• 04. Mai 2017 · 09:11 Uhr

Bernie Ecclestone: Sotschi-Erfolg Wladimir Putin zu verdanken

In drei Jahren hat sich die Formel 1 in Russland etabliert: Bernie Ecclestone führt dies auf Präsident Wladimir Putin zurück, den er auch für den "Weltfrieden" lobt

(Motorsport-Total.com) - Obwohl Formel-1-Boss Bernie Ecclestone nur noch Ehrenvorsitzener der Formel 1 ist, saß er in Sotschi wie in alten Zeiten neben Russlands Präsident Wladimir Putin auf der VIP-Tribüne. Und sahen ein Rennen, das laut offiziellen Angaben 150.000 Zuschauer anlockte. Für ein Land, das eigentlich keine Formel-1-Geschichte hat, ist das eine beachtliche Zahl. Außerdem waren die Hotels rund um Sotschi ausgebucht.

Wladimir Putin

Wladimir Putin nutzte den Russland-Grand-Prix, um sich zu inszenieren Zoom Download

Ecclestone führt all das auf den von ihm bei jeder Gelegenheit gelobten Putin zurück. "Ich erinnere mich daran, als ich das erste Mal hierher kam, und entmutigt war", blickt der Brite zurück. "Ich war nicht absolut sicher, dass Russland so eine tolle Strecke bauen kann, aber nachdem mir das Wladimir Putin garantierte, war ich erleichtert."

Und auch allgemeine politische Aussagen, mit denen Ecclestone schon oft Staub aufwirbelte, kann er sich einmal nicht verkneifen: "Ich weiß, dass euer Präsident nur gut informierte Entscheidungen trifft. Und er wird als großartiger Präsident in Erinnerung bleiben. Einer, der viel für sein Land und für den Weltfrieden getan hat."


Fotostrecke: F1 Backstage: Sotschi

Wird der aktuelle Vertrag eingehalten, dann gastiert die Formel 1 noch mindestens bis 2025 am Schwarzen Meer. Die Idee, das Rennen in Zukunft bei Flutlicht abzuhalten, wurde aber wieder verworfen. "Wir hatten diese Idee, aber ich weiß nicht, ob es sich auszahlt", so Ecclestone, der diesbezüglich nichts mehr mitzureden hat, da die Entscheidungen nun vom neuen Formel-1-Eigentümer Liberty Media getroffen werden.

Ecclestone findet ein Rennen bei Tageslicht inzwischen aber ohnehin attraktiver: "Die TV-Bilder aus Sotschi am Nachmittag sind wunderbar, und es ist auf einem sehr hohen Niveau organisiert, also benötigt es keine Veränderung."

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