• 21. Oktober 2021 · 17:51 Uhr

Fernando Alonso: Formel 1 wird "immer" DRS brauchen

Weshalb Ex-Champion Fernando Alonso davon überzeugt ist, dass die Formel 1 auch in der Zukunft auf die Überholhilfe DRS setzen muss

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 setzt schon seit der Saison 2011 auf ein Drag-Reduction-System (DRS). Und dabei wird es auch bleiben, meint der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso. Im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' erklärt der Alpine-Fahrer, er "glaube nicht", dass sich die Formel 1 unter dem neuen Reglement ab 2022 von der Überholhilfe verabschieden könne.

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DRS-Schild: Hinweistafel für die Verwendung des Drag-Reducation-Systems Zoom Download

"Ich glaube vielmehr, wir werden es immer brauchen in der Formel 1", sagt Alonso. "Mir ist schon klar: Auf manchen Strecken sorgt DRS manchmal für künstliche Überholmanöver. Aber in der Vergangenheit gab es viel langweiligere Rennen, als es eben noch kein DRS gab. Da war Überholen deutlich schwieriger."

Die Formel 1 sei eben "nicht wie andere Rennserien", so der Spanier weiter. Er verweist auf das Aufschließen zu einem vorausfahrenden Auto. "Da hast du in der Formel 1 immer Probleme", meint er. "Das liegt einfach an der Aerodynamik und daran, dass die Teams extrem clever darin sind, Leistungsvorteile zu suchen."

Aufgrund der vielen Luftverwirbelungen am Heck eines Fahrzeugs, die die Aerodynamik des Verfolgers stören und ein Heranfahren erschweren, hatte die Formel 1 2011 den verstellbaren Heckflügel eingeführt, das DR-System. Das verschafft dem Hinterherfahrenden einen Topspeed-Vorteil und so die Möglichkeit, das Aero-Defizit zu überwinden und einen Angriff zu starten.


Fernando Alonso: Die Formel 1 wird DRS immer brauchen

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Fernando Alonso spricht mit Charles Bradley über den aktuellen Stand der Formel 1, seine Erwartungen für 2022 und seine Meinung über Langstrecken-Rennen. Weitere Formel-1-Videos

Das werde auch unter dem neuen Formel-1-Reglement erforderlich sein, sagt Alonso. O-Ton: "DRS wird auch in Zukunft nützlich sein."

Was sich aber sehr wohl ändern könnte, das ist laut Alonso die Leistungsdichte im Feld. Er meint: "Die Mercedes-Dominanz in den erstern drei, vier Jahren mit den V6-Antrieben [ab 2014] war brutal. Und als wir 2017 die größeren Autos mit breiteren Reifen eingeführt haben, haben wir einen Schritt zurück gemacht beim Racing und beim Hinterherfahren."

Er sei aber guter Dinge, dass die Formel 1 "daraus gelernt" habe, so Alonso weiter. Vom Reglement ab 2022 verspreche er sich einiges: "Ich denke, wir sehen dann einen besseren Wettbewerb."

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