• 28. Mai 2022 · 14:03 Uhr

F1-Training Monaco 2022: Was die Minisektoren über Red Bull verraten

Charles Leclerc bleibt einer der Topfavoriten, aber die Bestzeit im letzten Training vor dem Qualifying in Monaco sicherte sich Sergio Perez

(Motorsport-Total.com) - Sergio Perez hat sich im dritten Freien Training zum Grand Prix von Monaco (Qualifying ab 15:50 Uhr im Formel-1-Liveticker) die Bestzeit gesichert. Der Red-Bull-Pilot verwies Charles Leclerc und Carlos Sainz (beide Ferrari) auf die Plätze.

Sergio Perez

Sergio Perez sicherte sich die Bestzeit im dritten Freien Training in Monaco Zoom Download

Max Verstappen (Red Bull) wurde Vierter, und für die meisten Experten gilt Ferrari weiterhin als Favorit auf die Poleposition. Doch die Analyse der 21 Minisektoren in Monaco belegt, dass Red Bull im dritten Training die Karten noch nicht aufgedeckt hat.

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Red Bull: Was die Minisektoren verraten

Denn Perez schaffte auf seiner schnellsten Runde nur in sechs der 21 Minisektoren eine persönliche Verbesserung und war in den anderen 15 Sektoren langsamer als in anderen Versuchen dieser Session.

Gleiches gilt für seinen Teamkollegen Max Verstappen, der mit 0,405 Sekunden Rückstand Vierter wurde. Verstappen war auf seiner persönlich schnellsten Runde in 16 der 21 Minisektoren langsamer als bei anderen Versuchen und konnte sich nur in fünf Minisektoren verbessern.

"Man weiß nach dieser Session nicht, wer Favorit auf die Poleposition ist", analysiert 'Sky'-Experte Nico Rosberg. "Perez hat den Rhythmus und hat das Selbstvertrauen. Im dritten Training ist er geflogen und hat Leclerc überraschenderweise Riesendruck gemacht. Aber man darf Sainz und Verstappen auch nicht abschreiben."

Rosberg: Verstappen "fühlt sich nicht wohl"

Verstappen fühle sich aber "nicht wohl in diesem Auto. Das sieht man. In Kurve 1 muss er früher bremsen als Perez und kann nicht so ans Limit gehen. Das ist in Monaco ein Riesenproblem. Wenn du nicht das Vertrauen ins Auto hast und nicht so richtig ans Limit pushen kannst, ohne zu crashen, kannst du nicht die Pole holen."


Crash: So hat Leclerc in Monaco Pole erobert

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Crash: So hat Leclerc in Monaco Pole erobert

Charles Leclerc (Ferrari) steht genau wie 2021 auf Poleposition, und genau wie 2021 verhinderte ein Crash, dass sich andere Fahrer noch verbessern konnten. Zum Beispiel Max Verstappen (Red Bull), der laut Helmut Marko noch zum Sturm auf P1 geblasen hätte.Wir analysieren aber auch den entscheidenden Crash an der Tunneleinfahrt, dort, wo Ayrton Senna 1988 seinen legendären Unfall hatte. Und wir werfen wie immer einen Blick auf die beiden Deutschen im Feld, Sebastian Vettel (Aston Martin) und Mick Schumacher (Haas). Weitere Formel-1-Videos

"Jetzt wird's schwierig für Max, das noch zu finden. Wenn ich wetten müsste, würde ich eher sagen: Der kriegt das nicht mehr hin", prognostiziert Rosberg.

Nach der Session haben auch die FIA-Rennkommissare Arbeit. Perez wird beschuldigt, George Russell (9./Mercedes/+1,000) aufgehalten zu haben, von Carlos Sainz (3./Ferrari/+0,370) fühlte sich Sebastian Vettel (13./Aston Martin/+1,362) blockiert, und Guanyu Zhou (19./Alfa Romeo/+2,385) stand einmal Verstappen im Weg.

Dritte Reihe für Mercedes kein Selbstläufer

"Best of the Rest" könnte ein Mercedes sein, denn Lewis Hamilton (+0,899) lieferte als Siebter ein solides Ergebnis ab. Doch Pierre Gasly (5./AlphaTauri/+0,734) und Lando Norris (6./McLaren/+0,750) wirkten fast noch stärker.

"Ich weiß nicht, ob die das Zeug haben, um den fünften Platz hinter Red Bull und Ferrari zu kämpfen", sagt Rosberg über sein Ex-Team. "Der Mercedes liegt wirklich schlecht. Der springt, sieht so hart aus, so nervös und unvorhersehbar, was das Auto machen wird. Ich beneide die Fahrer nicht."

Rosberg: Mick Schumacher muss zulegen

Kevin Magnussen (Haas) wurde Achter, 0,391 Sekunden vor Mick Schumacher, der im FT3 den zwölften Platz belegte, unmittelbar vor Vettel und Valtteri Bottas (Alfa Romeo/+1,373).

Rosberg: "Für Mick ist wichtig, so nah wie möglich dran an Magnussen zu sein. Der war vorn dabei, und Mick war doch dahinter. Es ist wichtig, dass er diese Lücke jetzt schließt. Bis jetzt ist es okay gelaufen, aber jetzt im Qualifying muss er mehr rausholen. Die Top 10 sind drin mit diesem Auto."

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