renaults Vorstellung fand am 12. Februar statt.

Am 13. Februar rollten schließlich der Mercedes und der Red Bull in Silverstone bei einem Shakedown aus der Garage. Mit Racing Point in Kanada stellte gleich noch ein weiteres Team sein neues Auto vor. Es folgte McLaren am 14. Februar, vor Ferrari am 15. und Alfa Romeo am 18. Februar. Zum Beginn der Wintertestfahrten am 18. Februar hatten sämtliche Fahrzeuge das Licht der Öffentlichkeit erblickt.

Einige Änderungen an den Formel-1-Autos für 2019? Red Bull setzt als einzige Mannschaft mit Honda auf einen neuen Antriebszulieferer. Zudem steht fest, dass wartet der neue Haas-Renner mit einem frischen Look in den Farben des neuen Hauptsponsors Rich Energy auf. Bei Williams verschwindet 2019 am Formel-1-Boliden das markante Martini-Design.

Haas VF-19: Die Amerikaner haben das Tuch als erstes Team von ihrem neuen Boliden gezogen - wobei das nur der halben Wahrheit entspricht. Am 7. Februar wurde in London die neue Lackierung von Hauptsponsor Rich Energy gezeigt, die an das berühmte schwarz-goldene John-Player-Special-Design von Lotus erinnert. Als Auto-Grundlage wurde der alte VF-18 genommen. Der neue Bolide wurde erst am 18. Februar in Barcelona enthüllt. Erste digitale Renderings vom VF-19 wurden aber noch am Tag der Design-Präsentation veröffentlicht.

Toro Rosso STR14: Große Überraschungen sind wie erwartet nicht eingetreten. Der neue Bolide, der am 11. Februar online präsentiert wurde, ist im Wesentlichen ein überarbeitetes 2018er-Red-Bull-Modell mit neuem Frontflügel. Der Motor kommt wie schon im Vorjahr von Honda. Selbst das Design ähnelt stark dem vom Vorjahr.

Williams FW42: Das Traditionsteam hat noch keine technischen Details des 2019er-Boliden bekanntgegeben, dafür aber bereits die neue Lackierung präsentiert. Hintergrund ist der Wechsel des Titelsponsors: Martini hat sich Ende 2018 verabschiedet. Die neuen Haupt-Geldgeber gehören dem Lifestyle und Telefon-Unternehmen ROKiT an und nicht, wie zunächst angenommen, dem Kubica-Sponsor PKN Orlen. Die Farbgebung ändert sich nicht radikal: Es ist ein weiß-hellblaues Design geworden.

Renault R.S.19: Die Präsentation fand am 12. Februar in der Teamfabrik in Enstone statt. Laut Teamchef Cyril Abiteboul ist neben dem gewohnt schwarz-gelben Design nicht viel mehr zu sehen, da die technische Entwicklung noch fortläuft. Dennoch ist das Auto schon stark den neuen Regeln angepasst - zu sehen vor allem am Frontflügel. Auch die mehrfach geschlitzten Barge-Boards stechen sofort ins Auge. Der Antriebsstrang ist wie gewohnt eine Eigenproduktion.

Mercedes F1 W10 EQ Power+: Eine klassische Präsentation des F1 W10 EQ Power+ gab es nicht, lediglich einen Shakedown unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Silverstone. Um 11 Uhr (MEZ) wurde schließlich ein erstes Bild online gezeigt. Der Weltmeisterbolide von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas kommt in einer etwas veränderten Optik daher. Das Design wurde schlichter. Auffallend waren besonders auch die Seitenkästen. Der Antriebsstrang ist 2019 wie gewohnt eine Eigenproduktion. Das erste "Fire-up" des Motors hat am 8. Februar stattgefunden.

Red Bull RB15: Der Präsentationstermin für den RB15 war ebenfalls für den 13. Februar geplant. Zu Mittag wurde ein erstes Bild vom neuen Renner von Max Verstappen und Pierre Gasly online präsentiert. Zur Überraschung vieler zeigte sich das Auto in einem völlig neuen Look. Die neue, aggressive rot-blaue Lackierung wird allerdings nicht die gesamte Saison über verwendet werden. Beim Shakedown in Silverstone durfte Verstappen die ersten Runden mit dem neuen Honda-Motor drehen.

Racing Point RP19: Auf der Motor Show im kanadischen Toronto wurde die neue Lackierung des Renners von Sergio Perez und Lance Stroll enthüllt. Das Team konnte einen neuen Hauptsponsor an Land ziehen, wodurch sich der Teamname noch ein wenig änderte. In der Farbgebung blieb sich die ehemalige Force-India-Truppe treu: Rosa dominiert den Wagen, hinzu kam ein wenig Blau. Der Name des neuen Wagens lautet RP19. Der Antriebsstrang kommt wie in den vergangenen Jahren von Mercedes.

McLaren MCL34: Das Team aus Woking stellte den MCL34 in einer Live-Präsentation online vor. Der neue Renner des Traditionsteam aus Großbritannien setzt weiterhin auf die Farben Papaya-Orange mit Blau, das Design hat sich allerdings deutlich von den Vorjahren abgehoben. Im Heck erzeugen blaue Dreiecke einen modernen Look. Unter der Motorhaube befindet sich wie bereits 2018 ein Antrieb aus dem Hause Renault.

Ferrari SF90: Die Präsentation fand am 15. Februar am Stammsitz im italienischen Maranello statt. Der Name des Autos lautet SF90, weil Ferrari in diesem Jahr sein 90. Firmenjubiläum feiert. Der interne Codename lautet 670. Der Antriebsstrang ist wie gewohnt eine Eigenproduktion. Optisch hat sich der neue Wagen von Sebastian Vettel und Charles Leclerc unter Teamchef Mattia Binotto deutlich verändert. Durch die Zusammenarbeit mit Phillip Morris dominiert nun mattes Rot und dunkles Grau.

Alfa Romeo C38: Die Präsentation des vormaligen Sauber-Teams fand am 18. Februar im Zuge des Teststarts in Barcelona statt, nachdem der neue Alfa Romeo überraschenderweise schon am 14. Februar beim Shakedown in Fiorano in einer Valentinstags-Interimslackierung erstmals aufgetaucht war. Die tatsächliche Lackierung erinnert an das Design des Vorjahres, dafür fiel der in alter Sauber-Tradition C38 genannte Bolide mit einer innovativen Frontpartie auf. Die Antriebseinheit stammt auch 2019 von Ferrari.

Formel-1-Präsentationen 2019 in der Übersicht:
07. Februar: Haas (London, nur Lackierung)
11. Februar: Toro Rosso (digital)
11. Februar: Williams (Grove, nur Lackierung)
12. Februar: Renault (Enstone)
13. Februar: Mercedes (Silverstone)
13. Februar: Red Bull (Silverstone)
13. Februar: Racing Point (Toronto)
14. Februar: McLaren (Woking)
15. Februar: Ferrari (Maranello)
18. Februar: Alfa Romeo (Barcelona)

Übrigens: Welche Neuerungen es an den Formel-1-Autos 2018 zu sehen gab, lässt sich unserer Übersicht entnehmen.

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