• 17. Dezember 2015 · 15:09 Uhr

Ferrari ermutigte Volkswagen zum Einstieg in die Formel 1

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne betont, den Automobilkonzern Volkswagen stets ermutigt zu haben, in die Formel 1 einzusteigen

(Motorsport-Total.com) - Im Spätsommer gab es Gerüchte, Volkswagen könne als Motorenlieferant für Red Bull in die Formel 1 einsteigen. Diesbezügliche Gespräche hat es gegeben, doch letzten Endes wurde nichts daraus. Mit Bekanntwerden des Abgas-Skandals um Volkswagen wurden die Gespräche eingestellt.

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Gespräche über einen Volkswagen-Einstieg hat es gegeben, doch daraus wurde nichts Zoom Download

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne betont jedoch, Volkswagen trotz des Skandals stets ermutigt zu haben, den Einstieg in die Königsklasse des Motorsports zu wagen. "Ungeachtet der Probleme, die Volkswagen hat, habe ich den ehemaligen Geschäftsführer stets ermutigt, in die Formel 1 zu kommen", sagt Marchionne und fügt hinzu: "Ich fand es immer schon seltsam, dass ein so großer Hersteller nicht in der Formel 1 vertreten ist."

Ergo war Volkswagen nicht der einzige Konzern, den Marchionne zum Einstieg überreden wollte. "Ich ermutigte auch General Motors. Ich will immer alle vom Einstieg überzeugen, denn das wäre gut für den Sport, wäre gut für sie und wäre gut für uns."

Trotz der Kosten, die der auf dem PKW-Sektor aufgedeckte Abgas-Skandal mit sich brachte, hat Volkswagen sein Motorsportprogramm aufrechterhalten: In der Rallye-Weltmeisterschaft wird der Hersteller weiterhin mit drei Autos vertreten sein. Die Konzernmarken Audi und Porsche allerdings haben ihr Aufgebot für die 24 Stunden von Le Mans von drei auf zwei Autos zurückgeschraubt.

Angesichts der Probleme, die Honda bei der Rückkehr in die Formel 1 zu verzeichnen hatte, wurden bereits Stimmen laut, wonach dieses Beispiel für andere Hersteller abschreckend wirken könnte. Ferrari-Präsident Marchionne aber glaubt, dass derartige Befürchtungen, wie sie ausgerechnet von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone vorgebracht wurden, fehl am Platz sind: "Honda könnte großartige Dinge vollbringen. Sie könnten wieder Siege einfahren. Was wir brauchen, sind mehr Hersteller in der Formel 1."

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