• 24. September 2025 · 10:50 Uhr

Teamchef Vasseur: Lewis Hamilton ist mit Ferrari "auf einem guten Weg"

Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur erklärt, dass Lewis Hamiltons Pace zuletzt besser geworden sei - Jetzt gehe es vor allem um eine saubere Umsetzung der Wochenenden

(Motorsport-Total.com) - Schaut man sich die nackten Zahlen an, dann tut sich Lewis Hamilton bei Ferrari weiterhin schwer. Seine Bilanz seit dem Ende der Formel-1-Sommerpause: ein Ausfall nach einem Crash in Zandvoort, ein sechster Platz in Monza und zuletzt ein achter Platz in Baku.

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Lewis Hamilton und Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur Zoom Download

Hamiltons Ergebnisse sind damit nicht besser als vor der Pause, doch laut Frederic Vasseur erzählen die Resultate nicht die ganze Geschichte. Denn tatsächlich betont der Ferrari-Teamchef optimistisch: "Wir sind jetzt auf einem guten Weg."

Nachdem Hamiltons Tempo bereits in Zandvoort und Monza "gut" gewesen sei, habe er auch in Baku in den Trainings wieder "eine gute Pace" gezeigt. Den Freitag hatte der Rekordweltmeister in Aserbaidschan sogar mit der Tagesbestzeit beendet.

Auch Q1 am Samstag sei dann noch gut gelaufen, so Vasseur, doch ein schwacher zwölfter Platz in Q2 ruinierte laut seiner Aussage das komplette weitere Wochenende. "Wenn er in die erste Reihe steht, glaube ich ehrlich gesagt, dass er auf dem Podium landet", so Vasseur.

Vasseur: Norris war im Rennen auch nicht schneller

Doch stattdessen ging Hamilton nur von P12 ins Rennen, nachdem Ferrari ihm im Qualifying gegen seinen Willen eine Strategie aufgedrückt hatte, die seiner Meinung nach falsch war. "Wir hatten am Ende nicht den richtigen Reifen drauf", erklärte Hamilton da.

Und weil das Überholen in Baku am Wochenende so schwierig war, ging es am Sonntag dann auch nur noch auf P8 nach vorne, obwohl Hamiltons Rennen "ordentlich" gewesen sei, so Vasseur, der erklärt: "Der beste Vergleich, den wir haben, war Norris."


Baku: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

Der Brite startete von P7 "und kam [direkt] vor Lewis ins Ziel", erinnert Vasseur. Während der McLaren im Rennen also keine einzige Position gutmachte, ging es für Hamilton wenigstens vier Plätze nach vorne, was der Teamchef positiv bewertet.

Trotzdem weiß auch Vasseur, dass für Ferrari aktuell alles passen muss, um ein Spitzenergebnis einzufahren. "Wir müssen gemeinsam besser arbeiten", betont er, "denn P12 [im Qualifying] ist nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft haben."

Auch Hamilton selbst sieht "Fortschritte"

"Das eine ist es, das Potenzial zu haben, das andere ist es, es auch umzusetzen. Und wir müssen bei der Umsetzung unsere Arbeit machen", stellt er klar. Positiv ist allerdings, dass es bei Hamilton nun offenbar eher an der Ausführung der Wochenenden scheitert, und nicht mehr am reinen Speed.

Beim letzten Rennen vor der Sommerpause hatte sich der Rekordweltmeister noch als "nutzlos" bezeichnet, während mittlerweile auch er selbst einen Aufwärtstrend erkennt. "Wir sind überfällig für ein gutes Wochenende und ein gutes Ergebnis", so Hamilton nach Baku.

Denn auch er hält fest: "Operativ hätten wir es besser machen können. Daran müssen wir arbeiten." Davon abgesehen spricht aber auch er persönlich von "Fortschritten", was dafür spricht, dass Vasseur mit seiner Einschätzung nicht ganz daneben liegt.

Hamilton wartet auch nach 17 Grands Prix für Ferrari noch immer auf seinen ersten Podestplatz mit der Scuderia. Zwar gewann er gleich beim zweiten Saisonrennen in China überraschend den Sprint, dafür stand Teamkollege Charles Leclerc in diesem Jahr aber bereits fünfmal auf dem Podium.

Auch in der WM hat der Monegasse die Nase intern aktuell mit 165:121 Punkten vorne.

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