• 19. Oktober 2025 · 02:38 Uhr

Nico Hülkenberg auf Startplatz elf: Im Qualifying "nicht ganz durchoptimiert"

Nico Hülkenberg startet den USA-GP von der elften Position: Warum der Sauber-Pilot die Performance vom Freitag nicht wiederholen konnte und trotzdem positiv bleibt

(Motorsport-Total.com) - Im Sprint-Qualifying am Freitag sorgte Nico Hülkenberg mit seinem vierten Platz für eine faustdicke Überraschung, doch am Samstag wurde der Sauber-Pilot wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Auf den Startunfall im Sprint folgte im Qualifying das vorzeitige Aus in Q2 und somit nur der elfte Platz.

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Nico Hülkenberg kommt in Austin bisher gut zurecht Zoom Download

"Ja, den letzten Sektor habe ich nicht ganz sauber und gut getroffen", gibt ein leicht enttäuschter Hülkenberg gegenüber Sky zu. "Bis dahin war die ganze Runde schon so ein bisschen am Limit mit der Hinterachse, die hat ein bisschen gebockt und gezickt."

"Und das merkt man dann hier im letzten Sektor, dass die Reifen ein bisschen eingehen." Kurios: Der Sauber-Pilot fuhr seine schnellste Runde in Q2 sogar mit den gebrauchten Reifen, was "natürlich ungewöhnlich und nicht normal ist und nicht so sein sollte."

Deshalb sei das Qualifying am Samstag "nicht ganz durchoptimiert" gewesen, räumt Hülkenberg ein. Dennoch blickt der 38-Jährige voller Zuversicht auf das Rennen am Sonntag, denn der elfte Platz sei "immer noch keine schlechte Ausgangsposition".

Hülkenberg hat die notwendige Streckenerfahrung

Außerdem läuft es für den nächstjährigen Audi-Piloten in Austin bisher ohnehin sehr zufriedenstellend. "Ich war das ganze Wochenende über zufrieden", grinst Hülkenberg, auch wenn er seine Hoffnungen auf ein gutes Sprint-Ergebnis schon in der ersten Kurve begraben musste.

Dass er in Austin bislang so gut zurechtkomme, habe möglicherweise auch mit seiner Streckenerfahrung zu tun, die hier besonders wertvoll sei. "Denn es ist eine knifflige Strecke mit all den Bodenwellen und dem Wind", betont der Deutsche. "Wenn man das schon einmal erlebt hat, ist das ein Bonus."

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Nico Hülkenberg ist mit dem elften Platz nicht unzufrieden Zoom Download

"Ansonsten ist es beim ersten Mal sehr schwierig", glaubt Hülkenberg und ergänzt: "Ich denke, das ist sehr herausfordernd, also spielt das vielleicht auch eine Rolle." Das ist möglicherweise auch ein Grund, warum Teamkollege Gabriel Bortoleto in Austin bislang nicht so gut zurechtkommt.

Im Qualifying am Samstag landete der Rookie sogar nur auf der 16. Position. "Ich habe einfach Probleme", räumt der Sauber-Pilot ein. "Es ist das erste Wochenende des Jahres, an dem ich wirklich das Gefühl habe, dass ich auf einer Rennstrecke kämpfe."

Gabriel Bortoleto klagt: Kein Vertrauen in das Auto

"An diesem Wochenende habe ich kein Vertrauen [in das Auto] und habe das Gefühl, dass jedes Mal, wenn ich es an die Grenze bringe, die Kontrolle verliere." Auch das habe damit zu tun, dass sich der Sauber nur in einem kleinen Arbeitsfenster perfekt fahren lasse.

"Die ersten beiden Sektoren sind nicht so schlecht, aber dann kommt der dritte Sektor, bei dem man wirklich Vertrauen haben muss, um das Auto an die Grenze zu bringen, und ich habe einfach das Gefühl, dass ich noch nicht da bin. Also, das war's."


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Interessant: Bortoleto und Hülkenberg fahren nicht mit dem gleichen Set-up. "Jeder von uns versucht, ein gutes Set-up zu finden", erklärt der Brasilianer. "Wenn ich dann versuche, das zu fahren, was er fährt, habe ich einfach nicht das Gefühl, dass es schnell genug für mich ist."

Formel-1-Rookie weiß: Muss mich an das Auto anpassen

Nur in den schnellen Abschnitten des ersten Sektors könne er mit seinem deutschen Teamkollegen mithalten, doch auf dem Rest der Strecke hat er mit seinem Auto große Probleme. "Ich habe das Gefühl, dass ich es jedes Mal verliere, ich habe Untersteuern und das Auto ist einfach nicht verbunden mit meiner Fahrweise."

"Und ehrlich gesagt muss ich mich an das Auto anpassen, es ist nicht so, dass das Auto sich dem Fahrer anpasst - das ist auch nicht die richtige Mentalität", weiß Bortoleto. "Jetzt schauen wir auf das Rennen morgen. Wenn es dort nicht klappt, geht es nach Mexiko, und wir versuchen ein weiteres gutes Wochenende."

"Beide Autos sind in einer soliden Ausgangsposition für das Rennen, alles ist noch offen", ergänzt Teamchef Jonathan Wheatley. "Unser Ziel bleibt wie immer dasselbe: um Punkte zu kämpfen. Wie wir heute im Sprint gesehen haben, kann nichts als selbstverständlich angesehen werden."

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