• 14. Januar 2026 · 09:59 Uhr

Romain Grosjean hält nach fünf Jahren seinen Feuer-Helm in den Händen

Fünf Jahre nach dem schweren Feuerunfall in Bahrain ist Romain Grosjean mit seinem Helm vereint, der ihm das Leben rettete - Wer den Franzosen dazu brachte

(Motorsport-Total.com) - Der schwere Feuerunfall von Romain Grosjean bleibt unvergessen: Beim Großen Preis von Bahrain 2020 prallte der Franzose mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken, woraufhin sein Haas-Bolide in Flammen aufging. Grosjean konnte sich nach 28 Sekunden mit leichten Verbrennungen retten.

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Grosjean hat fünf Jahre nach dem Feuerunfall seinen Helm gezeigt Zoom Download

Erst jetzt, mehr als fünf Jahre nach dem schockierenden Unfall, hat der 39-Jährige zum ersten Mal wieder seinen Helm in den Händen gehalten, der ihm damals das Leben rettete. Grosjean teilte die Bilder vor wenigen Tagen in den sozialen Netzwerken.

"Ich wusste nicht, ob ich bereit war, es zu sehen, aber meine Kinder wollten wirklich verstehen, wie ich im Feuer so gut geschützt wurde und was in dieser Nacht passiert ist", schreibt der damalige Haas-Pilot über die Gründe, warum er nun nach so langer Zeit wieder mit seinem Helm vereint ist.

Die Spuren des Unfalls sind deutlich zu erkennen: Die Oberfläche ist vom Feuer gezeichnet, die Abrissvisiere und Lüftungseinlässe auf der Oberseite geschmolzen. Der Helm verdeutlicht, wie viel Glück der Franzose damals gehabt hat, dem Feuer innerhalb weniger Sekunden zu entkommen.

"Ich werde Bell und Alpinestars für immer dankbar sein, dass sie mich in diesem Moment so gut beschützt haben", ergänzt der Franzose, der noch immer sichtbare Narben an der Hand trägt. "Das Leben geht weiter und wir vergessen, aber das erinnert mich daran, wie sehr wir jeden Tag unseres Lebens nutzen sollten."

Spezieller Grosjean-Helm mit verspätetem Debüt

Nach seinem Unfall wechselte Grosjean in die amerikanische IndyCar-Serie, kehrte im vergangenen Jahr jedoch für einen Formel-1-Test in sein damaliges Haas-Cockpit zurück. "Ich bin unglaublich dankbar gegenüber Gene Haas und Ayao Komatsu, dass sie mich eingeladen haben, am TPC in Mugello teilzunehmen", sagte er damals.

Und weiter: "Zu sagen, dass ich mich freue, wieder hinter dem Lenkrad eines Formel-1-Autos zu sitzen, wäre natürlich eine Untertreibung. Ich kann kaum glauben, dass es fast fünf Jahre her ist, aber zurückzukehren und diese Ausfahrt mit meinem alten Team zu erleben, ist wirklich etwas Besonderes."

Kurios: Grosjeans Kinder hatten 2020 einen Helm gestaltet, den der Franzose eigentlich bei seinem letzten Formel-1-Rennen in Abu Dhabi tragen wollte. Aufgrund des Unfalls kam es damals allerdings nicht dazu. Erst beim Test in Mugello feierte der spezielle Kopfschutz mit fünfjähriger Verspätung doch noch seine Formel-1-Premiere.

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