Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Wie stehen die Comeback-Chancen von Hülkenberg?

Das war heute im Formel-1-LIveticker los: +++ Nico Hülkenberg plaudert über seine Zukunft +++ Britische Medien spekulieren über Valtteri Bottas' Schicksal +++

11:01 Uhr

Wie geht es mit Nico Hülkenberg weiter?

Nico Hülkenberg ist in diesem Jahr nicht nur Reservepilot bei Aston Martin (und Mercedes), er sitzt auch in der Kommentatorenkabine bei ServusTV. Der Deutsche war auch am vergangenen Wochenende beim Grand Prix von Portugal im Einsatz und wurde von Kommentator Andreas Gröbl während des Rennens auch auf seine Zukunft angesprochen.

Wie steht es um ein Comeback des "Hulk" 2022? Natürlich sei er derzeit mit jenen Teams in Kontakt, mit denen er aktuell zusammenarbeitet, meint er zunächst. "Vertragsgespräche oder Gespräche über Möglichkeiten und Optionen fürs nächste Jahr oder die Zukunft, die werden dann hoffentlich in baldiger Zukunft anfangen", merkt er außerdem an. Aktuell sei es noch "ziemlich ruhig". Wir dürfen also gespannt sein!

13:30 Uhr

Wolff vs. Marko: "Interessante Wortgefechte"

Nicht nur zwischen Mercedes und Ferrari scheint es Verstimmungen zu geben, schon seit Saisonbeginn sind vor allem verbale Scharmützel zwischen Toto Wolff und Helmut Marko vermehrt vorgekommen. Der Wiener bezeichnete den Grazer etwa als größte Motivation für sein Mercedes-Team. "Die beiden schenken sich da nichts", weiß Sky-Experte Timo Glock.

"Die wissen, wie man sich auf mentaler Ebene gegenseitig anstachelt und versucht, Unruhe zu stiften. Ich glaube, da können wir uns noch auf interessante Wortgefechte zwischen den beiden freuen."


13:20 Uhr

Budgetobergrenze: Ferrari wünscht sich Klarheit

Welche Sanktionen droht den Rennställen, wenn sie die Budgetobergrenze in diesem Jahr nicht einhalten? Darüber ist am Rande des Portugal-Wochenendes eine Debatte entbrannt, weil Mercedes-Teamchef Toto Wolff verraten hat, dass drei Teams - Red Bull, AlphaTauri und Ferrari - gegen Strafen, die sich auf den sportlichen Wettkampf auswirken, gestimmt hätten.

Das will Mattia Binotto so nicht stehenlassen. Er meint, dass er nicht sicher sei, worauf sich der Österreicher genau bezieht, da es keine formale Abstimmung darüber gegeben habe in der Formel-1-Kommission. Zuvor hätten Diskussionen im Finanzberatungsausschuss gezeigt, dass es keine Einstimmigkeit gebe. Jene Teams mit Vorbehalten wünschen sich zunächst Klarheit über die Prozesse, bevor darüber endgültig abgestimmt werde. Eine Einigung erwartet der Ferrari-Teamchef "sehr bald".


13:03 Uhr

Runde 1 aus der Onboard-Perspektive

Die Startphase eines Grand Prix ist mitunter meist die spannendste Phase eines Rennens, auch in Portugal ging es heiß her. Wie so eine erste Rennrunde aus Sicht der Fahrer aussieht, kannst Du in diesem Video sehen!


13:00 Uhr

Neuer Job für Cyril Abiteboul!

Neuigkeiten von Ex-Renault-Teamchef Cyril Abiteboul! Der Franzose, der zu Beginn des Jahres Alpine verlassen hat, wird nun Berater von Mecachrome. Die französische Firma ist Weltmarktführer im Technologiesektor als Zulieferer von Motorenbauteilen. Auch Renault/Alpine beliefert das Unternehmen seit Jahren.

"Wir sind stolz darauf, dass Cyril seine Unterstützung und Expertise [...] zur Verfügung stellen kann, die seit 1983 renommierte Marken in den größten Kategorien des Motorsports [...] unterstützt", meint Mecachrome-CEO Christian Cornille.


12:33 Uhr

Glock: Verstappen macht nicht zu viele Fehler

"Wir haben es gesehen im Qualifying, eine kleine Unachtsamkeit von Max Verstappen, der dann die Runde in Q3 gestrichen bekommt, die für die Pole gereicht hätte. Wer weiß, was gewesen wäre, wenn er von der Pole losgefahren wäre", spekuliert Sky-Experte Timo Glock. "Das sind eben die kleinen Fehler, die keinem passieren dürfen."

Der Ex-Formel-1-Fahrer betont aber auch, dass aus seiner Sicht keiner der beiden WM-Anwärter zu viele Fehler macht. "In meinen Augen macht Max nicht mehr Fehler, als es Lewis auch gemacht hat. Lewis ist beim Start in Imola großes Risiko gegangen, und hat sich das Auto ein bisschen zerstört." Beide Fahrer zeigen aktuell im Duell immer wieder kleine Schnitzer, das sei aber ganz normal, wenn man ans Limit geht.


12:16 Uhr

Williams besetzt Schlüsselrolle neu

Williams hat heute bekannt gegeben, dass James Bower neuer Kaufmännischer Direktor des Teams wird. Zuvor war dieser 14 Jahre bei McLaren als Head of Marketing and Commercial Strategy angestellt. Beim seinem neuen Team soll er sich nun um die kommerziellen Geschäfte und das Sponsorenportfolio kümmern.

Bowers "vielfältige Erfahrungen und Perspektiven" sollen dem Team helfen, einen "größeren Wert für kommerzielle Partner" zu schaffen. "Er wird das Wachstum des kommerziellen Partnerportfolios von Williams leiten und neue Möglichkeiten in verschiedenen Bereichen für kommerzielles Wachstum identifizieren", heißt es in dem Statement des Rennstalls.


12:02 Uhr

Brundle über Tracklimits: Stimme Red Bull nicht zu

Red Bull war nach dem Rennen in Portugal nicht zufrieden - vor allem mit der FIA. Denn die Tracklimits brachten Verstappen nicht nur um die Poleposition, sondern auch um die schnellste Rennrunde am Sonntag. Helmut Marko ärgerte sich darüber und kritisierte die Regelhüter scharf.

"Ich stimme mit Red Bull nicht überein", schreibt Sky-Experte Martin Brundle. Denn im Reglement steht klar festgeschrieben, dass die Piloten innerhalb der weißen Linie auf der Strecke bleiben müssen. Brundle fragt deshalb: "Warum sollten wir dann bei der Überwachung der Strecke schlampig sein, um den Fahrern das Leben zu erleichtern?" Immerhin bestrafe die FIA auch, wenn Autos zum Beispiel untergewichtig sind.

Und, so schreibt Brundle, man würde in anderen Sportarten darüber lachen, würden die Regeln so generös ausgelegt werden. "Wenn etwa jemand seine Startblöcke ein paar Meter weiter vorne aufstellt, um Usain Bolt zu schlagen."


11:48 Uhr

Brawn: Verstappen hat die richtige Einstellung

"Es ist klar, dass Max Verstappen diese Meisterschaft auf eine andere Art und Weise angeht, weil er endlich ein titelfähiges Auto hat. Seine Einstellung hat sich geändert und er hat die gesamte Meisterschaft im Blick", schreibt Formel-1-Sportchef Ross Brawn in seiner neuen Kolumne auf 'Formula1.com'.

Das sei der richtige Weg, glaubt der Brite. Denn: "Wenn man ein Titelanwärter ist, muss der Fokus darauf liegen, sich zu konsolidieren, wenn man nicht der Schnellste ist." Brawn prophezeit ein weiterhin enges Duell zwischen Mercedes und Red Bull und glaubt, dass die Meisterschaft "Ebbe und Flut" gleichen werde.

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