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Formel-1-Liveticker: Piastri - starke Leistung mit altem Paket

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Verstappen und Perez crashen fast beim Start +++ Hülkenberg verliert Podium in zwei Runden +++ Stroll schlägt Alonso +++

20:59 Uhr

Sprint-Samstag in der Analyse

Um 22:30 Uhr laden Stefan Ehlen (live vor Ort in Spielberg) und ich euch zur großen Analyse des Sprint-Samstags beim Großen Preis von Österreich auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de ein.

Wir freuen uns darüber, dass Sergio Perez einfach mal dagegengehalten hat im Zweikampf mit Max Verstappen und nicht direkt klein beigegeben hat. Es hat ihm vielleicht nicht den Sieg beim Sprintrennen gebracht, aber immerhin hat man mal gemerkt, dass da noch Feuer unterm Dach ist.

Natürlich sprechen wir auch über Nico Hülkenbergs ansehnliche Leistung, die Probleme von Lando Norris, ob Fernando Alonso extra nicht überholt hat und vieles mehr.

Kommt gerne dazu!


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21:01 Uhr

Feierabend

Der Formel-1-Liveticker schließt für heute die Garage, aber direkt morgen früh geht es weiter mit den Vorberichten auf den Großen Preis von Österreich!

Wird Max Verstappen seinen 42. Sieg einfahren oder kann ihm doch ein Ferrari gefährlich werden? Welche Reifen haben die Teams noch? Was erwartet uns im Mittelfeld?

Seid gespannt, ich bin es auch. Vielleicht sehen wir uns ja gleich im Livestream am 22:30 Uhr, würde mich freuen!

Herzlichst
euer Kevin Scheuren


20:39 Uhr

Was hat gefehlt, Charles?

Auch Charles Leclerc hat sich nach seinem eher enttäuschenden 12. Platz nach dem Sprintrennen den Medienvertretern gestellt und hat ein Problem bei den wechselhaften Streckenbedingungen festgemacht:

"Im Moment habe ich wie verrückt Probleme, wann immer es halbtrocken und halbnass ist. Mit Slicks habe ich einfach gar keine Pace. Wir müssen das verstehen, denn das sind jetzt drei Rennen hintereinander, dass wir bei solchen Bedingungen nicht zurechtkommen. Ich scheine mit meinem Fahrstil immer irgendwas falsch zu machen, was dem Auto nicht hilft und dazu führt, dass ich das Vertrauen verliere. Schade, aber ich werde härter denn je arbeiten, um bei diesen Bedingungen so schnell wie möglich wieder besser zu werden."

Welche Momente gab es, in denen er das Vertrauen in das Auto verloren hat? "Großteils die Balance am Kurveneingang, besonders in schnellen Kurven. Ich hatte ein paar Schnapper, bei denen ich das Auto fast verloren hätte. Das hat viel Vertrauen gekostet."

Leclerc hatte über einige Runden ein enges und hartes Duell gegen Esteban Ocon, teilweise war es schon sehr nah an einer Berührung und es sah so aus, als ob Ocon die Tür hin und wieder sehr aggressiv geschlossen hätte. Leclerc sah das im Nachhinein entspannt:

"Es war am Limit. Ich mag Rennfahren am Limit, das ist schon okay. Lewis hat mich einmal berührt, als ich ein paar Meter von der Linie weg war. Das war vielleicht eine Spur zu hart. Aber abgesehen davon alles okay. Er hat sich gut verteidigt und sein Auto immer richtig positioniert."

Einen Sieg sieht er morgen trotzdem nicht, "dafür sind Max und Red Bull zu stark."

Aber wer weiß, vielleicht ist der Ferrari ja morgen das perfekte Sonntagsauto!

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20:31 Uhr

Zuversichtlich trotz altem Material

Oscar Piastri kann zurecht Stolz auf die gezeigte Leistung beim Sprintrennen heute in Spielberg sein.

Zwar reichte es für den McLaren-Piloten nicht für einen Platz in den Punkten, er hat mit sechs Plätzen aber eine Menge gutmachen können, nachdem für ihn schon in SQ1 Schluss war am Mittag.

Er selbst war auch ganz zufrieden und zuversichtlich, dass das alte Paket des MCL60 durchaus mithalten kann:

"Ich konzentriere mich auf mich und das Fahren, versuche das Beste aus mir herauszuholen. Wir sind mit beiden Paketen in der Lage, in Q3 zu sein, wenn man mal Tracklimits rausrechnet. Selbst im Vergleich zu anderen, die am Ende von Q2 ihre Runden gestrichen bekommen haben, waren wir teilweise stärker. Die Pace war die ganze Zeit stark, mit beiden Paketen."

Von Platz 17 zu starten ist eher eine Hypothek, aber Piastri konnte dem Ganzen auch eine Menge Positives abgewinnen:

"Es macht immer Spaß, durchs Feld zu pflügen anstatt durchgereicht zu werden. Von da, wo wir gestartet sind, mussten wir etwas probieren, um alles zu versuchen, noch in die Punkte zu kommen. Ich denke, es war ein guter Moment in die Box zu kommen. George war sehr ambitioniert, als Erster reinzugehen, aber als klar wurde, dass er sich auf der Strecke halten würde und die Pace passt, wollten wir auch aggressiv handeln."

"Das Timing des Boxenstopps war gut, ich habe ganz gut die Temperatur in die Reifen bekommen und als dann noch die Streckenbedingungen mit Slicks besser wurden, schienen wir recht schnell zu sein. Es war sehr zufriedenstellend, an ein paar Leuten vorbeizukommen. Leclerc und Albon in zwei Kurven zu überholen, war auf jeden Fall das Highlight. Es war ein unterhaltsamer Nachmittag, an dem es am Ende um nichts ging, aber das ist manchmal auch einfach Teil der Geschichte", setzte Piastri fort.

Morgen startet er das Rennen von Platz 13. Mal sehen, ob er die drei Plätze in die Punkte noch gutmachen kann. Nach der Leistung heute hätte er das allemal verdient.

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20:04 Uhr

Krack lobt Teamleistung

Für Mike Krack ist die Leistung seiner beiden Fahrer Lance Stoll und Fernando Alonso mit den Plätzen vier und fünf voll im Soll gewesen. Zweifach gepunktet, kein Unfall zwischen den beiden bei ihrem Duell, alles gut, oder?

"Wenn wir die Red Bulls mal wegnehmen, dann waren unsere Gegner in der WM vor dem Rennen Carlos, der vor uns startete, dann ein Ferrari hinter uns - und die Mercedes weit hinter uns. Es war wichtig, mit beiden Autos in die Punkte zu fahren, und zwar so weit vorn wie möglich. Und so sind wir ans Rennen herangegangen", sagte Krack im Gespräch mit unserem Chefredakteur Christian Nimmervoll.

Viele haben sich aber doch die Augen verwundert gerieben, dass Alonso erneut nicht an Stroll vorbeikam. Gab es da eine Teamorder, die das verhinderte?

"Es hat kein Kommando gegeben, die Positionen nicht zu ändern", antwortete Krack klar auf diese Frage.

Ein Lob für die Teamleistung beider Fahrer hatte er dann auch noch dabei:

"Wir sind ein Team, und das ist eine Teamleistung. Man kann die Reife unserer Fahrer sehen. Sie wissen genau, worum's geht. Großes Kompliment an beide Fahrer, wie sie damit umgegangen sind und so die Punkte für das Team maximiert haben. Das ist eine Luxusposition."

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19:35 Uhr

Fotofinish

Ihr wolltet immer schon einmal sehen, wie neun Tausendstel bei knapp 300 km/h aussehen?

Bitte sehr, das Fotofinish zwischen Esteban Ocon und George Russell beim Sprintrennen.


19:18 Uhr

Wäre früherer Stopp besser gewesen?

George Russell hat sich etwas geärgert nach dem Sprintrennen in Spielberg.

Der Mercedes-Pilot wurde am Ende mit neun Tausendstel Rückstand Achter hinter Esteban Ocon. Seinen Teamkollegen Lewis Hamilton hatte er im Griff, er hatte eine gute Pace und wenn nach ihm geht, wäre sogar noch mehr drin gewesen, aber die Frage war, ob der Zeitpunkt des Stopps richtig gewesen ist:

"Wahrscheinlich hätten wir ein paar Runden eher reinkommen müssen. Aber wenn du hinter anderen Autos festhängst, dann ist es in so einem Wetter wirklich schwierig, ob es nur die Gischt von den vor dir fahrenden Autos ist oder ob die Strecke wirklich nass ist. Ich war aber überzeugt davon, dass es mit Slicks gehen würde. Es waren dann aber nur noch 13 Runden zu fahren. Also sagte ich zum Team: 'Wenn das jetzt ein Qualifying wäre, dann würde ich jetzt Slicks nehmen.'

"Ich liebe solche Bedingungen, wenn es auf der Kippe steht. Ich habe in den ersten Runden das Vertrauen, dass ich den Grip spüren kann. Ein, zwei Runden eher und wir wären drei Plätze weiter vorne", sagte Russell nach dem Rennen in einer Medienrunde mit den schreibenden Journalisten vor Ort.

Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man, aber positiv ist sicher, dass Russell gut dabei war, der Mercedes ordentlich performt hat und er sich so ein wenig Selbstvertrauen holen konnte für das morgige Hauptrennen.

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18:54 Uhr

Anti-Stall sorgt für downfall

Lando Norris hatte ein bitteres Sprintrennen. Der Brite startete von Platz drei, kam eigentlich super weg und schickte sich an, die Führung zu übernehmen, in Kurve drei endete diese Hoffnung aber jäh.

Es sah so aus, als ob der McLaren in den wilden Kampf zwischen den Red Bull-Piloten Max Verstappen und Sergio Perez eingreifen würde. Doch Norris stellte klar, dass er einen Kontakt mit Verstappen vermieden und stattdessen in Kurve 3 den Anti-Stall ausgelöst hatte, was "mich alles gekostet hat".

Im Gespräch mit Sky Sports erklärte Norris: "Ich geriet ein bisschen ins Rutschen, ging in den Anti-Stall und hatte in Turn 3 einen Drehzahlabfall. Das hat mich also alles gekostet. Ich weiß nicht, warum das passiert ist.

"Meine Kurve 3 war, glaube ich, in Ordnung. Es war natürlich ziemlich eng, aber ich bin einfach in den Anti-Stall gegangen, und so habe ich alles verloren. Ich war im Grunde im Leerlauf und sah zu, wie alle vorbeifuhren."

Am Ende reichte es nur für Rang neun, sein Teamkollege Oscar Piastri erwischte es besser und fuhr von Rang 17 auf 11 vor, machte ganze sechs Plätze gut und hatte starke Rad-an-Rad-Duelle, unter anderem mit Alexander Albon im Williams.

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18:24 Uhr

Die Bilder des Tages

An diesem Sprint-Samstag gab es einige geniale Bilder vom Red Bull Ring, die wir euch in unserer Fotostrecke mal zusammengefasst haben.


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