• 01. März 2023 · 12:35 Uhr

Alpine: Beim Test mit extremen Set-ups "an die Grenzen gegangen"

Alpine habe beim Formel-1-Test in Bahrain "alle Möglichkeiten ausgereizt", sagt Technikchef Matt Harman und bescheinigt dem Team dabei wichtige Erkenntnisse

(Motorsport-Total.com) - Mit Blick auf die Formel-1-Testfahrten in der vergangenen Woche sagt Alpines Technikchef Matt Harman, dass das Team aus Enstone mit dem neuen A523 extreme Einstellungen ausprobiert habe und dabei "bis an die Grenzen gegangen" sei.

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Alpine experimentierte beim Tests auch mit extremen Abstimmungen Zoom Download

In den TV-Übertragungen war zu sehen, wie sich das neue Auto zeitweise aufschaukelte und zum Bouncing zu neigen schien. Harman betont jedoch, dass dies das Ergebnis von Experimenten war, die nicht unbedingt speziell für die Strecke in Sachir gedacht waren, sondern auch andernorts eingesetzt werden könnten.

"Mit dem, was wir mit dem Auto gelernt haben, haben wir den Rahmen ziemlich gut ausgereizt", erklärt Harman. "Ich glaube nicht, dass wir das Auto schon voll ausgereizt haben. Aber wir haben die Möglichkeiten auf jeden Fall ausgereizt."

"Ich denke, wir gehen gut ins Rennen. Wir versuchen, alle Werkzeuge zu nutzen, die wir in das Auto gesteckt haben. Das ist das Wichtigste. Wir wollen nichts dem Zufall überlassen."

Teil der Experimente sei auch gewesen, das Auto härter abzustimmen, als es normalerweise der Fall wäre. "Ich bin mir sicher, dass Sie einige der Aufnahmen gesehen haben. Wir sind ziemlich steif gefahren, und das funktioniert unter bestimmten Bedingungen. Wir müssen das trainieren", sagt der Alpine-Technikchef.

"Auf dieser Strecke fährt man eigentlich nicht so steif", sagt Harman weiter. "Es gibt allerdings einige Strecken während der Saison, auf denen wir das optimieren und ausnutzen werden, daher der Test. Ich denke, wir haben eine Menge daraus gelernt."

"Einige der Instrumente, die wir haben, und die typischerweise am Heck des Autos angebracht sind, ermöglichen es uns, aus diesem gewonnenen Wissen Kapital zu schlagen. Das ist also wie gesagt wichtig. Auch die Fahrhöhe des Autos ist bekanntermaßen ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal für die Leistung."

"Wir müssen sicherstellen, dass wir auch das üben. Wir haben einige Technologien im Auto, die es uns ermöglichen, es ein wenig niedriger zu fahren als wir es vielleicht im vergangenen Jahr getan hätte. Wir werden das im Freitagstraining des ersten Rennens zum ersten Mal anwenden. Es war also sehr interessant."

In dem Zusammenhang merkt Harman an, dass es unabdingbar sei, an die Grenzen zu gehen, um die Leistung zu maximieren. "Wenn man das Auto ein wenig zu niedrig fährt, gelangt man an diese Klippe. Das muss man verstehen. Es ist multidimensional."

"Es ist eine aerodynamische Sache, aber auch eine Sache des Vertrauens für den Fahrer. Es geht nicht nur um das Bouncing. Das muss man verstehen und dann versuchen, Techniken zu entwickeln, um es abzumildern. Denn je näher man dem Ziel kommt, desto schneller ist man. Darauf konzentrieren wir uns."

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