• 17. März 2021 · 10:04 Uhr

Carlos Sainz: "Glaube nichts über den Mercedes"

Carlos Sainz nimmt die Erkenntnisse der Testfahrten nicht für bare Münze und sieht es als gutes Zeichen an, dass sich Charles Leclerc nicht negativ zum Ferrari äußert

(Motorsport-Total.com) - Red Bull Favorit und Mercedes mit Problemen? Das sind die Erkenntnisse, die man nach den Testfahrten in Bahrain mitnehmen könnte, doch Carlos Sainz vertraut dem Gesehenen in Sachir nicht: "Ich glaube nichts über den Mercedes oder was ich von anderen Teams gesehen habe", sagt der Ferrari-Neuzugang gegenüber 'Mundo Deportivo'.

Carlos Sainz

Carlos Sainz gibt nicht viel auf mögliche Mercedes-Probleme Zoom Download

Für feste Aussagen sei es noch zu früh. Ohnehin schaut der Spanier nicht auf die Konkurrenz, sondern viel eher auf das, was Ferrari mit seinem SF21 gemacht hat. Der Vorgänger war mit Platz sechs bei den Konstrukteuren eine herbe Enttäuschung, doch die ersten Anzeichen für 2021 machen Sainz Mut, dass es in diesem Jahr besser wird.

Er selbst kann das neue Auto nicht mit seinem Vorgänger vergleichen, von daher vertraut er auf die Aussagen seines Teamkollegen Charles Leclerc. "Theoretisch sollten die Autos in diesem Jahr langsamer sein und andere Charakteristiken haben. Und dass Charles aber nicht schlecht über das Auto redet, ist positiv", so der Spanier.

Er selbst muss sich erst an das neue Team und das neue Auto gewöhnen und kann daher auch noch keine Einschätzung geben. "Für mich ist das Auto aktuell noch nicht bei 100 Prozent. Ich bin noch überhaupt nicht am Limit, von daher denke ich nicht, dass es schwierig zu fahren ist", sagt er.


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Wann er bei 100 Prozent sein wird, sei für ihn auch schwierig zu sagen, doch das könne ein paar Rennen dauern. "Man muss bedenken, dass ich mit McLaren circa 40 Qualifyings und tausende um tausende Runden gefahren bin. Das gibt dir Selbstvertrauen und du kennst das Auto. Die 100 Runden mit Ferrari sind verglichen mit den 10.000 bei McLaren gar nichts", sagt er.

In der Gesamtwertung nach den drei Testtagen belegte Sainz Rang drei, 0,651 Sekunden hinter Spitzenreiter Max Verstappen.

Zu was das in der neuen Saison reichen wird, wird die Zeit zeigen. Sainz rechnet neben den beiden Topteams auch wieder mit einem starken McLaren, die mit Mercedes einen guten Schritt gemacht haben dürften. "Und auch der Alpine sah nicht so schlecht aus", sagt Sainz. "Wir müssen abwarten und schauen, was Ferrari schaffen kann."

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