• 07. März 2017 · 20:31 Uhr

Haas: Technikprobleme vereiteln Rennsimulation

Nach problemlosem Start in die zweite Testwoche streikt am Nachmittag die Technik des Formel-1-Autos von Haas und bringt das Programm des Teams durcheinander

(Motorsport-Total.com) - Mit Platz acht starteten Haas und Kevin Magnussen am Dienstag (das komplette Geschehen im Live-Ticker nachlesen) in die zweite Testwoche der Formel 1 in Barcelona. Der Däne fuhr insgesamt 81 Runden und hatte einen Rückstand von 1,950 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Felipe Massa (Williams). Nach einem aus Sicht von Teamchef Günther Steiner perfekten Vormittag sorgten nach der Mittagspause technische Probleme für Verzögerungen im Testprogramm.

Kevin Magnussen

Kevin Magnussen ist mit seinem Haas-Boliden trotz kleinerer Probleme zufrieden Zoom Download

"Am Nachmittag hatten wir einige mechanische Probleme mit einigen Sensoren. Eine der Elektronikboxen wurde zu warm. Die mussten wir tauchen, wozu wir den Unterboden abbauen musste", erklärt Steiner. "Keine großen Sachen, nichts, weswegen wir uns Sorgen machen." Auswirkungen auf die Tagesplanung hatten die Probleme aber dennoch. "Wir wollten heute Nachmittag noch eine Rennsimulation machen, die wir deshalb nicht mehr geschafft haben", so Steiner. "Hoffentlich können wir die morgen nachholen."

Vor der Mittagspause erlebten die Beobachter an der Rennstrecke ein interessantes Bild. Magnussen stellte sich neben Sebastian Vettels Ferrari in der Startaufstellung zu einer Startübung auf. Um einen direkten Vergleich der beiden Autos mit Ferrari-Antrieb habe es sich dabei aber nicht gehandelt, beteuert Steiner. "Auch wenn mir das keiner glauben will, aber das war purer Zufall. Wir haben ein neues System für die Starts, und das wollten wir ausprobieren", sagt er.


Fotos: Testfahrten in Barcelona


Wie anderen Teams stand auch bei Haas noch nicht die Jagd nach schnellen Zeiten, sondern die Abstimmung des Autos im Mittelpunkt. Mit den dabei erzielten Fortschritten zeigt sich Magnussen zufrieden. "Wir bringen das Auto manchmal in schwierige Bereiche, um zu sehen, wie es sich verhält. Das war bisher sehr gut, habe das Gefühl, dass ich damit angreifen kann", sagt er. "Deswegen wird es später in der Wochen interessant sein, das Maximum aus dem Auto herauszuholen."

Die Gelegenheit dazu bekommt der Däne am Donnerstag, morgen stiegt Teamkollege Romain Grosjean in de VF-17.

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