• 22. Juni 2014 · 11:33 Uhr

Renault: Red-Bull-Vertrag bis Ende 2016

Ein von Red Bull finanzierter AVL-Antrieb in der Formel 1 gilt zunehmend als unwahrscheinlich, zumal das Team noch bis Ende 2016 an Renault gebunden ist

(Motorsport-Total.com) - Die Gerüchte, wonach Red Bull in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Technologieunternehmen AVL einen eigenen Formel-1-Antrieb entwickeln könnte, sind laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' praktisch nicht umsetzbar. Drei, möglicherweise sogar vier Jahre würde es dauern, ein solches Projekt zu stemmen - und Kundenmotoren von Mercedes oder Ferrari erscheinen selbst laut Aussage von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz nicht realistisch.

Jean-Michel Jalinier

Laut Jean-Michel Jalinier läuft Renaults Vertrag mit Red Bull bis Ende 2016 Zoom Download

Doch der Vertrag mit dem teilweise scharf kritisierten Bestandspartner Renault läuft ohnehin noch nicht aus: "Wir haben einen dreijährigen Ausrüstervertrag mit Red Bull Racing geschlossen, der folglich bis Ende 2016 läuft", erklärt Renault-Sport-Chef Jean-Michel Jalinier gegenüber der 'Speedweek'. Zwar sind Verträge in der Formel 1 oftmals nicht einmal das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen, aber zumindest würde man einen Deal mit dem Partner, mit dem man in vier Jahren acht WM-Titel gewonnen hat, wohl nicht leichtfertig kündigen.

Zumal Renault optimistisch ist, die sportliche Krise bald hinter sich lassen zu können: "Die Zusammenarbeit zwischen den beiden technischen Teams läuft sehr gut. Wir entwickeln das diesjährige Triebwerk natürlich weiter, um auf die Konkurrenz aufzuholen. Aber wir stecken auch schon viel Arbeit in die Antriebseinheit für das nächste Jahr", sagt Jalinier.

Und weiter: "Ich bin überzeugt, dass wir Mercedes in diesem Jahr noch einholen werden. Und auch, dass wir im nächsten Jahr mit der neuen Antriebseinheit im Zusammenspiel mit dem Chassis ein sehr konkurrenzfähiges Auto haben werden. Dann werden auch diese Gerüchte wieder verschwinden."

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