• 21. Februar 2020 · 07:20 Uhr

George Russell: "Keine Chance", dass Williams wieder so abfällt wie 2019

Williams-Pilot George Russell ist positiv gestimmt nach den ersten beiden Formel-1-Testtagen in Barcelona - Er sieht das Traditionsteam deutlich weiter vorn als 2019

(Motorsport-Total.com) - In der ersten Testwoche 2019 kam das Williams-Team auf insgesamt 88 Runden in Barcelona. Das Team konnte erst mit zweieinhalb Tagen Verzug in die Wintertests einsteigen und hatte den letzten Platz gepachtet. Ein Jahr später ein ganz anderes Bild: George Russell war im FW43 beim Testauftakt am Mittwoch der erste Fahrer auf der Rennstrecke. "Keine Chance, dass wir wieder so weit weg von der Pace sind wie noch im Vorjahr", glaubt der Brite.

George Russell

George Russell ist zufrieden mit den ersten beiden Testtagen in Barcelona Zoom Download

Nach zwei Testtagen 2020 sind Russell und Teamkollege Nicholas Latifi bereits 252 Runden (1.173 Kilometer) gefahren - fast dreimal mehr als im Vorjahr. Im Durchschnitt belegte die Mannschaft dennoch nur den neunten Rang mit rund 1,3 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

"Im Vorjahr waren wir rund eine Sekunde zurück und nun haben alle Teams zumindest drei Zehntelsekunden gefunden - wir müssen also mindestens diesen Brocken gefunden haben, um mithalten zu können", rechnet Russell vor. Das Ziel sei ganz klar, wieder mit anderen Teams im Mittelfeld kämpfen zu können.

"Aber wir müssen mal schauen, in der kommenden Woche wissen wir dann mehr. Erst in Melbourne werden wir sehen, wo alle stehen." Am Donnerstag konnte sich Russell auf dem siebten Rang einsortieren. Und sein Gefühl gibt dem Briten recht: "Wir fühlen uns wieder näher mit dabei."

Daran gebe es keine Zweifel. "In den ersten paar Tagen im Vorjahr waren wir mehrere Sekunden weit hinten. Zumindest sind wir in diesem Jahr mehr oder weniger mit dabei." Zum Vergleich: 2019 hatte Russell nach der ersten Testwoche einen Rückstand von 3,6 Sekunden.

Der Brite weiß aber auch, dass die Teams unterschiedliche Testprogramm abspulen. "Es gibt immer gewisse Teile, die dich schneller und andere die dich langsamer aussehen lassen. Es kommt darauf an, wann du damit fährst."


Präsentation Williams FW43

Video wird geladen…

Präsentation Williams FW43

Vorstellung des Williams FW43 für die Formel-1-Saison 2020. Weitere Formel-1-Videos

Aber dennoch bleibt er dabei: "Wir wissen, dass wir viel näher dran sind als im Vorjahr. Wir wissen aber nicht genau, ob wir immer noch das langsamste Team sind oder nicht." Schließlich sei es kein Geheimnis, dass die Saison 2019 als Tiefpunkt in die Teamhistorie eingegangen ist.

In der Mannschaft aus Grove konnte Russell eine Veränderung wahrnehmen. "Die Jungs haben dennoch durchgehalten. Wir haben hier eine wirklich starke Gruppe - von den Mechanikern bis zu den Ingenieuren." Die Erfahrungen, die Williams 2019 machen musste, seien im Nachhinein gar "von Vorteil", ist Russell überzeugt.

"Wenn wir wieder erfolgreicher werden - man muss eben definieren, was Erfolg bedeutet - wenn wir wieder bessere Ergebnisse einfahren sollten, dann wäre das für uns alle deutlich belohnender."

Die aktuelle Umfrage

Formel-1-Gewinnspiel

Anzeige
Anzeige

Fotos & Fotostrecken

F1: Grand Prix von Ungarn (Budapest) 2021
F1: Grand Prix von Ungarn (Budapest) 2021
Samstag
F1: Grand Prix von Ungarn (Budapest) 2021
F1: Grand Prix von Ungarn (Budapest) 2021
Technik

F1: Grand Prix von Ungarn (Budapest) 2021
F1: Grand Prix von Ungarn (Budapest) 2021
Freitag

Formel-1-Technik: Detailfotos beim Ungarn-Grand-Prix 2021
Formel-1-Technik: Detailfotos beim Ungarn-Grand-Prix 2021

F1: Grand Prix von Ungarn (Budapest) 2021
F1: Grand Prix von Ungarn (Budapest) 2021
Pre-Events
Formel1.de auf YouTube

Formel-1-Quiz

In welcher Stadt wurde Hans-Joachim Stuck geboren?

Top-Motorsport-News

Comeback am Nürburgring: Hubert Haupt schreibt DTM-Geschichte
DTM - Comeback am Nürburgring: Hubert Haupt schreibt DTM-Geschichte

WEC Monza 2021: Dramatischer Toyota-Sieg gegen Alpine, LMP2 auf dem Podest
WEC - WEC Monza 2021: Dramatischer Toyota-Sieg gegen Alpine, LMP2 auf dem Podest

Wildes Unfallvideo: Österreichischer Rallyefahrer zum Glück unverletzt
Sonst - Wildes Unfallvideo: Österreichischer Rallyefahrer zum Glück unverletzt

BMW M1000RR vs. Yamaha R1: Wie sich Michael van der Mark umstellen muss
WSBK - BMW M1000RR vs. Yamaha R1: Wie sich Michael van der Mark umstellen muss
Tickets
Formel 1 App

Folge Formel1.de