• 16. März 2020 · 08:44 Uhr

Austin: Streckenschließung hat "keinen Einfluss" auf US-Grand-Prix 2020

Streckenchef Bobby Epstein musste den Circuit of The Americas in Austin aufgrund der Coronavirus-Lage schließen, plant aber weiter mit dem F1-Rennen

(Motorsport-Total.com) - Der Circuit of The Americas (COTA) in Austin ist geschlossen. Doch Streckenchef Bobby Epstein betont: "Das hat keinen Einfluss darauf, dass wir dazu im Stande sind, den Grand Prix [der Formel 1] auszutragen."

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Der Circuit of The Americas in Austin hat Teile der Belegschaft entlassen Zoom Download

Zumal der Renntermin noch in weiter Zukunft liegt: Das US-Rennen soll laut dem aktuellen Formel-1-Kalender am 25. Oktober 2020 ausgetragen werden, sofern es die Coronavirus-Situation dann erlaubt.

Vorerst aber dreht sich auf der Rennstrecke in Austin kein Rad: Stadt und Region haben zuletzt scharfe Verhaltensrichtlinien erlassen, denen sich auch der COTA unterwerfen muss. So sind Versammlungen von mehr als 250 Personen an einem Ort bis mindestens 1. Mai 2020 untersagt.

Welche Großveranstaltungen wegbrechen

Wie sich die Lage aus der Sicht von Epstein darstellt? So: "In den kommenden 90 Tagen hätten wir Veranstaltungen mit beinahe 600.000 zahlenden Kunden gehabt. Diese Events wurden verschoben, gestrichen oder sie stehen auf der Kippe", wie er sagt.

Die Motorrad-Weltmeisterschaft MotoGP hatte ihren Austin-Lauf vom 5. April auf den 15. November verlegt, das für den 26. April vorgesehene IndyCar-Rennen ist bisher nicht neu angesetzt. Als Wackelkandidat gilt im Augenblick ein Konzert der "Rolling Stones", die am 24. Mai am COTA gastieren sollen. (Details dazu in unserem Coronavirus-Ticker mit allen wichtigen Motorsport-Absagen weltweit!)

Weil viele Großveranstaltungen gestrichen sind und weitere folgen könnten, hat Epstein schon reagiert: Um Kosten einzusparen, hat die Rennstrecke Teile ihres Personals entlassen und die Arbeitszeit anderer Mitarbeiter reduziert.

Mitleid mit der entlassenen Belegschaft

"Das tut uns unheimlich leid für die Angestellten und ihre Familien", heißt es in einem COTA-Statement. "Sie alle haben das bisherige Jahr damit verbracht, sich auf die Besucher aus aller Welt vorzubereiten. Und jetzt haben sie keine Arbeit mehr."

"Die Freude, nachhaltige Erinnerungen zu schaffen, ist der Enttäuschung über eine weltweite Krisensituation gewichen. Es ist wahrhaft eine schreckliche Zeit für die Event- und Hospitality-Branche."

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