• 08. November 2018 · 18:15 Uhr

19:0: Alonso vor Durchmarsch im Quali-Duell gegen Vandoorne

Fernando Alonso hat noch kein einziges Qualifying-Duell gegen Stoffel Vandoorne verloren und will das weiter ausbauen - Welche Rennen seine besten waren

(Motorsport-Total.com) - Zwei Rennen hat Stoffel Vandoorne noch Zeit, um die ultimative Schmach für einen Formel-1-Piloten abzuwenden. 19:0 steht es derzeit im Qualifying-Duell für seinen Teamkollegen Fernando Alonso - ein Rekord für den Spanier. "Was das Qualifying-Duell und solche Sachen angeht, war es mit Abstand mein bestes Jahr", betont er. "Ich glaube, es steht jetzt 19:0. Das habe ich in meiner Karriere noch nie geschafft."

Stoffel Vandoorne, Fernando Alonso

Fernando Alonso hat Stoffel Vandoorne bislang deutlich im Griff Zoom Download

Genau genommen stimmt es, doch der McLaren-Pilot hat schon einmal einen Teamkollegen mit einer Zu-Null-Klatsche nach Hause geschickt. Vor genau zehn Jahren gewann Nelson Piquet jun. kein einziges Qualifying gegen Alonso - damals aber aufgrund der weniger gefahrenen Rennen "nur" mit 0:18. Sollte Alonso sich an den letzten beiden Samstagen auch durchsetzen, dann hätte er 21 Siege eingefahren.

Das Qualifying ist für ihn auch ein Anhaltspunkt, wie gut er als Fahrer noch ist. Denn im unterlegenen McLaren ist es manchmal schwierig einzuschätzen, wie stark er und Vandoorne eigentlich sind. "Man kann sich nur an den Zahlen orientieren", sagt er. Und die sprechen eine eindeutige Sprache. "Ich fühle mich immer noch konkurrenzfähig und schnell", betont der Spanier.

Der Ausflug in die IndyCar-Serie und sein Langstrecken-Programm mit Toyota hätten ihn aber zu einem noch besseren Fahrer gemacht. "Man bekommt mehr Informationen von außen, die Meinung der Ingenieure und so etwas. Das macht einen besser und gibt einem einen breiteren Blick auf den Motorsport", so Alonso. "Wenn man dann wieder in ein Formel-1-Auto steigt, hat man noch einen zusätzlichen Blickwinkel."


Fotostrecke: Die Karriere von Fernando Alonso

Apropos in ein Formel-1-Auto steigen: Dass darf Alonso noch an zwei Wochenenden, bevor er die Serie verlassen wird. Mit Brasilien steht nun das Rennen an, bei dem er seine größten Erfolge gefeiert hat: 2005 und 2006 wurde er in Sao Paulo jeweils Weltmeister. Nach den Top 5 seiner Rennen gefragt, auf die er am meisten stolz ist, antwortet er daher: "Natürlich die beiden Rennen hier, in denen ich die WM gewonnen habe."

Allerdings ergänzt er: "Ich weiß gar nicht, ob die Rennen selbst so gut waren. Aber emotional waren es zwei Rennen, an die ich mich immer erinnern werde." Denn es ist auch ein Fakt, dass Alonso in Brasilien nie ein Rennen gewonnen hat. Dreimal wurde er Zweiter, fünfmal Dritter - mehr nicht.

Seine anderen drei besten Rennen nennt er Malaysia und Valencia 2012, als er jeweils mit Ferrari gewinnen konnte, und Monaco 2007, das als Anfang der Fehde mit McLaren-Teamkollege Lewis Hamilton gilt, weil es dem Briten verboten wurde, Alonso anzugreifen - es wäre damals der erste Sieg des mittlerweile fünfmaligen Weltmeisters gewesen.

Eine kuriose Antwort gibt Alonso auch auf die Frage, auf welche Rennen er stolz sei, die er nicht gewonnen hat: "Alle von 2010 bis 2014", meint er. Das wären genau alle Jahre, in denen er für Ferrari gefahren ist ...

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