• 23. Juli 2013 · 20:19 Uhr

Toro Rosso: Kann der Budapest-Fluch gestoppt werden?

Für Toro Rosso lief es in Ungarn in der Vergangenheit alles andere als rosig, zudem kommt die Mannschaft mit einem Misserfolg aus der Eifel zurück

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Toro Rosso beim Young-Driver-Test in Silverstone gleich mit fünf Fahrern angerückt war, müssen sich die Teammitglieder in Budapest nur noch um zwei kümmern: die beiden Stammfahrer Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne. Besonders für den Australier beginnt nach dem Fremdflirt mit Red Bull nun wieder der Alltag mit dem Team aus Faenza. Nach der Nullnummer vom Nürburgring hoffen die Jungbullen am Hungaroring auf Besserung.

Jean-Eric Vergne

Die bisherige Saison verläuft für beide Toro-Rosso-Piloten ziemlich holprig Zoom Download

Doch die Vorzeichen stehen nicht sonderlich gut: Nur in einem von sieben Auftritten konnte das Team von Franz Tost überhaupt Zähler aus der ungarischen Hauptstadt entführen, ansonsten musste die Truppe immer mit leeren Händen wieder nach Hause fahren. Das soll diesmal anders sein - und Daniel Ricciardo kennt auch den Grund dafür: "Das Team arbeitet hart, und wann immer wir eine Pause im Kalender hatten, sind wir mit Updates ein paar Schritte nach vorn gekommen", weiß der Australier.

"Ich habe mit James Key gesprochen, wir sollten in Ungarn ein paar Fortschritte sehen", macht sich der 24-Jährige Mut. "Wir können mit einem positiven Gefühl in das Wochenende gehen, und hoffen auf ein weiteres Q3 und eine weitere Top-10-Platzierung. Das liegt in unserem Rahmen, mal schauen was wir anstellen können." Nachdem er die letzten Wochen in Großbritannien verbracht hat, freut sich der Mann aus Perth endlich wieder auf wärmeres Wetter: "Das Wetter wird wohl wieder heiß und sonnig - hoffentlich bekomme ich endlich mal wieder ein paar Sonnenstrahlen ab", lacht er.

Zum Lachen war Teamkollege Jean-Eric Vergne nach dem letzten Grand Prix nicht zumute. Er musste das Rennen in der Eifel frühzeitig aufgeben und fuhr gefrustet zum Test nach Silverstone. Der hat ihm derweil aber neuen Mut gemacht: "Der Test war gut, er hat uns ein paar Probleme aufgezeigt, die wir am Auto beheben müssen", erklärt Vergne. "Ich habe die Chance bekommen, wieder im Auto zu sitzen, was immer gut ist. Ich denke, wir werden in Ungarn ein gutes Auto haben, und hoffentlich können wir ein gutes Wochenende daraus machen."


Fotos: Toro Rosso, Young-Driver-Test in Silverstone


Besonders die Reifen standen bei dem Test natürlich im Vordergrund, es wird zurück auf die 2012er Spezifikation gegangen. Der Franzose weiß noch nicht recht, was er davon halten soll: "Die Reifen sind zwar immer noch schwarz und rund, aber es gibt einen Unterschied, an dem die Ingenieure arbeiten müssen - die Fahrer natürlich auch. Budapest wird nicht einfach", sieht er viel Arbeit auf sich zukommen.

Zumal der Kurs vom Layout her sowieso viel Arbeit und Anstrengung erfordert: "Es ist ein wenig wie Monaco: Man bekommt nicht die Chance, viele Leute zu überholen", weiß der 23-Jährige. "Es ist eine harte Strecke und meistens ist es sehr warm. Man hat auch nie die Chance, groß nachzudenken, weil die Geraden so kurz sind. Für den Fahrer ist das mit Sicherheit eines der härtesten Rennen des Jahres."

Danach wird in der Königsklasse die Sommerpause eingeläutet - für Vergne zum richtigen Zeitpunkt: "Obwohl es immer schön ist, Rennen zu fahren, läuft es derzeit bei mir nicht sonderlich fantastisch", will er die Abwärtsspirale stoppen. "Ich möchte das in Budapest ändern, und dann kommt mir die Pause sehr gelegen." Doch allzu lange soll diese für ihn bitte nicht dauern: "Ich zähle schon die Tage bis nach Spa!"

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