• 10. Juni 2017 · 03:53 Uhr

Kaltenborn sieht keinen Grund für Zweifel an Honda

Trotz der aktuellen Krise zwischen McLaren und Motorenlieferant Honda hat Monisha Kaltenborn volles Vertrauen in die Japaner: "Sauber ist ein eigenes Projekt"

(Motorsport-Total.com) - Während sich bei McLaren eine Trennung von Motorenpartner Honda abzeichnet, werden die Japaner ab der Formel-1-Saison 2018 Sauber ausstatten. Die Kritik von McLaren-Geschäftsführer Zak Brown an Honda wecke jedoch keine Zweifel, dass man mit dem Wechsel die richtige Entscheidung getroffen habe, betont Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn am Rande des Kanada-Grand-Prix in Montreal.

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Kaltenborn sieht der Zusammenarbeit mit Honda zuversichtlich entgegen Zoom Download

"Wir haben unser eigenes Projekt mit ihnen", erklärt die 46-Jährige im Gespräch mit 'Autosport'. "Es gibt keinen Grund für Zweifel, denn ausgehend von dem, was wir gesehen haben, sind wir zuversichtlich, dass sie das in den Griff bekommen werden." Honda verfüge nicht nur über die richtigen Leute und Werkzeuge dafür, sondern im Falle der Kooperation mit Sauber auch über die nötige Zeit, erklärt Kaltenborn weiter.

Dass sich eine mögliche Trennung zwischen McLaren und Honda negativ auf Sauber auswirken könnte, glaubt sie nicht: "Wir haben keine Präferenz, da uns das nicht wirklich betrifft. Es handelt sich um zwei Projekte und es wird keine gemeinsame Entwicklung oder dergleichen geben. Das verhält sich so wie momentan mit Haas, Ferrari und uns. Ob es ein anderes Team gibt oder nicht, macht für uns keinen Unterschied."


Fotostrecke: Honda-Meilensteine in der Formel 1

Mit der Sauber-Partnerschaft wollte Honda in der Königsklasse eigentlich präsenter werden, vor allem auf mehr Kilometer und damit mehr Daten zu kommen und die eigenen Entwicklungszentren auszubauen. Dieser Expansionsplan wäre durch einen vorzeitigen Bruch mit McLaren gestorben. Diesen zu verhindern, sei aus Hondas Sicht wichtiger, als es für Sauber und die künftige Zusammenarbeit eine Rolle spiele, glaubt Kaltenborn.

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