• 07. April 2021 · 13:00 Uhr

Charles Leclerc: Bin mittlerweile geduldiger als vor einigen Jahren

Charles Leclerc weiß, dass er in der aktuell schwierigen Situation bei Ferrari "geduldig" sein muss - Im Vergleich zu früher könne er heute besser damit umgehen

(Motorsport-Total.com) - Bis Ende 2024 hat sich Charles Leclerc an Ferrari gebunden. Als der Monegasse Ende 2019 einen Vertrag über fünf Jahre unterzeichnete, hat er vermutlich nicht damit gerechnet, dass die Scuderia 2020 einen tiefen Absturz erleben würde. Trotzdem versichert der 23-Jährige, dass er weiterhin komplett hinter dem Projekt stehe.

Charles Leclerc

Charles Leclerc ist ehrgeizig, weiß aber trotzdem, dass er Geduld braucht Zoom Download

Im exklusiven Gespräch mit der italienischen Ausgabe von 'motorsport.com' erklärt er: "Es stimmt, dass Entscheidungen abseits der Rennstrecke eine Karriere stark beeinflussen können. Aber ich bin sehr glücklich, ein Ferrari-Pilot zu sein." Er bereut es nicht, sich für die kommenden Jahre an die Scuderia gebunden zu haben.

"Es war immer mein Traum, und meine Herausforderung besteht darin, meinen Beitrag zu leisten, damit das Team wieder gewinnt. Ich weiß, wie wichtig Entscheidungen sind. Aber heute ist es mein einziges Ziel, Ferrari wieder an die Spitze zu bringen. Und ich bin mir sicher, dass das Potenzial da ist, um es dorthin zu schaffen", so Leclerc.


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Der Monegasse ist sich bewusst, dass das nicht von heute auf morgen klappen wird. "Man muss geduldig sein, und es ist eine Gabe, die ich im Laufe der Zeit entwickelt habe. Vor einigen Jahren hatte ich die noch nicht oder nur sehr wenig", gesteht Leclerc, der 2018 zunächst mit Ferrari-Kundenteam Sauber in die Formel 1 gekommen war.

Seit 2019 fährt er für das Werksteam der Italiener. "Wenn man technisch einen Rückstand hat, dann dauert es in der Formel 1, den wieder aufzuholen", weiß Leclerc und erklärt: "Während dieser Phase muss man so ruhig wie möglich sein, weil es nicht konstruktiv ist, wütend und ungeduldig zu sein."


Fotostrecke: Leclerc und Co.: Die jüngsten Ferrari-Sieger in der Formel 1

"Ich denke, in dieser Hinsicht bin ich reifer geworden", berichtet er, stellt aber auch klar: "Gleichzeitig kann ich es natürlich nicht abwarten, wieder Rennen zu gewinnen. Das Ziel eines Fahrers ist immer gleich." Bislang holte Leclerc zwei Siege in der Formel 1, den letzten davon im September 2019 beim Ferrari-Heimspiel in Monza.

Das komplette Interview mit Charles Leclerc in deutscher Sprache gibt es am Sonntag auf den Plattformen Motorsport-Total.com, Formel1.de und der deutschen Ausgabe von motorsport.com.

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