• 08. April 2021 · 14:17 Uhr

Esteban Ocon warnt: Alpine hat "keinen Spielraum" für Fehler

Alpine verpasste beim Formel-1-Saisonauftakt in Bahrain die Punkteränge, Esteban Ocon schlägt bereits leise Alarm

(Motorsport-Total.com) - Esteban Ocon sieht den Alpine-Rennstall aktuell nicht in der Position, bequem in die Punkte fahren zu können. Der 24-Jährige hat beim französischen Team vor allem aufseiten der Chassis-Entwicklung Defizite ausgemacht.

Esteban Ocon

Esteban Ocon sieht Alpine derzeit in keiner guten Position Zoom Download

In Bahrain belegte Ocon nur den 13. Platz, nachdem seine Ausgangslage nach dem unglücklichen Rang 16 im Qualifying bereits wenig Anlass zu Optimismus gab. Fernando Alonso kam hingegen zwar in Q3 und fuhr auch im Rennen lange um die Punkteränge mit, musste aber wegen eines Bremsdefekts vorzeitig aufgeben.

"Es ist klar, dass uns die Startposition geschmerzt hat", blickt Ocon zurück: "Wenn du innerhalb der Top 10 startest, bist du bereits in den Punkten. Aber auch der elfte oder zwölfte Platz hätten uns Chancen erhalten, in die Punkte zu kommen."

Für Ocon steht angesichts des engen Mittelfeldes in der Formel 1 fest: "Wir haben überhaupt keinen Spielraum und müssen das Maximum aus dem Auto holen, um das zu schaffen."


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Der Nachfolge-Rennstall Renaults verpasste in Bahrain zum ersten Mal seit dem Spanien-GP im vergangenen Jahr mit beiden Autos die Punkteränge. Von den Podestplätzen, die Daniel Ricciardo und Esteban Ocon im vergangenen Jahr zumindest sporadisch einfuhren, ist Alpine derzeit meilenweit entfernt.

Neue Regeln machen Alpine das Leben schwer

Eine Ursache liegt laut Ocon in den neuen Aerodynamik-Regeln im Bereich des Unterbodens, die auch anderen Teams Probleme bereiten. "Natürlich haben die neuen Regeln viele Dinge verändert", sagt der Franzose: "Jeder sagt, wir hätten in diesem Jahr dieselben Regeln wie im vergangenen Jahr. Aber das stimmt nicht."

Jedes Team kämpfe darum, die verlorene Pace aufgrund der Regeln wiederzufinden. "Jeder hat eine ziemliche Menge Grip und Abtrieb verloren und jeder versucht, es zurückzubekommen", erklärt Ocon. Der Renault-Motor hingegen sei voll konkurrenzfähig.

Die Marschroute für die kommenden Wochen ist für Ocon klar. "Es liegt an uns, die Pace zu finden und uns für die kommenden Rennen ein bisschen Spielraum zu verschaffen", fordert er.

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