• 27. November 2014 · 15:45 Uhr

Aufschwung im Mittleren Osten: Abu Dhabi zieht positive Bilanz

Abu-Dhabi-Streckenchef Al Tarek Al Ameri über die Entwicklung der Zuschauerzahlen am Yas Marina Circuit und die Konkurrenz aus Bahrain und Katar

(Motorsport-Total.com) - Seit 2009 ist das Wüstenemirat Abu Dhabi Jahr für Jahr Anlaufstation für die Formel-1-Gemeinde. Die Erstauflage des Grand Prix auf dem hochmodernen Yas Marina Circuit verfolgten 40.000 Zuschauer. Als am vergangenen Wochenende zum sechsten Mal in Abu Dhabi gefahren wurde, wurden 60.000 Zuschauer gezählt. "Die ersten fünf Jahre waren für uns ein enormer Erfolg", bemerkt Al Tarek Al Ameri, Streckenchef des Yas Marina Circuit, im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Sonnenuntergang in Abu Dhabi

In diesem Jahr kamen 60.000 Zuschauer zum Grand Prix von Abu Dhabi Zoom Download

"Wir haben unsere Ziele bezüglich des Ticketverkaufs vom ersten Rennen an erreicht. In Zukunft wollen wir den Leuten noch mehr bieten", so Al Ameri. Der Grand Prix von Abu Dhabi hat seinen Platz im Formel-1-Rennkalender auf Jahre sicher. Am Rande des Saisonfinales 2014 wurde nun der Vertrag mit Titelsponsor Etihad Airways bis ins Jahr 2021 verlängert. "Wir freuen uns sehr, in den nächsten sieben Jahren hunderttausende Motorsportfans in die Vereinigten Arabischen Emirate zu bringen", ließ Etihad-Chef James Hogan anlässlich der Vertragsverlängerung verlauten.

Die Airline ist seit der Formel-1-Premiere in Abu Dhabi im Jahr 2009 Titelsponsor. Die langfristige Zusammenarbeit freut auch Bernie Ecclestone: "Etihad Airways ist eine der innovativsten Fluggesellschaften der Welt und gleichzeitig einer der am weitesten voraus blickenden Titelsponsoren der Formel 1. Der Grand Prix von Abu Dhabi hat eine immense Bedeutung für die Saison. Wir freuen uns sehr, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen." Auf dem Yas Marina Circuit wird auch im kommenden Jahr das Saisonfinale (Formel-1-Kalender 2015) stattfinden, dann allerdings ohne doppelte Punkte.


Fotostrecke: F1 Backstage: Abu Dhabi

Vom zweiten Rennen im arabischen Raum - dem Grand Prix von Bahrain - hebt sich der Abu-Dhabi-Grand-Prix laut Al Ameri "vor allem dank der Strecke" ab. Das Gelände auf der Yas-Insel gilt als die teuerste Sportanlage der Welt. Neben der 5,554 Kilometer langen Rennstrecke beherbergt die künstlich angelegte Insel auch den weltweit größten überdachten Freizeitpark, die Ferrari-World. Dieser wiederum beherbergt die weltweit schnellste Achterbahn - Formula Rossa.

In Zukunft könnte es sogar noch einen dritten Grand Prix im arabischen Raum geben. In Katar bemüht man sich, neben der MotoGP- und der Superbike-WM künftig auch die Formel 1 auf dem Losail International Circuit zu empfangen. Konkurrenz fürchtet man in Abu Dhabi allerdings nicht. "Ich mache mir keine Sorgen. Im Gegenteil: Je mehr Rennen es in der Region gibt, desto besser", meint der Abu-Dhabi-Streckenchef.

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