Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: McLaren: Haben Vettel nie in Erwägung gezogen!

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Alonso zurück zu Renault? +++ Hätten Sie die Millionenfrage gewusst? +++ Die Nachwirkungen der Transferwoche +++

16:59 Uhr

Zak Brown: McLaren hat Vettel nie in Erwägung gezogen

Diverse Medien hatten nach dem beschlossenen Abgang von Sebastian Vettel von Ferrari verkündet, dass der Deutsche bereits auf dem Weg zu McLaren sei und kurz vor einer Unterschrift stehe. Doch McLaren-Geschäftsführer Zak Brown bestätigt jetzt: Da ist nie etwas dran gewesen!

"Wir waren in der Auszeit schon ziemlich weit und wussten, dass wir entweder mit Daniel (Ricciardo) oder Carlos (Sainz) fahren würden", sagt er zu 'Sky Sports'.

"Darüber hinaus haben wir nie jemanden wirklich entertaint -vor allem in Hinblick auf Vettels späte Breaking News", so der Amerikaner. Man habe sich mit Vettel also nie beschäftigen können, weil eigene Verhandlungen zu weit fortgeschritten waren.

18:31 Uhr

Nur für dich, Leon!

Zum Abschluss des Tages beantworten wir noch eine Frage unseres Lesers Leon - du hast Glück, dass du an den Formel-2-affinsten unserer Redakteure im Ticker geraten bist ;) deswegen nehme ich das mal noch rein.

Seine Frage: "Nach wie langer Zeit ist es für einen F2-Fahrer unwahrscheinlich, noch in die Formel 1 zu kommen? Zum Beispiel wie ein Matsushita oder ein Jordan King."

Natürlich kann man da keine klare Grenze ziehen, aber je schneller desto besser natürlich. Zwei Jahre sind für die Piloten ein guter Schnitt, nach dem dritten wird es schon deutlich schwieriger. Wenn es noch länger dauert, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit fast gegen null.

Zwar gibt es einige Beispiele wie Pastor Maldonado (vier Jahre) oder Nicholas Latifi (vier volle Jahre plus eine Handvoll Rennen zuvor), doch die beiden bringen auch andere Argumente mit zu ihrem Team - nämlich finanzielle Unterstützung.

Rein sportlich gibt es nämlich kaum eine Aussicht: Selbst die Meistertitel konnten Davide Valsecchi oder Fabio Leimer nicht helfen. Sie haben mit fünf respektive vier Jahren einfach zu lange dafür gebraucht.

Um konkret zu werden: Matsushita und King werden es nie als Stammpilot in die Formel 1 schaffen - da bin ich mir sicher.

Und damit verabschiedet sich Norman Fischer für heute aus dem Ticker. Wessen Frage heute noch unbeantwortet blieb: Keine Sorge! Mein Kollege Ruben Zimmermann ist morgen an dieser Stelle im Einsatz und wird sicherlich die ein oder andere noch beantworten. Du hast eine Frage? Dann schreib uns im Kontaktformular oder unter dem Hashtag #FragMST auf Twitter. Einen schönen Abend!


17:54 Uhr

Auflösung

"Was verbindet man nicht mit dem Monaco GP 1994?" So lautete die Frage des Abends. Und richtig ist Antwort d) Das Formel-1-Debüt von David Coulthard.

Es war tatsächlich der erste Grand Prix nach dem verheerenden Wochenende von Imola. Williams verzichtete jedoch auf einen Ersatzpiloten, sodass David Coulthard erst beim nächsten Rennen in Spanien zu seinem Williams-Debüt kam.

Überschattet wurde das Wochenende vom schweren Unfall von Sauber-Pilot Karl Wendlinger, der im Training in der Nouvelle Chicane abflog und drei Wochen im Koma lag.

Das Rennen wurde am Ende von Michael Schumacher gewonnen - zum vierten Mal im vierten GP des Jahres. Am Ende stand WM-Titel Nummer 1.


17:33 Uhr

50 Jahre Sauber

Viele unserer Leser haben uns im Laufe des Tages darauf angesprochen, dass heute das 50. Jubiläum von Sauber Motorsport ist, und uns gefragt, ob wir nicht dazu etwas machen können. Keine Sorge, wir haben es nicht vergessen! Wir haben auf unseren Social-Media-Plattformen bereits etwas dazu gepostet - und auch hier im Ticker möchten wir Peter Sauber noch einmal zu seinem Lebenswerk gratulieren!

Zur Feier des Tages gibt es eine Fotostrecke mit den Höhepunkten von Sauber seit 1970.


Fotostrecke: Die Geschichte von Sauber Motorsport


17:26 Uhr

Abendquiz

Puh, wird mal wieder Zeit für ein bisschen Auflockerung :) und damit Zeit für ein kleines Quiz. Heute gehen wir mal weiter in Richtung Historie und sind bei 1994 angelangt.

Was verbindet man nicht mit dem Monaco GP 1994?
a) Erster GP nach dem Tod von Roland Ratzenberger und Ayrton Senna
b) Schwerer Unfall von Karl Wendlinger
c) Michael Schumachers vierter Sieg im vierten Saisonrennen
d) F1-Debüt von David Coulthard im Williams

Die Auflösung folgt dann wieder gleich an dieser Stelle.


17:08 Uhr

Brown glaubt: Vettel hört auf!

Auch Zak Brown reiht sich bei denjenigen win, die an ein Karriereende von Sebastian Vettel glauben. "Es sieht nicht danach aus, als wären Mercedes und Red Bull eine Möglichkeit für ihn. Eine Möglichkeit bei McLaren gibt es nicht, bei Ferrari auch nicht - von daher ist Renault das Nächstbeste", so der McLaren-Geschäftsführer.

Doch er hat Zweifel daran, ob Vettel bei einem Team fahren möchte, das 2021 vermutlich keine Rennen gewinnen wird.

"Sie sind ein großartiges Team und sollten auch weiter nach vorne kommen, aber wenn Seb nicht bei einem Team auf seinem Weg nach oben neu beginnen möchte, dann wird er wohl leider den Sport verlassen."


16:20 Uhr

Leserfrage: Was passiert bei Haas, Alfa Romeo und AlphaTauri

Unser Leser Leon möchte gerne einen Blick auf die Cockpits werfen, die derzeit nicht so im Fokus stehen: Haas, Alfa Romeo und AlphaTauri. Offiziell hat noch keines der Teams ein Cockpit für 2021 besetzt. Die Möglichkeiten sind dabei durchaus vielfältig.

Alfa Romeo: Beendet Kimi Räikkönen seine Karriere oder nicht? Der Finne ist bereits 40 und wird daher immer wieder mit einem Rücktritt in Verbindung gebracht. Zuletzt hat er aber gesagt, dass er aktuell noch Spaß hat. Somit könnte er noch einmal etwas hinten dranhängen.

Das zweite Cockpit darf Ferrari als Motorenpartner vergeben. Aktuell ist Antonio Giovinazzi die Wahl, und er genießt auch das Vertrauen von Mattia Binotto (siehe Eintrag darunter). Wenn er Kimi 2020 schlägt, stehen seine Chancen gut, ansonsten warten einige Kandidaten in der Formel 2 auf ihre Chance.

Ferrari hat gleich fünf (!) Piloten in der Formel 2 platziert: Robert Schwarzman, Marcus Armstrong, Callum Ilott, Giuliano Alesi und natürlich Mick Schumacher. Wer sich von diesen am besten anstellt, der könnte zum lachenden Aufsteiger werden.

AlphaTauri: Die Zeit von Daniil Kwjat läuft eigentlich ab. Dass er noch einmal eine Chance bei Red Bull bekommt, glauben nur die wenigsten. Damit könnte er im Zweifel ausgetauscht werden. Alexander Albon und Pierre Gasly dürften für 2021 um das Red-Bull-Cockpit streiten, der Verlierer fährt AlphaTauri.

Wer daneben fährt, dürfte vom Juniorenprogramm abhängen. In der Formel 2 fährt der ehemalige Force-India-Zögling Jehan Daruvala, den Red Bull 2020 unter die Fittiche genommen hat. Bessere Chancen könnten Rückkehrer Sergio Sette Camara und Jüri Vips haben, die in der japanischen Super Formula fahren. Der Titel dort könnte die Eintrittskarte für die Formel 1 sein.

Haas: Dort ist die Frage wohl am offensten. Kevin Magnussen und Romain Grosjean wurden bereits mehrfach angezählt, durften ihren Platz aber noch behalten. Ein weiteres schlechtes Jahr dürfte aber für beide das Aus bedeuten.

Die beiden Reservepiloten Louis Deletraz und Pietro Fittipaldi gelten nur als Außenseiter. Vielleicht verschlägt es jemanden dahin, der im Moment noch nicht damit rechnet.

Aber auch hier gilt die Frage, ob Haas überhaupt in der Formel 1 bleibt.


15:42 Uhr

Binotto: Ferrari für Giovinazzi zu früh

Antonio Giovinazzi galt ebenfalls als einer der Kandidaten für den Platz bei Ferrari, doch für den Italiener kam die Möglichkeit einfach zu früh, sagt Teamchef Mattia Binotto.

"Er hat im vergangenen Jahr seine erste Saison in der Formel 1 absolviert. Und nach nur einem Jahr zu Ferrari zu wechseln, verlangt zu viel Verantwortung, denke ich", sagt der Italiener.

Dabei darf man aber nicht vergessen, dass auch Leclerc nach einem Jahr bei Sauber/Alfa Romeo zu Ferrari kam. Doch man muss ehrlich sein, dass der Monegasse auch mehr Eindruck hinterlassen hat. Und zwei unerfahrene Piloten im Team wäre vielleicht nicht die beste Idee für Ferrari.

Doch Binotto hält Giovinazzi die Tür offen: "Er muss den Kopf oben halten. Wir bauen auf sein Wachstum und werden ihm helfen. Er ist Teil unserer Pläne, aber er muss noch mehr Erfahrung in der Formel 1 sammeln."

Antonio Giovinazzi  ~Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) ~

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15:25 Uhr

Binotto: Nicht mehr die gleichen Ziele wie Vettel

Viel wird darüber spekuliert, was zur Trennung von Sebastian Vettel und Ferrari geführt hat. Sicherlich gibt es nicht nur einen speziellen Grund, der am Ende den Ausschlag gegeben hat. Teamchef Mattia Binotto hat sich am gestrigen Donnerstag in Genf noch einmal zu Vettel geäußert.

"Wir haben herausgefunden, dass wir nicht mehr dieselben Ziele teilen - kurzfristig und langfristig", so der Italiener, der überzeugt ist, dass die Trennung daher der richtige Schritt sei.

Binotto weiter: "Ich bewundere Sebastian. Ich bewundere ihn als Person und als professionellen Fahrer. Ich habe großen Respekt vor ihm. Darüber hinaus hat sich die Welt aber geändert - nicht nur wirtschaftlich, sondern auch technisch und sportlich."

"Vor uns liegen Herausforderungen und schwierige Hindernisse. Wir legen den Grundstein für unsere Zukunft und wollen eine spezifische Perspektive haben." Und die ist ohne Vettel.

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