• 02. Juli 2015 · 15:46 Uhr

Force India in Silverstone: Stunde der Wahrheit

In Silverstone kommen Nico Hülkenberg und Sergio Perez erstmals in den Genuss der B-Version des VJM08 - Perez dämpft die Erwartungen

(Motorsport-Total.com) - Der an diesem Wochenende auf dem Programm stehende Grand Prix von Großbritannien in Silverstone markiert für das Force-India-Team das langersehnte Renndebüt der B-Version des VJM08. "Unsere Saison geht erst jetzt richtig los", unterstreicht der stellvertretende Teamchef Robert Fernley die Prägnanz des bevorstehenden Rennwochenendes.

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Beim Spielberg-Test ausprobiert, nun erfolgt das Renndebüt für den "neuen" VJM08 Zoom Download

"Wenn alles so funktioniert wie wir uns das vorstellen und uns der erhoffte Schritt nach vorn gelingt, dann sind wir zufrieden", sinniert Fernley und verweist auf die beiden Freien Trainings am Freitag: "Es wird darum gehen, alles richtig zusammenzusetzen. Rein mechanisch sollte alles reibungslos funktionieren." Bei den Testfahrten auf dem Red-Bull-Ring im Anschluss an den Grand Prix von Österreich wurden die neuen Komponenten (Frontflügel, Nase, Unterboden und Verkleidungsteile) erstmals auf der Strecke getestet.

Allerdings erledigten beim Spielberg-Test Esteban Ocon und Pascal Wehrlein die Arbeit für Force India. Die beiden Stammfahrer Nico Hülkenberg und Sergio Perez kommen am Freitagvormittag erstmals in den Genuss, die B-Version des VJM08 zu fahren. Perez kann sich vorstellen, dass die Streckencharakteristik in Silverstone das Bild möglicherweise verschleiern könnte. "Sollten wir am Sonntag nicht gut abschneiden, dann werden viele denken 'Okay, das hat nicht funktioniert'. Wenn wir aber mit unserem alten Auto fahren würden, dann würden wir uns richtig schwer tun. So viel steht fest."

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Sergio Perez warnt bezogen auf Silverstone vor zu großer Euphorie Zoom Download

Ein ähnliches Ergebnis wie beim Österreich-Grand-Prix, wo Hülkenberg und Perez die Plätze sechs und neun an Land zogen, erwartet der Mexikaner für das Heimspiel des Teams nicht unbedingt. "Wir dürfen nicht vergessen, dass Österreich eine Motorenstrecke ist. Da hatten wir mit dem Mercedes-Motor natürlich Vorteile. In Silverstone sollten wir Fortschritte sehen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das nicht einfach nur bedeutet, dass wir die Lücke zu den Autos vor uns schließen können. Mit ihnen kämpfen zu können, wäre schon ein gewaltiger Schritt."

Mit "ihnen" meint der Mexikaner vor allem die Teams Lotus und Toro Rosso. "Toro Rosso hat ein Mega-Auto. Wenn es auf Strecken geht, die viel Abtrieb verlangen, dann sollten sie richtig gut aussehen", sagt Perez über den STR10 und bezeichnet gleichzeitig den Lotus E23 als "große Gefahr".

Das bevorstehende Rennwochenende wird zeigen, ob Force India dank der neuen Teile der erhoffte Schritt nach vorn gelungen ist. Stellt sich in Silverstone der gewünschte Erfolg ein, dann plant man im Team von Vijay Mallya im Saisonverlauf mit einem weiteren Upgrade. "Wir fahren ein aggressives Entwicklungsprogramm. Vorausgesetzt in Silverstone funktioniert alles, dann werden wir, denke ich, in Spa oder Monza nachlegen", sagt Fernley.

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