• 02. Juni 2025 · 16:30 Uhr

Haug: Verstappens Entschuldigung "fehlen zwei ganz simple Worte"

Zahlreiche Fans und auch der frühere Mercedes-Sportchef Norbert Haug sind sich einig: Max Verstappens Entschuldigung auf Instagram reicht nicht aus

(Motorsport-Total.com) - Dass sich Max Verstappen am Montagmorgen für sein unsportliches Verhalten beim Grand Prix von Spanien entschuldigt hat, wurde in den Kommentaren unter seinem Instagram-Beitrag überwiegend positiv bewertet. "Wir stehen hinter dir, Super-Max", schrieb zum Beispiel ein User, und: "Mit der inneren Ruhe und Vertrauen wirst du deinen fünften Titel gewinnen."

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Norbert Haug findet, dass Max Verstappens öffentliche Entschuldigung nicht weit genug geht Zoom Download

Doch anderswo auf Social Media wurde die Entschuldigung auch als unzureichend kritisiert. In einer WhatsApp-Gruppe, in der sich Mitglieder des YouTube-Kanals von Formel1.de organisiert haben, schreibt etwa ein User: "Das ist keine Entschuldigung, das ist PR-Gebabbel. Für mich gibt es einen klaren Unterschied zwischen einem Schuldeingeständnis und einer Entschuldigung. Einfach zu sagen, man hat etwas getan, was man nicht hätte tun sollen, zeigt keine Reue und hat nichts mit einer Entschuldigung zu tun. [...]"

Eine Meinung, die Norbert Haug teilt. In einem Interview mit Sky sagt der der ehemalige Mercedes-Sportchef, er sei ob Verstappens Aktion in Barcelona "völlig von den Socken" gewesen, und "ich konnte mir das nicht vorstellen, dass man so nachtritt. Immerhin hat er sich heute entschuldigt."

Aber auch Haug findet, dass der Entschuldigung "für mich zwei ganz simple Worte fehlen, ganz am Ende: 'Sorry, George.' Und vielleicht kann er sich ja noch bei den Sportkommissaren entschuldigen. Das hätte nicht passieren sollen. Es ist ein guter Anfang, aber ein schöner Schluss ziert alles, wie man weiß."

"Deshalb hätte ich erwartet, dass er sagt: 'Ich entschuldige mich bei George, ich entschuldige mich für mein Fehlverhalten bei der FIA, und bei den ganzen Fans, die da zugucken.' Er ist ein Mensch, den man bewundert, zurecht bewundert. Mit ganz großer Sicherheit der allerbeste Rennfahrer dieser Tage, schon seit langer Zeit. Und entsprechend muss man sich auch verhalten", sagt Haug.

Verstappen hatte am Montagmorgen auf Instagram ein Foto gepostet, das ihn in einer niedergeschlagenen Körperhaltung zeigt, und seine Attacke gegen Russell am Vortag darin als "nicht in Ordnung" eingeordnet und erklärt, die Kollision "hätte so nicht passieren dürfen. Ich gebe da draußen immer alles für das Team, und dabei können die Emotionen hochkochen."

Inzwischen ist auch bekannt geworden, unter anderem durch einen Instagram-Beitrag von Red-Bull-Teamchef Christian Horner, dass sich der viermalige Weltmeister bereits am Sonntagabend im Debriefing in Barcelona bei seinem Team entschuldigt hatte. Nach einem weiteren internen Gespräch am Montagmorgen postete er dann seine öffentliche Entschuldigung auf Instagram.

Übrigens: In einer nicht repräsentativen Umfrage auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de, die kurz nach Rennende in Barcelona online geschaltet wurde und an der bisher rund 2.500 Mal abgestimmt wurde, sprechen sich 56 Prozent der Teilnehmer gegen eine Sperre wegen unsportlichen Verhaltens aus. 44 Prozent beantworten die Frage "Sollte Max Verstappen wegen seines Rammstoßes gegen George Russell in Barcelona gesperrt werden?" allerdings mit Ja.

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