• 04. Juni 2014 · 10:37 Uhr

Red Bull & Renault: Geheimtest auf dem Rollband?

Rund um Renault und ein Red-Bull-Team entwickeln sich Spekulationen, wonach vor dem Grand Prix von Australien ein geheimer Rollband-Test stattgefunden haben soll

(Motorsport-Total.com) - Vor dem Grand Prix von Kanada entwickelt sich hinter den Kulissen gerade eine Story, die möglicherweise am kommenden Wochenende für Diskussionen sorgen könnte. Denn laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' soll zwischen dem letzten Wintertest in Bahrain und dem Saisonauftakt in Australien ein geheimnisvoller Indoor-Test stattgefunden haben.

Foto zur News: Red Bull #AND# Renault: Geheimtest auf dem Rollband?

Eines der Red-Bull-Teams soll vor dem ersten Rennen in Graz getestet haben Zoom Download

Die Spekulation besagt, dass ein Red-Bull-Team mit Renault-Antrieb sechs Tage lang bei AVL in Graz einquartiert gewesen sein soll. AVL ist seit vielen Jahren geschätzter technischer Partner mehrerer Formel-1-Rennställe und benennt auf der hauseigenen Internetseite unter anderem Antriebsstrang- und Simulationstechnologien als Fachbereiche.

Primäres Ziel des Tests soll demnach gewesen sein, den zu jenem Zeitpunkt noch stark kränkelnden Renault-Antrieb auf einer sogenannten "Rolling Road" (dabei bewegt sich ein Auto mit hoher Radgeschwindigkeit auf einem Rollband) gesund zu machen. Ob dabei auch Luft geströmt wurde, was das Ganze zu einem Windkanal-Test mit einem 1:1-Modell machen würde, ist derzeit nicht bekannt.

Brisant ist die Spekulation insofern, als Red Bull und Renault nach den desaströsen Wintertests beim Saisonauftakt in Australien erstaunlich gut vorbereitet waren, was die Zuverlässigkeit angeht. Doch von den Beteiligten will sich zu dem Test momentan niemand äußern. Zumindest offiziell heißt es auf Anfrage bei Renault nur: "Kein Kommentar." Klares Dementi gibt es aber keines.

Tatsache ist: Red-Bull-Testfahrer Antonio Felix da Costa war im fraglichen Zeitraum in Österreich, wie er auf seinem Twitter-Account mittels Posting vom 6. März bestätigt. Ob er tatsächlich bei AVL in einem Formel-1-Boliden eines Red-Bull-Teams saß und ob es dabei ein Feuer gegeben hat, wie gemutmaßt wird, lässt sich derzeit jedoch nicht mit Sicherheit verifizieren.

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