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Formel-1-Liveticker: Gerüchte um Abu-Dhabi-Absage: Was ist dran?

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Gerüchte über Abu-Dhabi-Absage nicht wahr +++ Alonso droht mit "Konsequenzen" +++ Medientag in Brasilien +++

13:12 Uhr

Gerüchte um Abu-Dhabi-Absage: Was ist dran?

Social Media und Internetblogs sind derzeit in heller Aufregung: Angeblich steht der Grand Prix von Abu Dhabi von 24. bis 26. November auf der Kippe. Als Grund werden in verschiedenen Berichten Sicherheitsbedenken wegen des Nahostkonflikts angegeben.

Tatsächlich wurde das Thema bei einem Meeting in Austin angesprochen, bei dem sich ein Teamchef bei der FOM erkundigt hat, ob die Sicherheit gewährleistet werden könne und eine Absage im Raum stehe. Damals gab's jedoch die klare Antwort, dass Abu Dhabi nicht gefährdet sei und einer planmäßigen Austragung der Veranstaltung derzeit nichts im Wege stehe.
Daran hat sich seither - Medienberichte hin oder her - nichts geändert, wie Recherchen von Motorsport-Total.com ergeben haben. Auf Anfrage heißt es seitens Promoter FOM: "Das Rennen ist nicht gefährdet." Grund für die neue Welle an Berichterstattung ist mutmaßlich ein Update der Reise- und Sicherheitsbestimmungen des britischen Außenministeriums (Foreign & Commonwealth Office) am 29. Oktober.

Darin heißt es unter anderem wörtlich: "Es ist sehr wahrscheinlich, dass Terroristen versuchen werden, Anschläge in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu verüben. Die Anschläge könnten wahllos verübt werden, auch an Orten, die von Ausländern besucht werden."

Was aus westeuropäischer Sicht zunächst besorgniserregend klingt, steht tatsächlich in keinerlei Zusammenhang mit der aktuellen Eskalation des Nahostkonflikts. Für Bahrain und andere Länder in der Region existiert ein solcher Terrorismushinweis schon seit vielen Jahren.

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23:05 Uhr

Feierabend

Das war der Formel-1-Liveticker am Medientag von Interlagos.

Auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de wird es gleich noch ein Video unseres Chefredakteurs Christian Nimmervoll geben, der die wichtigsten Themen des Tages nochmal zusammenfasst. Also jetzt abonnieren und nicht verpassen.

Wir lesen uns hier morgen wieder, ich freue mich schon auf euch, dann gehts erst um 15:30 Uhr ins Freie Training und ab 19 Uhr in die Qualifikation für das Hauptrennen am Sonntag.

Gute Nacht euch allen!

Herzlichst
euer Kevin Scheuren


22:30 Uhr

Wo ist Kevin Magnussen?

Der Polesitter aus dem letzten Jahr ist diesmal der letzte Fahrer, der in Brasilien auftaucht. Haas-Pilot Kevin Magnussen hatte ein paar Probleme mit seinem Flug aus Mexiko, sein Teamchef Günther Steiner hat seit dem Vormittag nichts mehr vom Dänen gehört, sagte er in seiner Medienrunde:

"Ich glaube, er soll im Laufe des Nachmittags eintreffen. Ich habe zuletzt am Vormittag mit ihm geschrieben. Er meinte, er fliegt via Bogota hierher. Er war irgendwo in Mexiko. Dann habe ich nicht mehr nachgefragt. Ich stieg ja selbst ins Flugzeug."

Der Plan ist, dass Magnussen morgen rechtzeitig um 15:30 Uhr MEZ beim ersten Freien Training im VF-23 sitzt.

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22:00 Uhr

Der Bart ist ab!

Valtteri Bottas hat den Kahlschlag gewagt und zwar im Gesicht! Für den "Movember" hat Bottas wie in den vergangenen Jahren auch zum 01.11. alles auf null gesetzt, um für den guten Zweck ein paar Spenden zu sammeln und die Menschen beim Wachstum seines Schnäuzers teilhaben zu lassen.

Der "Movember" ist ein Monat, in dem der Schnäuzer ein Symbol für die Männergesundheit darstellt. Hodenkrebs, Prostatakrebs, aber auch psychische Elemente der Männergesundheit, die im sozial-öffentlichen Kontext oftmals zu kurz kommen, sollen im November angegangen werden.

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21:30 Uhr

Start aus der Box?

Kommen wir nochmal zu Haas. Sie könnten es in Brasilien ähnlich machen wie in Austin und das Set-up von Samstag auf Sonntag einfach nochmal anpassen und dann aus der Boxengasse starten. Aston Martin hat das ja auch schon gemacht. Teamchef Günther Steiner sieht das als gar keine so unattraktive Lösung, aber nicht nur bei Haas:

"Ich glaube mehr und mehr, dass einige Leute das so machen werden. Denn wenn du auf P18 oder P19 bist, dann hast du nichts zu verlieren. Nach zwei Runden hast du eh aufgeschlossen, und du hältst dich nach dem Start aus dem Chaos in der ersten Kurve oder im ersten Sektor raus. Dann holst du auf bei freier Fahrt. Ich schätze, es wird mehr und mehr normal, dass Autos aus der Boxengasse nachstarten. Man würde aber nie auf die Idee kommen, deshalb das Qualifying aufs Spiel zu setzen, um strategisch aus der Boxengasse loszufahren. Das machst du nur dann, wenn du dich schlecht qualifizierst."

Also ich möchte nicht, dass es zur Normalität wird, dass Autos aus der Boxengasse nachstarten. Ihr etwa?

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21:00 Uhr

Der Schmerz saß tief

Nur wenige Tage nach dem tragischen Ausscheiden bei seinem Heimspiel in Mexiko kann Sergio Perez in Brasilien wieder angreifen, aber die Nachwehen waren auf jeden Fall für ihn spürbar, auch wenn er erzählt hat, dass er mit seiner Traurigkeit nicht alleine gelassen wurde:

"Es war sehr schmerzhaft, sehr schmerzhaft, nach Hause zu gehen. Es war einfach ein sehr trauriger Tag. Es tat sehr weh, vor allem wenn man bedenkt, was hätte passieren können, wenn es keinen Kontakt gegeben hätte. Aber dann wurde mir auch sehr schnell klar, dass ich alles gegeben habe. Ich kämpfte um die Führung, und ich habe etwas riskiert. Und es hat sich nicht ausgezahlt. Aber ich durfte den Kopf nicht hängen lassen, denn ich habe das ganze Wochenende über alles gegeben. Die Fans haben mich auch nach dem Rennen fantastisch unterstützt, und auch das Team hat mir sehr geholfen."

Natürlich wurde ihm auch wieder die Frage gestellt, ob er nächstes Jahr bei Red Bull fahren wird:

"Davon bin ich zu 100% überzeugt!"

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20:45 Uhr

Konservativer als in Austin?

Sprintwochenende bedeutet auch, dass die Autos am Freitag nach dem ersten Freien Training bereits ins parc ferme gehen und keine Veränderungen am Fahrwerk, am Set-up und anderen Elementen vorgenommen werden dürfen. In Austin hat das dafür gesorgt, dass die Autos mit vollem Tank so schwer waren, dass sie aufgesetzt haben und bei mindestens zwei Autos zu viel vom Unterboden weggehobelt wurde.

Nico Hülkenberg hat darüber gesprochen, ob die Teams an diesem Wochenende in Brasilien, auch eine Strecke mit der ein oder anderen Bodenwelle, konservativer an die Sache rangehen werden:

"Vielleicht. Aber wir sitzen da im Prinzip alle im gleichen Boot. Die Autos werden [nach dem Rennen] zufällig ausgewählt von Jo [Bauer] und der FIA, wenn ich richtig informiert bin. Aber das ist eine Sache, die beim Sprintformat ganz schwierig ist: die richtige Fahrwerkshöhe. Du hast einfach nicht genug Zeit bei unterschiedlichen Bedingungen, um wirklich die Fahrwerkshöhe festlegen zu können."

Sprint in Austin, Mexiko lag sehr hoch, das machte es für Haas unglaublich schwer das Update einzuschätzen und so schätzt es auch Hülkenberg selbst ein, hörte sich aber eher enttäuscht davon an:

"Das Update ist kein großer Schritt, sodass wir solide in den Top 10 wären. Das ist nicht eingetreten. Wir könnten ein paar Hinweise und Ansätze für die Zukunft gekriegt haben, aber wir hätten eigentlich sofort etwas Leistung gebraucht. Das ist aber leider nicht passiert."

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20:30 Uhr

Nie wirklich gleich

Schon häufig haben wir in den Formel-1-Livestreams auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de oder im Podcast Starting Grid darüber gesprochen, dass es bei Mercedes immer ein bisschen so wirkt, als ob entweder George Russell oder Lewis Hamilton mit einem Update besser klarkommen, aber nie beide gleichzeitig. Dabei hat man schon den Eindruck, dass beide Fahrer auf ungefähr einem Niveau unterwegs sein können.

George Russell wurde genau auf diese Sachlage in seiner Medienrunde angesprochen und ich bin froh, dass es nicht nur uns so aufgefallen ist:

"Das ist eine gute Frage. Und das ist auf jeden Fall etwas, das wir bemerkt haben. Ich glaube nicht, dass Lewis und ich im Laufe eines Jahres jemals das gleiche Tempo hatten. Und ich glaube, in den letzten zwei Jahren war mein Qualifikationsergebnis fast das gleiche. Aber entweder ist der eine Fahrer vier bis sechs Mal schneller gewesen oder der andere. Das ist etwas, das wir versuchen zu verstehen. Wenn man als Fahrer leicht im Hintertreffen ist, versucht man oft, diesen Rückstand aufzuholen. Und manchmal macht man dabei eher einen Schritt zurück, als dass man die Lücke wirklich auf natürliche Weise schließt. Das ist etwas, das ich versuche, selbst herauszufinden, und ich bin mir sicher, dass er ebenfalls versucht, das zu verstehen."

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20:15 Uhr

Immer besonders

Pierre Gasly kam heute stolz mit einer Kappe von Ayrton Senna ins Paddock von Interlagos und hat in seiner Medienrunde darüber gesprochen, warum es jedes Mal etwas ganz tolles ist, wenn er nach Brasilien zurückkehrt:

"Es ist ein Ort, der für mich immer etwas Besonderes bleiben wird. Hier habe ich mein erstes Podium in der Formel 1 in der Saison 2019 errungen, was etwas ganz Besonderes war, mit vielen Höhen und Tiefen. Und jedes Mal, wenn ich hierher zurückkehre, schicken mir meine Freunde das Video vom Zieleinlauf Seite an Seite mit Lewis, und es ist immer eine sehr positive Energie, wenn ich an diese Strecke und an diesen Ort zurückkehre."

"In Brasilien habe ich auch eine große Fangemeinde, ich erhalte so viele Nachrichten von brasilianischen Fans im Allgemeinen. Außerdem war ich natürlich sehr stolz auf die Zusammenarbeit mit der Ayrton-Senna-Stiftung im Jahr 2021, als ich in Imola den speziellen Tribut-Helm trug und Viviane, seine Schwester, kennenlernte und wir Spenden für die Stiftung sammeln konnten", sagte er weiter.

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